Die DigiMacher*innen

„Die DigiMacher*innen“ richtet sich an Honorar- und Fachkräfte, sowie Multiplikator*innen der politischen Bildung.

In 8 aufeinander aufbauenden Workshops lernen die Teilnehmenden, was sie benötigen, um eigene digitale Bildungsangebote zu konzipieren und umzusetzen.

Welche Onlineformate gibt es überhaupt und was eignet sich für meine Zielgruppe und meine Angebote? Was brauche ich für technische Voraussetzungen und wie kann ich digitale Formate ohne großen Aufwand und trotzdem kompetent und selbstsicher durchführen? Diese Fragen und einige mehr, deckt das Projekt, welches von April 2021 bis Dezember 2021 läuft, ab.

Die DigiMacher*innen setzt sich sowohl aus theoretischem Input, praktischen Tipps, als auch gemeinsamem Ausprobieren und Üben zusammen. Das Programm hat feste Bestandteile, gestaltet sich aber je nach den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen, denn letztendlich geht es darum, dass diese ihre eigenen Formate entwickeln oder bereits bestehende analoge Konzepte für die digitale Welt anpassen.

Gemeinsam werden die Teilnehmenden überlegen, welches die besten Herangehensweisen für ihre spezifische Zielgruppe(n) sind und diversitätssensible Strategien erarbeiten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gruppe der Sozial- und Bildungsbenachteiligten.

 

Die DigiMacher*innen besteht aus zwei Blöcken.

In einem ersten Block geht es um das gegenseitige Kennenlernen, darum eine gemeinsame Basis zu schaffen und Fragen wie: Wie baue ich ein Online Seminar auf? Wie muss ich meinen Bildschirm gestalten?

Außerdem werden Basiskenntnisse in den Bereichen Diskriminierungssensibilisierung, technische Ausstattung, digitale Tools und Rhetorik erarbeitet.

Im 2. Block werden die Teilnehmenden befähigt ihre neuen Kenntnisse zu erproben, Themen zu vertiefen und sich mit anderen auszutauschen.

Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Workshops erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat.

Die Workshops und Termine sind im Flyer aufgelistet.

Anmeldung ist bis zum 26.04.2021 bei Florian Verch  info@aktuelles-forum.de möglich.

 

Referentin ist Yinka Kehinde

Yinka Kehinde arbeitet seit 20 Jahren mit Gruppen verschiedener Altersgruppen.

Sie ist digitale und analoge Empowerment-Coach, Trainerin und Moderatorin für diversitätsorientierte Gruppen- und Beteiligungsprozesse.

Sie war und ist in der Konzeption und Umsetzung zahlreicher unterschiedlicher Projekte aktiv (Themenbereiche u.a. Teilhabe, Empowerment, Entwicklungszusammenarbeit). 

Yinka Kehinde ist zertifizierte interkulturelle Trainerin und Coach, sowie zertifizierte Prozess- und Projektmanagerin.

 

Das Projekt wird gefördert vom:

Referentin:

Yinka Kehinde

Ansprechpartner/in im af:

Miriam Jusuf
Tel.: 0209- 15510 23
m.jusuf@aktuelles-forum.de

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de


Erstwahlhelfer*innen

Seit 2017 führt das „Haus Rissen“ in Kooperation mit verschiedenen Trägern der politischen Jugendbildung das Projekt „Erstwahlhelfer“ durch. Seitdem wurden bereits über 700 junge Männer und Frauen zu Wahlhelfer*innen ausgebildet.

In diesem Jahr beteiligt sich auch das aktuelle forum an diesem Projekt und möchte somit die Partizipation in der Gesellschaft stärken und dadurch ein demokratisches Grundverständnis bei jungen Menschen festigen.

