Erinnerungskultur/Industriekultur

"Kohle, Stahl und wir?! - der Dreiklang im Revier."
...So und ähnlich lauteten die Werbesprüche des Ruhrgebiets bis in die 1970er Jahre. Inzwischen sind fast alle Zechen stillgelegt, Stahlwerke geschlossen und ehemalige Privatbrauereien bis auf wenige Ausnahmen an Großkonzerne angegliedert und viele Marken vom Markt verschwunden. Die ehemaligen identitässtiftenden Wirtschaftzweige einer ganzen Region sind nahezu verschwunden und seit 40 Jahren findet ein anhaltender Strukturwandel statt, der ganz neue infrastrukturelle Herausforderungen zu bewältigen hat, da das Ruhrgebiet ein in 150 Jahren durch permanente Migration enstandener Ballungsraum ist, welcher hauptsächlich durch Industriealisierung begründet wurde. Der Wegfall dieser "Lebensader des Reviers" stellt die Region vor große Probleme, bietet aber auch Chancen. Im Seminar sollen zunächst ehemalige Industrieorte besucht und erläutert werden. Nach einer Rundfahrt mit der "Kulturlinie 107" in Essen wird die Zeche Zollverein unter fachkundiger Führung besichtigt. Am dritten Tag folgt eine Fahrt zum ehemaligen Stahlwerk im "Landschaftpark Nord" in Duisburg. Zum Abschluss des Seminars findet eine Abschlussdiskussion und Reflexion statt, sowie ein Ausblick auf Chancen und Voraussetzungen für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Region.

Beginn

25.07.2022 um 12:30 Uhr

Ende

29.07.2022 um 09:30 Uhr

Leitung

Karolina Hajjar

Ort

Gelsenkirchen

0 €

ohne Übernachtung
Preis inkl. MwSt.

Ausgebucht
Buchung nicht möglich

Anmeldung bis: N.N.
Teilnehmer: 10 bis 20
Seminar-Nummer: 22523
Themenfeld: Ruhrgebiet