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 Gemeinsames Essen auf den Dorfplatz
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 Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland für den Epirus, Kerstin Lohr
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| Kalavritas langer Weg – Ein Bildungsurlaub des „aktuellen forums“

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Am Abend des 15. August 2005 reiste die Gruppe weiter in die Hauptstadt der Präfektur Arta im nordgriechischen Gebiet Epirus. Am 16. August 2005 nahmen die deutschen Bildungsurlauber an der Gedenkveranstaltung des Ortes Kommeno teil. Vor 62 Jahren (am 16. August 1943) verübten in diesem Dorf nahe der Stadt Arta deutsche Wehrmachtssoldaten einer Eliteeinheit entsetzlichste Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung. Sie töteten in Kommeno insgesamt 317 Zivilisten, zum Teil auf grausamste Art und Weise. Die deutschen Verbrechen in Kommeno gelten als einer der schlimmsten Massaker im 2. Weltkrieg. An der Gedenkveranstaltung nahm der griechische Staatspräsident, Karolus Papoulias, teil. Er legte einen Kranz am Mahnmal des Ortes auf dem Dorfplatz nieder. Die deutsche Gruppe wurde von dem Bürgermeister Kommenos, Giorgos Pappas, im Anschluss daran zum gemeinsamen Essen auf den Dorfplatz eingeladen (siehe Foto).
Am Nachmittag gab es ein Zusammentreffen der Gruppe mit der Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland für den Epirus, Kerstin Lohr. Sie schilderte ihre Arbeit im Allgemeinen und im Besonderen ihre Aufgaben in einem Gebiet wie der Epirus, in dem nicht wenige Dörfer und Teile der Dorfbevölkerung von Deutschen im 2. Weltkrieg vernichtet wurden. Die beiden nahe dem „Massakerdorf“ Paramythia wohnenden Deutschen Walter Bachsteffel und Sylvia Löser, präsentierten der Besuchergruppe ihr Buch „Paramythia-sag mir, wo deine Kinder sind“. Sie berichteten zudem über ihre engagierte Arbeit und Projekte in dieser Region, die aus der Buchrecherche und aus der Aufarbeitung mit der Vergangenheit resultierten (siehe Foto).
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