OPEN

Gemeinsam mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der AWO Dortmund sind wir Teil des Projektes OPEN.

„OPEN – Offene Jugendarbeit und politische Bildung gemeinsam engagiert“ ist ein Projekt der Transferstelle politische Bildung, einem Fachbereich von Transfer für Bildung e.V. Es wird gefördert durch die Stiftung Mercator.  Ziel des Projektes ist das Stärken und die Potenziale der Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der politischen Jugendbildung in Nordrhein-Westfalen zusammenzubringen.

Weitere Informationen finden sie auf der OPEN-Projektseite: https://transfer-politische-bildung.de/transferstelle/open

Ansprechpartner/in:

aktuelles forum e.V.

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de 

AWO Dortmund

Wilhelm Hoffstiepel
Mobil: +49 151 584 129 34
w.hoffstiepel@awo-dortmund.de


Erstwahlhelfer*innen

Seit 2017 führt das „Haus Rissen“ in Kooperation mit verschiedenen Trägern der politischen Jugendbildung das Projekt „Erstwahlhelfer“ durch. Seitdem wurden bereits über 700 junge Männer und Frauen zu Wahlhelfer*innen ausgebildet.

In diesem Jahr beteiligt sich auch das aktuelle forum an diesem Projekt und möchte somit die Partizipation in der Gesellschaft stärken und dadurch ein demokratisches Grundverständnis bei jungen Menschen festigen.

Das af wird Honorarkräfte zur Verfügung stellen, welche in einer zweitägigen Schulung darin ausgebildet werden, den Erstwähler*innen die Funktionsweise eines Wahllokals, die grundsätzliche Wichtigkeit  einer Wahl und den Ablauf der Wahl in Deutschland zu erklären. Die Ausbildung zum/zur Erstwahlhelfer*in wird nach Möglichkeit im jeweiligen Landkreis im Rahmen eines zweitägigen Workshops erfolgen, bei dem die Erstwahlhelfer*innen Wissen erlangen werden und in Rollenspielen üben werden, mit Konflikten im Wahllokal umzugehen. Ziel des Projektes ist es, dass die Erstwahlhelfer*innen theoretisch in der Lage sein werden, ein Wahllokal zu leiten und damit am Wahlsonntag auch in der Praxis eine große Hilfe sein werden. Die Erstwahlhelfer*innen werden nicht nur an der Organisation der Wahl, sondern ebenso an der Stimmenauszählung und Ergebnisermittlung- und Übermittlung beteiligt sein.
Wir hoffen, dass dieses Projekt im Laufe des Jahres großen Anklang finden wird und viele junge Menschen zu Erstwahlhelfer*innen ausgebildet werden können.

 

Erstwahlhelfer*innen – Eine Initiative vom HAUS RISSEN

Website Erstwahlhelfer*innen 

Film – Erstwahlhelfer- Demokratie hautnah erleben!

Ansprechpartner/in:

Miriam Jusuf
Tel.: 0209- 15510 23
m.jusuf@aktuelles-forum.de

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de


Demokratiewerkstatt im Quartier

Die Demokratiewerkstatt im Quartier Duisburg-Marxloh wird gefördert von Landeszentrale für politische Bildung NRW und vom aktuellen forum in Kooperation mit der Duisburger Werkkiste gGmbH durchgeführt.

Die Duisburger Werkkiste arbeitet seit 1982 mit jungen Erwachsenen (zwischen 12 und 25 Jahren) und erwachsenen, unterstützungsbedürftigen Menschen im Duisburger Norden zusammen. In den Bereichen Beratung, berufliche Orientierung, Berufs- und Lebensplanung konnten wir so bereits mit vielen Menschen eine berufliche und/oder persönliche Perspektive erarbeiten.

Voraussetzung dafür sind unsere gewachsenen, engen Vernetzungen im Stadtteil und darüber hinaus, die wir auch gerne weiterhin in das Projekt der Demokratiewerkstatt einbringen möchten.

