Fernwehlots*in
Erinnerungskultur und Teilhabe

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Zum Projektrahmen:

Innovationsfond (2017-2019) für Projekte zur Förderung der Eigenständigen Jugendpolitik

Das Bundesjugendministerium stellt für innovative Projekte zur Förderung der Eigenständigen Jugendpolitik für die Jahre 2017 bis 2019 Mittel aus dem Innovationsfonds zur Verfügung. Eine Vielzahl innovativer Konzepte werden in den Handlungsfeldern Internationale Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Kulturelle Bildung, Politische Bildung und Jugendverbandsarbeit im Rahmen des Fonds erprobt und weiterentwickelt. Dabei sind die Grundsätze der Eigenständigen Jugendpolitik handlungsleitend. Querschnittsanforderung ist eine wirkungsvolle Jugendbeteiligung. Um die Aspekte der Eigenständigen Jugendpolitik in den geförderten Projekten sichtbar zu machen und den fachlichen Mehrwert zu kommunizieren, führt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ vom Mai 2017 bis Ende 2019 das bundesweite Projekt „Eigenständige Jugendpolitik im Innovationsfonds“ durch.

 

Zu unserem Projekt:

Unser Projekt im Rahmen des Innovationsfonds ist im Bereich der Internationalen Jugendarbeit und heißt „Peer-to-Peer Jugendmobilitätsloste“.

Mehr denn je stehen junge Menschen vor der Aufgabe in einer globalen Welt aufzuwachsen. Damit einher steigen die Erwartungen an Mobilität und Auslandserfahrung immer mehr - vor allem in der Berufswelt. Gleichzeitig ist festzustellen, dass immer weniger Zeit in der schulischen und beruflichen Bildung für Auslandsaufenthalte zur Verfügung steht. Dieses Problem trifft besonders bildungsbenachteiligte junge Menschen. Das aktuelle forum möchte als eurodesk Partner Gelsenkirchen mit weiteren eurodesk Partnern in Nordrhein-Westfalen und Berlin und ggf. einem weiteren Bundesland (z.B. Brandenburg oder Niedersachsen) Seminare mit und für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 21 Jahren zum Thema Möglichkeiten für grenzüberscheitende Mobilität entwickeln und durchführen. Die Expertise für dieses Projekt haben wir durch unsere Tätigkeit als eurodesk Partner, in der wir an regelmäßigen Schulungen und Tagungen zu diesem Thema teilnehmen, regelmäßig Beratungskontakte mit Schülerinnen und Schülern haben sowie durch unsere langjährigen internationalen Erfahrungen im Bereich Übergang Schule und Beruf. Die Kontakte zu Jugendberufshilfen in NRW sind vorhanden und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Eine weitere Zielgruppe, die wir mit diesem Projekt ansprechen möchten sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstaufe II an Gymnasien und Gesamtschulen. Die Flut an Informationsmaterial in dem Bereich Jugendmobilität ist immens. Um sich einen Überblick zu verschaffen brauchen die Jugendlichen ein gewisses Knowhow, um zwischen seriösen und rein wirtschaftlich orientierten Programmen unterscheiden zu können. In diesen Seminaren wird es aber auch darum gehen eine App für Jugendmobilität zu entwickeln und online zu stellen, damit die gesammelten Ergebnisse gesichert werden. Die Jugendlichen kennen sich mit dem Smartphone sehr gut aus und wissen selbst am besten welche Informationen als erstes sichtbar gemacht werden müssen um sich in der mannigfaltigen Landschaft der Jugendmobilität zurechtzufinden. Die Jugendlichen werden Ihre Erfahrungen mit anderen Jugendlichen aus ihrem Umfeld teilen und fungieren so als Multipliaktor*innen in diesem Peer-to-Peer Ansatz.

 

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

https://www.jugendgerecht.de/innovationsfonds/