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Der aktuelle mediale Diskurs über Geschlechterrollen folgt einem einfach gestrickten Muster der Zweigeschlechtlichkeit und trifft eindimensionale Aussagen, die hinter der gesellschaftlichen Wirklichkeit zurückbleiben. Die Zuordnung von Kompetenzen und Fähigkeiten als männlich und weiblich, sowie die Darstellung von "den" Jungen und "den" Mädchen wird von der Wirklichkeit der Vielfalt schon längst eingeholt. In diesem Seminar diskutieren Interessierte und Multiplikatorinnen über die Begrenzungen, die diese Sichtweise für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer bringt sowie über die Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Geschlechterrollen im eigenen Umfeld.
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