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 Giannis Kouvas
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 Mahnmal für die Opfer des griechischen Widerstandes im Stadtteil Kaissariani
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| Kalavritas langer Weg – Ein Bildungsurlaub des „aktuellen forums“

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Am Freitag, 12. August 2005, reiste die Gruppe in den Athener Stadtteil Kaissariani. Hier wurden die Bildungsurlauber von der Gemeinderätin und Kulturbeauftragten des traditionell „linken“ Athener Stadtteils, Zina Razi, begrüßt. Auch der Staatsrat aus dem griechischen Presseministerium, Giannis Panagiotopoulos, war als Vertreter der griechischen Regierung anwesend. Ebenfalls vor Ort war der Zeitzeuge und Widerstandskämpfer Giannis Kouvas (siehe Foto). Man traf sich am erst vor drei Monaten eingeweihten nationalen Mahnmal für die Opfer des griechischen Widerstandes im Stadtteil Kaissariani (siehe Foto). Allein hier wurden etwa 850 griechische Widerstandskämpfer, aber auch einige wenige italienische und deutsche Soldaten, von der Wehrmacht zwischen 1942 und 1944 exekutiert. Der heute 80 Jahre alte Zeitzeuge Giannis Kouvas schilderte eindrucksvoll die damaligen Athener und gesamtgriechischen Zustände unter der deutschen Besatzung sowie seine persönlichen Erlebnisse in diesen schweren Athener Jahren von 1941 bis 1944.
Am Nachmittag erläuterte der Kulturreferent und Leiter der Rechts- und Konsulatsabteilung der Deutschen Botschaft Athen, Michael Dorn, in den Botschaftsräumen den aktuellen Stand der deutsch-griechischen Beziehungen. Er ging in seinem Referat ausdrücklich auf die Wehrmachtsverbrechen der Deutschen in Griechenland ein.
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