Die Duisburger Werkkiste hat sich verpflichtet, im Rahmen des Diversity Managements die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, die positive Wertschätzung der individuellen Verschiedenheit, das Erreichen einer produktiven Gesamtatmosphäre, das Verhindern sozialer Diskriminierung von Minderheiten und die Verbesserung der Chancengleichheit von vorneherein und regelmäßig bei der Durchführung ihrer Projekte und Maßnahmen zu berücksichtigen. Der Grundsatz gilt selbstverständlich auch für den hier beschriebenen Projektansatz.

 

Zielgruppensensibel Politikverdrossenheit entgegentreten

Die Fähigkeit des „Netzwerkens“ soll zentraler Aspekt und Handlungsimpuls des Projektes sein. Das Lokalisieren und Verfestigen von Netzwerken und Verbindungen, welche begonnen bei der kleinsten sozialräumlichen Einheit wie z.B. einer guten Nachbarschaft, eines Treffpunkts im Stadtteil, eines Vereins oder Stammtisches usw. als Ressource und Ausgangspunkt für die Entwicklung von Konzepten dienen können, sollen freigelegt und gefördert werden, die Selbsthilfepotentiale der Bewohner*innen sollen dabei gestärkt werden.

Der Stadtteil Duisburg-Marxloh hat seit Jahrzehnten mit massiven Imageproblemen zu kämpfen. Zuschreibungen wie „sozialer Brennpunkt“ oder „Problembezirk“ und die oftmals leider eher defizit- und problemorientierte Berichterstattung in den Medien tut in diesem Prozess ihr Übriges. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass immenses Potential in diesem Quartier und seinen Bewohner*innen steckt. Diese Ressourcen sollen freigelegt und aktiviert werden, um positive Veränderungen im Stadtteil zu erreichen. Dabei wird statt einem paternalistischen Zugang der offene Austausch und Dialog gesucht. Immerhin kennt niemand einen Stadtteil besser, als diejenigen, die dort wohnen.

 

Gemeinsam für ein lebenswertes Marxloh

Unter dem Motto „von Marxlohern für Marxloher“ soll so der Blick auf die Menschen gerichtet werden, die zum Teil als „politikfern“ bezeichnet werden, da ihre momentane Situation den Blick auf die Politik nicht zulässt bzw. eine generelle Unzufriedenheit mit sich gebracht hat. Der Politikverdrossenheit möchten wir dadurch entgegentreten und den Menschen (wieder) ein positives Bild von Politik, aber auch von ihren eigenen Perspektiven und Lebenswirklichkeiten anbieten.

Die Demokratiewerkstatt soll dabei in die Öffentlichkeit getragen werden. Wir nehmen an Veranstaltungen in Marxloh teil, stellen die Demokratiewerkstatt vor und bieten einen festen Anlaufpunkt – mitten in Marxloh, wo wir Interessierte Menschen über das Projekt der Landeszentrale für politische Bildung NRW informieren und Informationsmaterialien zur Verfügung stellen. Auch im digitalen Raum sind wir aktiv: Unter dem Hashtag #WasWannWoMarxloh und einen digitalen Einrichtungskompass in Videoform informieren wir Interessierte aus dem Stadtteil über Anlaufstellen, Projekte und Events im Stadtteil.


Ansprechpartner/in:

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse wenden Sie sich bitte an:

Aktuelles Forum
Felix Tschuch
Tel.: 0209- 15510 20
f.tschuch@aktuelles-forum.de

Duisburger Werkkiste
Lena Richter
Tel.: 0203- 80700032
lena.richter@werkkiste.de


Lost Stories Lost Places

Im Projekt nähern wir uns der kulturellen und historischen Vielfalt sowie den verschiedenen Perspektiven darauf. Die Teilnehmenden erleben, wie eine persönliche aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen wie der Erinnerungskultur möglich ist.

„Lost Stories – Lost Places“ will Parallelen aufzeigen zwischen der deutschen und den Geschichten der Migrant*innen, es will sensibilisieren für die Kriegs- und Ausgrenzungserfahrungen der verschiedenen Gruppen und Generationen. Durch selbst gelegte Geocaches oder Actionbounds werden Orte der Erinnerung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Methoden

Innerhalb unserer (Jugend)- Bildungsarbeit führen wir seit vielen Jahren regelmäßig Veranstaltungen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung im Themenschwerpunkt Erinnerungskultur und Teilhabe in Schulen, Berufsschulen, in der Verbandlichen Jugendarbeit und bei Trägern der Jugendsozialarbeit durch. Dabei rücken zunehmend aktivierende Methoden unter Rückgriff auf digitale Medien in den Fokus. Dazu zählen das Anlegen von Geocaches und das Gestalten von Actionbounds,  sowie die Installation von Escape Rooms.

