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Werkstattgespräch in Niedersachsen
< Preis für "Jugend partizipiert"!
Dienstag, 13. Dezember 2016 15:36 Uhr Alter: 227 Tage
Kategorie: News

Werkstattgespräch in Niedersachsen

In der letzten Woche fand in Leer das lokale Werkstattgespräch „Grenzen überschreiten – Internationale Mobilität am Übergang“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, statt.

 

Die Veranstaltung war geprägt von einer sehr persönlichen Atmosphäre, einem intensivem Gespräch und einem zielführenden Austausch über die internationalen Mobilitätsaktivitäten am Übergang. Das Werkstattgespräch wurde durch Rüdiger Reske (Kreisrat Landkreis Leer) und durch Gitta Connemann (MdB) eröffnet. Nach einer kurzen Einführung durch Albert Klein-Reinhardt (BMFSFJ) über die Initiativen zur Förderung grenzüberschreitender Mobilität im Kontext der Jugendpolitik sowie durch Hans Brandtner (Jugend für Europa) über Verortung des Werkstattgesprächs im Kontext der Bund-Länder AG zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie, wurde das Gespräch von Ulrika Engler (af) und Anke Abbas (LeeWerk WISA) moderiert.

 

Einen interessanten Beitrag lieferte zu Beginn auch Adelheid Andresen als Leiterin des Jugendamtes Landkreis Leer. In ihrem Vortrag stellte sie die Bedeutung und die Entwicklungen der internationalen Jugendarbeit dar. Während des Werkstattgespräches kamen neben den Fachkräften auch Teilnehmende des IdA-Projektes „Horisontti“ zu Wort, welches in enger Kooperation zwischen den Jobcentern Leer und Aurich sowie der LeeWerk WISA und dem Europahaus Aurich durchgeführt wird. Am Gespräch beteiligten sich die lokalen Akteure, aber auch die Fachleute aus anderen Bundesländern (Berlin, Sachsen, Hessen, NRW, Baden-Württemberg), die nach Ostfriesland angereist waren. Während des Tages wurden viele Themen diskutiert, wie die internationale Jugendarbeit am Übergang gestalten werden soll und welche Akteure noch stärker eingebunden werden sollten. Eine zentrale Rolle spielten dabei die Wirtschaft und Unternehmen aus der Region. Perspektivisch wurde für den Landkreis Leer eine Weiterarbeit vereinbart, die durch zusätzliche Mittel durch das Landesjugendamt Niedersachsen finanziell für 2017 gesichert ist. Im Fokus steht dabei, neben formulierten Arbeitspaketen, eine Kampagne für den Landkreis um mehr Mobilität rechtskreisübergreifend zu etablieren.