Das af wird Honorarkräfte zur Verfügung stellen, welche in einer zweitägigen Schulung darin ausgebildet werden, den Erstwähler*innen die Funktionsweise eines Wahllokals, die grundsätzliche Wichtigkeit  einer Wahl und den Ablauf der Wahl in Deutschland zu erklären. Die Ausbildung zum/zur Erstwahlhelfer*in wird nach Möglichkeit im jeweiligen Landkreis im Rahmen eines zweitägigen Workshops erfolgen, bei dem die Erstwahlhelfer*innen Wissen erlangen werden und in Rollenspielen üben werden, mit Konflikten im Wahllokal umzugehen. Ziel des Projektes ist es, dass die Erstwahlhelfer*innen theoretisch in der Lage sein werden, ein Wahllokal zu leiten und damit am Wahlsonntag auch in der Praxis eine große Hilfe sein werden. Die Erstwahlhelfer*innen werden nicht nur an der Organisation der Wahl, sondern ebenso an der Stimmenauszählung und Ergebnisermittlung- und Übermittlung beteiligt sein.
Wir hoffen, dass dieses Projekt im Laufe des Jahres großen Anklang finden wird und viele junge Menschen zu Erstwahlhelfer*innen ausgebildet werden können.

 

Erstwahlhelfer*innen – Eine Initiative vom HAUS RISSEN

Website Erstwahlhelfer*innen 

Film – Erstwahlhelfer- Demokratie hautnah erleben!

Ansprechpartner/in:

Miriam Jusuf
Tel.: 0209- 15510 23
m.jusuf@aktuelles-forum.de

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de


escape game to go

Im Projekt Escape Game to go (1.1.-30.09.2021) wird in einer ersten Phase ein Escape Game zum Thema Demokratie von erfahrenen Fachkräften der politischen Bildung entwickelt. Ziel ist es, das Escape Game in der Folgezeit des Projektes als Seminareinstieg nutzbar zu machen. Dazu wird im Rahmen des Projektes eine Erprobungsphase in der Praxis durchgeführt. Nach erfolgreicher Erprobung wird das Esacape Game vervielfältigt, um dies regelmäßig in der politischen Bildungsarbeit zur Demokratieförderung einzusetzen.

 

1. Entwicklungsphase (1.2.-31.3.2021)

Zu Beginn wird in einem mehrtägigen Workshop (3 Tage) ein Prototyp von einem Escape Game im Themenfeld Demokratie entwickelt. Dazu gehören die einzelnen Rätsel mit einer verbindenden Story. Dazu werden einzelne Materialien wie z.B. Lösungskarten bzw. Hinweiskarten oder Videos / QR Codes erstellt, Kisten mit Schlösser präpariert, etc.

 

2. Erprobungsphase (1.4.-30.6.2021)

Der Prototyp wird in drei Seminarsettings mit unterschiedlichen Zielgruppen getestet. Dadurch werden verschiedene Spiel- bzw. Lernniveaus überprüft.

Des Weiteren würden wir das Escape Game im Rahmen des DJHT in Essen unter anderem mit Fachkräften testen.

 

3. Anpassung und Vervielfältigung (1.7.-30.9.2021)

In einem weiteren Workshop (3 Tage) mit der Entwicklungsgruppe wird der Prototyp angepasst und ggf. stellenweise überarbeitet, so dass das Escape Game vielfältig einsetzbar wird. Im Anschluss wird das Escape Game noch zweimal kopiert. Ggf. müssen Bausteine des Prototyps so angepasst werden, dass die unterschiedlichen Zielgruppen das Spiel bewältigen können.

 

Das Projekt wird unterstützt vom Förderfonds Demokratie.

Ansprechpartner/in:

Miriam Jusuf
Tel.: 0209- 15510 23
m.jusuf@aktuelles-forum.de

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de


Kohle, Stahl...und wir?!