Escape Game to go

Das Escape Game und die Escape Tour sind gemeinsam mit dem Waldritter e.V. entwickelt worden und wurde über die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. 

Die Feldpost– ist ein in kompaktes Escape Game und damit schnell und einfach im Seminar einsetzbar. Inhaltlich geht es um Erinnerungskultur, speziell zum ersten Weltkrieg.

Escape Tour Dortmund ist ein mobiles Escape Game an Orten der Erinnerung. Gespielt wird die Tour über die Actionbound App. Sie kann in bis zu 5 Teams gespielt werden.

Team I

Team II

Team III

Team IV

Team V

 

Actionbound – Geschichte multimedial entdecken- Geschichte innovativ  und mobil erleben

Manass Neumark  in Duisburg

Kurzbeschreibung: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten setzen auch in Duisburg die Ausschreitungen gegen Menschen jüdischen Glaubens ein. So wurden Nachbarn, Freunde und Kollegen, die zuvor das Bild der Stadtgesellschaft prägten, zu Opfern des Holocaust. Aus Überresten und Gedenkstätten lassen sich einige dieser Schicksale rekonstruieren, wie beispielsweise das des Rabbiners Manass Neumark, um den es in dieser Actionbound gehen wird.

Erinnerungsorte in Bochum

Eine Stadtteil-Rallye in der Bochumer Innenstadt entlang wichtiger Erinnerungsorte! Vom Haupt- bzw. Nordbahnhof aus, durch die Innenstadt am Dr. Ruer-Platz vorbei in den Stadtpark. Von dort aus mit Stopps an der Neuen Synagoge und der Lutherkirche schließlich zum Ruhrstadion… und wieder zurück zum Hbf.

Auf den Spuren Oberhausener Industriekultur

Löst das Geheimnis um ein verschwundenes Familienmitglied und lernt dabei die Geschichte Oberhausens kennen.

 

Geocaching – verbindet Natur und Technik -kann lehrreich sein – spannend und entspannend – es ist faszinierend. 

Geocaching wird als moderne Schnitzeljagd bezeichnet. Ein Geocache ist Behälter, der mindestens ein Logbuch enthält. Dieser wir irgendwo auf der Welt versteckt. Die Koordinaten des Geocaches meldet man auf www.geocaching.com an. Ein paar Regeln gibt es und muss man beachten. Diese findet man auf www.geocaching.com. Danach wird der Geocache von einem Reviewer frei. Im Anschluss ist dieser dann für die Geocacher Community im Internet sichtbar.

Geocaching ist geeignet für jung und alt. Dies kann man zu jeder Jahreszeit machen und auf der ganzen Welt möglich.

 

Im Seminar gelegte Geocaches:

Ehemalige Brotfabrik „Germania“ N 51° 30.230 E 006° 46.162

Volkspark Rotthausen –  N 51° 29.686′ E 007° 04.732′

Musikschule im Bunker – N 51° 34.314′ E 007° 02.619′

Mahnmal in der Bittermark – N 51° 26.911′ E 007° 28.776′

Burg Vonderort – N 51° 29.949′ E 006° 54.483′

Die Spurensucher – N 51° 34.533′ E 007° 03.200′

Ehemalige „Judenhäuser“ N 51° 28.216 E 006° 46.342

Hinweis auf schon bestehende Caches:

Gedenkstätte Außenlager des KZ Buchenwald (Wider dem Vergessen…)

N 51° 27.186′ E 007° 35.566′ http://www.geocaching.com/geocache/GC7DNV9

Geocaching mit dem af siehe Karte

 

Hier findet Ihr entstandene Video, Interviews, Biografien, Artikel und Audiobeiträge.

Videos:

Audios:

Ansprechpartner/in:

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de

Lost Stories Lost Places ist ein Projekt vom aktuellen forum und wird durch das Programm „Politische Jugendbildung im AdB“ mit Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert.