Concrete Delusion – Was macht Beton im Grünen?

Das Seminar „Concrete Delusion“ widmet sich der Fragestellung zum Umgang mit dem Material Beton in Form von industriellen und architektonischen Fragmenten und Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum. Auf Basis künstlerischer Thesen und der Erforschung des öffentlichen Raumes werden neue Konzepte zur Transformation und Inklusion dieser Betonelemente in der Wahrnehmung von „Skulpturen im öffentlichen Raum“ entwickelt. Durch künstlerische Interventionen werden Wertigkeit und Transformationsmöglichkeiten der Betonfragmente sichtbar gemacht und ein neues Bewusstsein zu nachhaltiger Ästhetik geschaffen.
In den stattfindenden Recherchen werden Bestandsaufnahmen vorhandener Fragmente und Zonen des Verfalls in definierten urbanen Räume durchgeführt. Die jeweiligen „Objekte“ werden auf künstlerisch-gestalterische Wertigkeit geprüft, fotografisch inszeniert und archiviert, sowie mit GPS-Daten verortet. Die TeilnehmerInnen erhalten neben theoretischen Hintergrundinformationen und der Einführung in die thematischen Kontexte zur bildenden Kunst auch grundlegende Techniken der Fotografie, Videokunst und Klangkunst.
Ziele der Recherchen sind fotografische Feldforschungen und das Entwickeln eines „Gedankenpools“ zur nachhaltigen und zukünftigen Reflektion und Transformation weiterer Orte.