Servicestelle NRW
Für mehr internationale Jugendarbeit

Servicestelle NRW: Für mehr internationale Jugendarbeit

Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW

Die „Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW“ ist eine Fachstelle für das Land Nordrhein-Westfalen und knüpft mit ihrem Ansatz an den vorhandenen Strukturen und Netzwerken an. Ziel ist es, Akteure und Verbände auf Landesebene für internationale Arbeit neu bzw. stärker als bisher zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Jugendliche mit geringeren Chancen sollen dieselben Möglichkeiten haben an internationalen Erfahrungen teilzuhaben, wie akademisch geprägte Jugendliche. Internationale Jugendarbeit soll selbstverständlicher integrativer Teil der Jugendsozialarbeit werden.

Halbzeit im Projekt: In der ersten Hälfte des Projekts wurde der Fokus auf Vernetzung und Informationsveranstaltungen gelegt. Neben einer Auftaktveranstaltung und zwei Fördermittelworkshops wird in 2017 noch eine Tagung mit dem Thema „Ohne Moos nichts los!“ durchgeführt, in der es ebenfalls um die Akquise von Fördermitteln geht, da die Anfragen zu diesem Thema steigen.

Das Thema Vernetzung wurde in den neu ins Leben gerufenen Begleitgruppen (Jugendsozialarbeit am Übergang sowie einer kommunalen Begleitgruppe) vertieft. Es wurde konzeptionell geschaut, welche Schritte notwendig für die weitere Etablierung internationaler Jugendarbeit sind. Eine Erkenntnis ist beispielsweise, dass Jobcenter mehr in die Planung und Durchführung von internationaler Jugendarbeit im Bereich der Jugendsozialarbeit am Übergang involviert werden müssen. Hierfür planen wir für 2018 eine Informations- und Sensibilisierungsveranstaltung für Geschäftsführer aus Jobcentern.

Ein weiterer Schwerpunkt für 2018 ist das Modellprojekt, für welches seit Beginn des Jahres Vorbereitungen, beispielsweise die Suche nach Kooperationspartnern im In- und Ausland, getroffen werden. Es sollen exemplarisch alle Schritte einer internationalen Jugendbegegnung aufgezeigt werden - von der Planung, über die Durchführung bis hin zur Verwendungsprüfung - die zeigen, was nötig ist um als Neueinsteiger auf diesem Gebiet, mit etwas Unterstützung, Projekte erfolgreich durchführen können.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW finanziert.

 

Weitere Informationen unter: www.servicestelle-ija-nrw.de