 „Kohle, Stahl und Bier – der Dreiklang im Revier“…So und ähnlich lauteten die Werbesprüche der im Ruhrgebiet ansässigen Unternehmen bis in die 1970er Jahre. Inzwischen sind fast alle Zechen stillgelegt, Stahlwerke geschlossen und ehemalige Privatbrauereien bis auf wenige Ausnahmen an Großkonzerne angegliedert und viele

Marken vom Markt verschwunden. Die ehemaligen identitätsstiftenden Wirtschaftszweige einer ganzen Region sind nahezu verschwunden und seit mehreren Jahrzehnten findet ein anhaltender Strukturwandel statt, der ganz neue infrastrukturelle Herausforderungen zu bewältigen hat, da das Ruhrgebiet ein in 150 Jahren durch permanente Migration entstandener Ballungsraum ist, welcher hauptsächlich durch Industrialisierung begründet wurde. Der Wegfall dieser „Lebensader des Reviers“ stellt die Region vor große Probleme, bietet aber auch Chancen.

 

Ziel des Projekts:

 

Das Projekt „Kohle, Stahl…und wir?!“ zielt darauf ab, den direkt und indirekt vom Strukturwandel betroffenen Bewohner*Innen eines Sozialraums bzw. Stadtteils Optionen und Möglichkeiten aufzuzeigen, die vorhandenen Ressourcen ihrer direkten Umgebung zu erkennen, nutzen und weiter zu entwickeln.

Die Fähigkeit des „Netzwerkens“ soll zentraler Aspekt und Handlungsimpuls des Projektes sein. Trotz des Wegfalls von Arbeitsplätzen und ganzen Wirtschaftszweigen bleibt der Region eine städteübergreifende Infrastruktur von Netzwerken und Verbindungen erhalten, welche begonnen bei der kleinsten sozialräumlichen Einheit wie z.B. einer guten Nachbarschaft, eines Treffpunkts im Stadtteil, eines Vereins oder Stammtisches usw. als Ressource und Ausgangspunkt für die Entwicklung von Konzepten dienen soll, welche die Selbsthilfepotentiale der Bewohner*Innen generieren und stärken sollen. Die Konstruktion eines tragfähigen Netzwerks, welche insbesondere die Zielgruppe der sogenannten „abgehängten“ und „benachteiligten“ Personen unterstützt, soll zentraler Dreh- und Angelpunkt des Projekts sein.

Ziel ist es, neben der Stärkung von Selbsthilfepotentialen, auch den sogenannten „Wutbürgern“ nicht nur die Argumentationsgrundlage zu nehmen, sondern diese darüber hinaus einzubinden in positiv besetze Entwicklungsprozesse.

Ziel aller Aktivitäten soll die Entwicklung von Perspektiven für den Stadtteil sein, die vor allem aus dem Stadtteil kommen. Als Ergebnis kann eine Agenda stehen, welche hauptsächlich die Wünsche und Anregungen der Bewohner*Innen des Stadtteils bzw. diverser ineinander übergreifender sozialer Räume widerspiegelt und welche konkrete Handlungsimpulse für Politik und Wirtschaft liefern kann.

Fragen der konkreten Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen, der Selbstwirksamkeit im Gegensatz zu Fruststation, politischer Teilhabe unter klarer Abgrenzung extremistischer Haltungen und auf Grundlage des Grundgesetzes, des Demokratie Lebens und der Konstruktion einer vermeintlich abhanden gekommenen sozialen Grundordnung sollen diskutiert und aufgearbeitet werden.

Das Projekt ist im Juni 2020 gestartet und zunächst mit einer Laufzeit von einem Jahr befristet. Zentrum und Ausgangspunkt für diesen Zeitraum ist der Stadtteil Gelsenkirchen-Rotthausen. Mit vielfältigen lokalen Koopperationspartnern sollen Perspektiven aus und für den Stadtteil erarbeitet werden. Eine Verstetigung der Aktivitäten ist abgestrebt.

Ansprechpartner:

Oliver Zier
0209 1551020
o.zier@aktuelles-forum.de

Das Projekt „Kohle, Stahl…und wir?!“ wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Gelsenkirchen, der Stadtsparkasse Gelsenkirchen, sowie der Volksbank Ruhr-Mitte.


Demokratiewerkstatt im Quartier

Die Demokratiewerkstatt im Quartier Duisburg-Marxloh wird gefördert von Landeszentrale für politische Bildung NRW und wird vom aktuellen forum in Kooperation mit der Duisburger Werkkiste gGmbH durchgeführt.

