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Mein Praktikumsstart im Projekt young workers for romania
< Die Vorbereitung des 3. Teilprojektes hat begonnen!
Montag, 14. August 2017 13:36 Uhr Alter: 102 Tage
Kategorie: News

Mein Praktikumsstart im Projekt young workers for romania

Ich heiße Yavuz Gökdemir.

Ich studiere an der Universität Duisburg- Essen Deutsch und Sozialwissenschaften. Im Rahmen der Sozialwissenschaften absolviere ich das Berufsfeldpraktikum im aktuellen Forum Gelsenkirchen.

In der Zeit vom 07.08.17 – 11.08.17 fand das 3. Teilprojekt des, „young workers for romania“ statt. Ich hatte das Privileg daran teilnehmen zu dürfen. Im Folgenden würde ich euch gerne über meine Erfahrungen und Eindrücke darüber berichten.
An dem Projekt waren weniger als ein Dutzend Personen beteiligt. Mit mir zusammen waren wir vier Betreuer und dazu kamen fünf Auszubildende. So gestaltete sich das Projekt sehr familiär. Die Atmosphäre war dementsprechend sehr positiv, da sich niemand zurückziehen konnte, sondern jeder sich öffnen musste. Dadurch ist ein Vertrauensverhältnis aufgebaut worden. Ich habe in dieser Zeit jeden Teilnehmer persönlich kennenlernen dürfen.
Die Rahmenbedingungen waren hervorragend. Die Räumlichkeiten der ViA Ruhr waren optimal ausgestattet und das Personal vor Ort war sehr zuvorkommend. Darüber hinaus haben wir in Oer- Erkenschwick im Salvador- Allende Haus zwei Seminartage verbracht, inklusive einer Übernachtung. Diese Maßnahme war sehr fördernd für den Zusammenhalt der Gruppe. Die Auszubildenden und die Betreuer sollten sich kennenlernen und näher kommen, um das Projekt in Rumänien erfolgreich zu bewältigen.
Ich habe in der gesamten Woche das Gefühl gehabt, dass ich alle Personen bereits seit vielen Jahren kennen würde. Ich wurde von meiner Mentorin Verena Reichmann herzlich empfangen und habe eine ausführliche Einführung in das Projekt bekommen.  Sie hat mich während des gesamten Projekts unterstützt. Auch die Auszubildenden waren sehr interessiert daran mich kennenzulernen.
Spielerisch haben wir alle unsere zwischenmenschlichen Kompetenzen erweitert. Teilweise waren sehr knifflige Übungen dabei, die wir nur erfolgreich bewältigen konnten, indem wir alle an einem Strang gezogen haben. Jeder hat jeden animiert und motiviert weiterzumachen.
Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gruppe  wurden mittels konstruktiver Kommunikation schnell gelöst.
Ich durfte auch selber eine Übung anleiten. Dabei ging es um das kontroverse Thema der Zivilcourage. Zunächst haben wir alle gemeinsam definiert, was Zivilcourage ist. Anschließend wurde die Wichtigkeit, aber auch die Gefahr diskutiert, die mit einer Zivilcourage einhergeht. Danach habe ich anhand vorgefertigter Spielkarten Alltagssituationen vorgelesen, die eine Zivilcourage provozieren würden. Dazu sollten die Auszubildenden Stellung beziehen und ihren Standpunkt erläutern. Es wurde ausgiebig diskutiert und es entstand ein Konfliktgespräch, was dazu geführt hat, dass jeder Teilnehmer am Ende zu neuen Erkenntnissen gelangt ist.

 

Im Laufe dieser Woche konnte ich meine Kompetenzen, die ich als angehender Lehrer benötige, erweitern. Dafür möchte ich allen Beteiligten meinen Dank aussprechen und bin gespannt, was die verbleibende Zeit im aktuellen forum noch für mich bereit hält.