Die Verbrechen von Auschwitz
Die Gedenkstättenfahrt zu den Lern- und Erinnerungsorten der Gedenkstätte Auschwitz soll vorhandenes Wissen über die NS-Verbrechen bzgl. der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden, die Verfolgung von Sinti und Roma, Homosexuellen und anderen Opfergruppen vertiefen und erweitern. Dieses, vor Ort, im lebendigen Lernen in der Gedenkstätte erworbene Wissen, wird die Teilnehmenden in ihrem individuellen historischen Wissen bereichern. Es wird für ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung inhaltlich unterstützend sein und zu einer weiteren Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus führen.
Lernziele:
- Die Teilnehmenden können die spezifischen Ereignisse und Orte der Gedenkstätte Auschwitz im Kontext des Holocausts benennen.
- Multiperspektivisches Verständnis der Geschichte: Die Jugendlichen erkennen die Vielfalt der Perspektiven auf die Geschichte von Auschwitz, indem sie sowohl die Verbrechen der Nationalsozialisten als auch die jüdische Kultur in Oswiecim vor, während und nach der NS-Zeit reflektieren.
- Kritisches Denken und Reflexion: Die Teilnehmenden entwickeln die Fähigkeit, historische Ereignisse kritisch zu hinterfragen, die Rollen von Tätern, Opfern und Mitläufern zu beleuchten und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen.
- Interkulturelles Lernen und Respekt: Die Jugendlichen fördern durch den Austausch von kulturellen Hintergründen und die Beschäftigung mit der jüdischen Kultur sowie europäischer Vielfalt ein respektvolles Miteinander und bauen Vorurteile ab.
Beginn
10.02.2026 um 19:00 Uhr
Ende
15.02.2026 um 12:00 Uhr
Leitung
Miriam Jusuf
Ort
Oswiecim, Polen
300 €
mit Übernachtung
Preis inkl. MwSt.
Anmeldung bis: N.N.
Teilnehmer: 10 bis 25
Seminar-Nummer: 26111
Themenfeld: Erinnerungskultur
Verantwortlich: Miriam Jusuf