Die Duisburger Werkkiste arbeitet seit 1982 mit jungen Erwachsenen (zwischen 12 und 25 Jahren) und Erwachsenen, unterstützungsbedürftigen Menschen im Duisburger Norden. In den Bereichen Beratung, berufliche Orientierung, Berufs- und Lebensplanung konnten wir so bereits mit vielen Menschen eine berufliche und/oder persönliche Perspektive erarbeiten.

Voraussetzung dafür sind unsere gewachsenen, engen Vernetzungen im Stadtteil und darüber hinaus, die wir auch gerne weiterhin in das Projekt der Demokratiewerkstatt einbringen möchten.

Die Duisburger Werkkiste hat sich verpflichtet, im Rahmen des Diversity Managements die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, die positive Wertschätzung der individuellen Verschiedenheit, das Erreichen einer produktiven Gesamtatmosphäre, das Verhindern der sozialen Diskriminierung von Minderheiten und die Verbesserung der Chancengleichheit von vornherein und regelmäßig bei der Durchführung ihrer Projekte und Maßnahmen zu berücksichtigen. Der Grundsatz gilt selbstverständlich auch für den hier beschriebenen Projektansatz.

 

Aktiv nachhaltiges Politikinteresse wecken

Die Demokratiewerkstatt in Duisburg- Marxloh startet am 01.03.2020.

Geplant ist ein zentraler Ort, in diesem Fall ein Café zum bürgerlichen Austausch im Marienheim, welches an zwei festen Terminen in der Woche einen offenen Treffpunkt von jeweils drei Stunden anbietet, um zunächst Wünsche, Bedarfe und auch Potentiale und Ressourcen von Bewohner*Innen des Stadtteils zu sammeln und zu kommunizieren.

Ziel des Projektes ist es, schicht- und generationsübergreifend Bewohner*Innen eines Sozialraums bzw. Stadtteils Optionen und Möglichkeiten aufzuzeigen, die vorhandenen Ressourcen ihrer direkten Umgebung zu erkennen, nutzen und weiter zu entwickeln.

Die Fähigkeit des „Netzwerkens“ soll zentraler Aspekt und Handlungsimpuls des Projektes sein. Das Lokalisieren und Verfestigen von Netzwerken und Verbindungen, welche begonnen bei der kleinsten sozialräumlichen Einheit wie z.B. einer guten Nachbarschaft, eines Treffpunkts im Stadtteil, eines Vereins oder Stammtisches usw. als Ressource und Ausgangspunkt für die Entwicklung von Konzepten dienen können, sollen freigelegt und gefördert werden, die Selbsthilfepotentiale der Bewohner*Innen sollen generiert und gestärkt werden.

Die Konstruktion eines tragfähigen Netzwerks, welche insbesondere die Zielgruppe der sogenannten „abgehängten“ und „benachteiligten“ Personen unterstützt, soll zentraler Dreh- und Angelpunkt des Projekts sein.

Ziel ist es, neben der Stärkung von Selbsthilfepotentialen, auch den sogenannten „Wutbürgern“ nicht nur die Argumentationsgrundlage zu nehmen, sondern diese darüber hinaus einzubinden in positiv besetze Entwicklungsprozesse.

Ziel aller Aktivitäten soll die Entwicklung von Perspektiven für den Stadtteil sein, die vor allem aus dem Stadtteil kommen. Als Ergebnis kann eine Agenda stehen, welche hauptsächlich die Wünsche und Anregungen der Bewohner*Innen des Stadtteils bzw. diverser ineinander übergreifender sozialer Räume widerspiegelt und welche konkrete Handlungsimpulse für Politik und Wirtschaft liefern kann.

Fragen der konkreten Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen, der Selbstwirksamkeit im Gegensatz zu Fruststation, politischer Teilhabe unter klarer Abgrenzung extremistischer Haltungen und auf Grundlage des Grundgesetzes, des Demokratie Lebens und der Konstruktion einer vermeintlich abhanden gekommenen sozialen Grundordnung sollen diskutiert und aufgearbeitet werden.

