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Heute ging es um die Müllsammelstellen im Dorf!
< Die Arbeiten gehen voran
Donnerstag, 20. Oktober 2016 15:15 Uhr Alter: 249 Tage
Kategorie: News

Heute ging es um die Müllsammelstellen im Dorf!

Andrej

Heute haben wir die Müllhäuschen im Dorf von dem Müll befreit, der sich eigentlich in den Müllcontainern befinden sollte. Da aber der Bürgermeister sein Versprechen nicht eingehalten hat, das er vor ein paar Jahren gegeben hat, hat sich der Müll aus dem ganzen Dorf in Übermaßen angesammelt und wurde nicht abtransportiert. Da sind wir mit der ganzen Gruppe und drei Jungs aus dem Dorf losgezogen und haben den ganzen Müll aus den Häuschen vorübergehend in Säcke gepackt. Die ganzen Müllsäcke haben wir in der Scheune des Gästehauses gelagert. Karin und Michael haben versprochen, dass dieser Müll in den nächsten Tagen zu der Mülldeponie gebracht wird. Ich bin stark davon überzeugt, dass es eine richtige und wichtige Aktion war: für uns, für die Umwelt, aber genau so auch für die Dorfbewohner.

 

Nachdem die ganzen Tätigkeiten mit dem Müll ausgeführt wurden und wir nichts mehr zu tun hatten, wurde uns von unseren Betreuern angeboten, in das Dorf Deutsch-Weißkirch zu fahren oder in die Berge zu gehen. Ich, Tobi und der Stefan haben uns entschieden, in die Berge zu gehen. Das war ein wunderbares Erlebnis für mich und meiner Meinung nach auch für die Jungs die mit mir los gegangen sind. Erstmal sind wir in den Westen den Dorfes gelaufen und dann Richtung Norden hoch in die Berge.  Es war ziemlich anstrengend, hoch zu laufen, aber als wir oben angekommen sind, konnten wir das gesamte Dorf überblicken. Es war schön. Dann haben wir uns entschieden, in den Wald reinzugehen, der sich an der Bergspitze befindet. So sind wir Richtung Osten durch den Wald gewandert. Zwischendurch haben wir ein paar kleine Trink- und Rauchpausen gemacht, das hat uns geholfen die Kräfte für den weiteren Weg zu sammeln. Nachdem wir aus dem Wald raus waren und wieder einen Blick über das Dorf hatten, haben wir uns entschieden, eine kleine Pause einzulegen und ein kleines Feuerchen zu machen. Wir haben ein paar Steine gefunden und damit haben wir eine Feuerstelle gemacht. Es ist uns schnell gelungen, das Feuer zu machen, obwohl das Holz nass war von den letzten Tagen, wo es geregnet hat. Das Feuer brannte, wir saßen da und haben gequatscht über dieses und jenes.

Als das Feuer fast ausging, haben wir uns entschieden, wieder ins Dorf zurück zu kehren. Das ganze Wasser, was wir noch übrig hatten, haben wir benutzt um das Feuer vollständig zu löschen, haben dann Erde noch drauf geschmissen und sind Richtung Dorf gelaufen. Berg runter war es viel einfacher zu laufen und auch viel schneller. Der Tag endete mit einem wunderschönen Abendessen, das wieder mal von der Karin bereitgestellt wurde. Nach dem intensiven Tag war ich ziemlich früh ins Bett gegangen...