Unter dem Motto „von Marxlohern für Marxloher“ soll so der Blick auf die Menschen gerichtet werden, die zum Teil als „politikfern“ bezeichnet werden, da ihre momentane Situation den Blick auf die Politik nicht zulässt bzw. eine generelle Unzufriedenheit mit sich gebracht hat. Der Politikverdrossenheit möchten wir dadurch entgegentreten und den Menschen (wieder) ein positives Bild von Politik anbieten.

Die Demokratiewerkstatt soll auch in diesem Projekt in die Öffentlichkeit getragen werden. Wir nehmen an Veranstaltungen in Marxloh teil, stellen die Demokratiewerkstatt bei allen Partnern mit einer Power-Point-Präsentation vor und bieten einen festen Anlaufpunkt – mitten in Marxloh, wo wir Interessierte Menschen über das Projekt der Landeszentrale für politische Bildung NRW informieren und Informationsmaterialien zur Verfügung stellen.

Update im Oktober 2020:

Jugendvertretung „JuVe“ im Stadtteil Duisburg-Marxloh

Ab Oktober 2020 wird die Demokratiewerkstatt im Quartier Duisburg-Marxloh in eine neue Projektphase starten. Nachdem die Bedarfsanalyse, welche bedingt durch die Kontaktbeschränkungen durch Corona, per Online-Befragung abgeschlossen wurde, hat sich herauskristallisiert, dass ein konkretes Instrument zur Willensbildung und Konsensfindung junger Menschen im Stadtteil fehlt. Daher wurde das Konzept einer parlamentarischen Jugendvertretung entwickelt, bei dem zunächst die Teilnehmenden der Maßnahmen der Duisburger Werkkiste eine Teilnehmendenvertretung gründen und parlamentarische Arbeit in diesem Gremium erproben. Dieses Konzept soll in einer zweiten Phase auf den Stadtteil Duisburg-Marxloh übertragen werden, in der gezielt Kontakt zu anderen Jugendorganisationen aufgebaut wird und die Jugendvertretung im Quartier verstetigt wird.

Erstes Ziel ist die Installation einer Interessensvertretung der Teilnehmenden der Duisburger Werkkiste. Über das Instrument der Konstruktion einer Jugendvertretung „JuVe“ wird ein Gremium geschaffen, in dem die Interessen, Ziele und Vorstellungen der einzelnen Teilnehmenden artikuliert und dokumentiert werden können. Übergreifend über alle Gewerke und in den Stadtteil hinein wird eine partizipative Kommunikationsplattform geschaffen, in der demokratische Prinzipien vermittelt werden und zum Diskurs angeregt wird. Das Prinzip der gemeinsamen, demokratischen Konsensfindung wird zentraler Inhalt sein.

Was soll konkret damit erreicht werden?

  • Es soll sich ein eine parlamentarische Struktur bilden, welche beschlussfähig ist und mehrheitsfähige Vorschläge der Geschäftsführung/Bereichsleitung unterbreiten kann.
  • Die Partizipationsfähigkeit der Teilnehmenden soll gestärkt und gefördert werden, das Prinzip der demokratischen Beschlussfindung soll erlernt und gelebt werden.
  • Die Teilnehmenden sollen zum Bindeglied und Multiplikatoren innerhalb des „Betriebes“ und später zu anderen Interessensvertretungen im Stadtteil, z.B. Schülervertretungen, werden.
  • Vernetzung und Generierung von Aufmerksamkeit im Stadtteil durch öffentliche Aktionen
  • Sichtbarmachung von Problemlagen durch Teilnehmende – nicht von Professionellen!
  • Klausurtagungen sind als wiederkehrendes Instrument eingeplant
  • Fragestellung: Wie verschaffe ich mir Gehör? Wie bekomme ich Kontakt zur Kommunalpolitik? Was heißt eigentlich Subsidiarität?
  • Räumliche Verortung in einem festen Raum der Duisburger Werkkiste und Freistellung einzelner Vertreter*Innen für die Jugendvertretung
  • Jede Maßnahme stellt zwei Vertreter*Innen ab, die an der ersten konstituierenden Veranstaltung teilnehmen.
  • Es werden feste Strukturen installiert: Social-Media–Team (Öffentlichkeitsarbeit), Sprecher und Präambel festlegen, Vorstand wählen, Agenda erstellen, Schriftführer benennen, etc.

Bedingt durch die aktuellen Kontaktbeschränkungen wird das Angebot zunächst im digitalen Format fortgesetzt.


Ansprechpartner/in:

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse wenden Sie sich bitte an:

Aktuelles Forum
Felix Tschuch
fx.tschuch@gmx.de

Duisburger Werkkiste
Lena Richter
Tel.: 0203- 80700032
lena.richter@werkkiste.de


Servicestelle NRW: Für mehr internationale Jugendarbeit

Die „Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW“ ist eine Fachstelle für das Land Nordrhein-Westfalen und knüpft mit ihrem Ansatz an den vorhandenen Strukturen und Netzwerken an. Ziel ist es, Akteure und Verbände auf Landesebene für internationale Arbeit neu bzw. stärker als bisher zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Jugendliche mit geringeren Chancen sollen dieselben Möglichkeiten haben an internationalen Erfahrungen teilzuhaben, wie akademisch geprägte Jugendliche. Internationale Jugendarbeit soll selbstverständlicher integrativer Teil der Jugendsozialarbeit werden.

Neben der Sensibilisierung der Träger/ Netzwerke auf NRW-Ebene für internationale Jugendarbeit, soll die Beratungsfunktion in Form von Anfragen zur internationalen Jugendarbeit umgesetzt werden. Die bisherigen Beratungsanfragen, die auf telefonischem Weg, per Mail oder durch eine Beratung vor Ort durchgeführt werden, bleiben weiterhin für alle interessierten Einrichtungen eine Möglichkeit selbst in das Thema einzusteigen

Das Jahr 2020 war ein herausforderndes Jahr, für die Servicestelle, das aktuelle forum, für die Bevölkerung in Deutschland und auf der ganzen Welt. Einmal mehr wird deutlich, wie wichtig internationale Beziehungen und Kooperationen sind, gerade in Ausnahmesituationen wie dieser. Hier wird der große Stellenwert der Arbeit der Servicestelle für mehr IJA in NRW sichtbar. Mehr internationale Jugendarbeit für alle ist das Motto der Servicestelle. Auch wenn es 2020 zu vielen Absagen und Verschiebungen internationaler Maßnahmen gekommen ist, wird es eine Zeit nach Corona geben, in der die internationalen Kooperationen wiederbelebt werden müssen. Da setzt die Arbeit der Servicestelle an: Informationsveranstaltungen, Beratungen vor Ort, per Mail oder telefonisch und Vernetzungstreffen sind Teil dieser Arbeit. Ob digital wie 2020 in (fast) allen von der Servicestelle organisierten Veranstaltungen wie z.B. dem Fördermittelworkshop, dem digitalen Info- und Vernetzungstag, welcher in Kooperation mit den Jugendwerken stattgefunden hat oder den eigenen Begleitgruppentreffen. Ein großer Schritt für die Digitalisierung der internationalen Jugendarbeit mit viel Potenzial für die Zukunft. Deshalb bleiben wir positiv gestimmt und blicken aufs kommende Jahr 2021.

Ein Schwerpunkt wird auf dem neuen Konzept für Vernetzungstreffen liegen. Wir möchten regionale Werkstattgespräche mit unterschiedlichen Akteuren aus den Bereichen Jugendsozialarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit, Politik, Jugendamt, Jobcenter und uvm. planen und durchführen. Ziel ist die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der internationalen Jugendarbeit in der eigenen Region. Aber auch erprobte und bewährte Ideen der Servicestelle wie beispielsweise die Informationsveranstaltungen werden stattfinden und ein Hauptaugenmerk wird auf der Weiterentwicklung und Zukunft der Servicestelle liegen.

Denn: internationale Jugendarbeit öffnet Türen für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft.

Für aktuelle Informationen rund um anstehende Veranstaltungen oder Fristen besuchen Sie uns auf der Homepage der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW

http://www.servicestelle-ija-nrw.de/

 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW finanziert.


Ansprechpartner/in:

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse wenden Sie sich bitte an das Projektbüro:

Karolina Hajjar

0209/1551021

k.hajjar@aktuelles-forum.de

Für den Newsletter der Servicestelle für mehr IJA in NRW können Sie sich unter www.servicestelle-ija-nrw.de anmelden.

Mit Ihrer Newsletter-Bestellung bestätigen Sie, dass Sie diesen zukünftig an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse erhalten möchten.

Natürlich können Sie den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.


Lost Stories Lost Places

Im Projekt nähern wir uns der kulturellen und historischen Vielfalt sowie den verschiedenen Perspektiven darauf. Die Teilnehmenden erleben, wie eine persönliche aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen wie der Erinnerungskultur möglich ist.

„Lost Stories – Lost Places“ will Parallelen aufzeigen zwischen der deutschen und den Geschichten der Migrant*innen, es will sensiblisieren für die Kriegs- und Ausgrenzungserfahrungen der verschiedenen Gruppen und Generationen. Durch selbst gelegte Geocaches werden Orte der Erinnerung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Projektbeschreibung

 

Geocaches:

Ehemalige Brotfabrik „Germania“ N 51° 30.230 E 006° 46.162

Volkspark Rotthausen –  N 51° 29.686′ E 007° 04.732′

Musikschule im Bunker – N 51° 34.314′ E 007° 02.619′

Mahnmal in der Bittermark – N 51° 26.911′ E 007° 28.776′

Burg Vonderort – N 51° 29.949′ E 006° 54.483′

Die Spurensucher – N 51° 34.533′ E 007° 03.200′

Ehemalige „Judenhäuser“ N 51° 28.216 E 006° 46.342

Hinweis auf schon bestehende Caches:

Gedenkstätte Außenlager des KZ Buchenwald (Wider dem Vergessen…)

N 51° 27.186′ E 007° 35.566′ http://www.geocaching.com/geocache/GC7DNV9

Geocaching mit dem af siehe Karte

 

NEU: Actionbound – Geschichte multimedial entdecken- Geschichte innovativ  und mobil erleben

Manass Neumark  in Duisburg

Kurzbeschreibung: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten setzen auch in Duisburg die Ausschreitungen gegen Menschen jüdischen Glaubens ein. So wurden Nachbarn, Freunde und Kollegen, die zuvor das Bild der Stadtgesellschaft prägten, zu Opfern des Holocaust. Aus Überresten und Gedenkstätten lassen sich einige dieser Schicksale rekonstruieren, wie beispielsweise das des Rabbiners Manass Neumark, um den es in dieser Actionbound gehen wird.

Erinnerungsorte in Bochum

Eine Stadtteil-Rallye in der Bochumer Innenstadt entlang wichtiger Erinnerungsorte! Vom Haupt- bzw. Nordbahnhof aus, durch die Innenstadt am Dr. Ruer-Platz vorbei in den Stadtpark. Von dort aus mit Stopps an der Neuen Synagoge und der Lutherkirche schließlich zum Ruhrstadion… und wieder zurück zum Hbf.

Auf den Spuren Oberhausener Industriekultur

Löst das Geheimnis um ein verschwundenes Familienmitglied und lernt dabei die Geschichte Oberhausens kennen.

 

Hier findet Ihr unsere Seminarergebnisse:

Videos:

Audios:

Lost Stories Lost Places ist ein Projekt vom aktuellen forum und wird durch das Programm „Politische Jugendbildung im AdB“ mit Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert.

Ansprechpartner/in:

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de