Forschen und Erinnern an der Gedenkstätte Buchenwald
Das Gedenkstättenseminar richtet sich an interessierte Teilnehmer*innen, die sich im Rahmen einer AG Demokratie- interkulturelles Lernen in der digitalen Welt engagieren. Hier versteht sich das Gedenkstättenseminar ausdrücklich als Element der politischen wie historischen Bildung.
Die Teilnehmenden informieren sich intensiv über die historischen Zusammenhänge - der NS-Verfolgungspolitik, des Zweiten Weltkriegs und der Besatzungsherrschaft im "Generalgouvernement", insbesondere aber über Deportationen und die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen. Damit knüpft das Seminar auch an die Frage an: In welcher Perspektive erinnern wir heute und was hat unser Erinnern mit Verantwortung zu tun?
Lernziele:
• Die Teilnehmenden können die grundlegenden historischen Fakten und Ereignisse des Nationalsozialismus benennen.
• Die Teilnehmenden können die Begriffe „Opfer“ und „Täter*in“ im historischen Kontext des Nationalsozialismus definieren.
• Die Teilnehmenden können erläutern, wie der Nationalsozialismus das Leben von Menschen unterschiedlicher Hintergründe beeinflusst hat.
• Die Teilnehmenden können die Bedeutung der Auseinandersetzung mit Biografien von Opfern und Täter*innen für das historische und gesellschaftliche Verständnis verstehen.
• Die Teilnehmenden können eigene Fragestellungen zur Geschichte des Nationalsozialismus entwickeln und diesen methodisch in der Gedenkstätte nachgehen.
t.
Beginn
07.03.2026 um 07:00 Uhr
Ende
10.03.2026 um 20:00 Uhr
Leitung
Kasthurie Steffi Sadagopan
Ort
Internationale Jugendbegegnungsstätte Buchenwald
110 €
mit Übernachtung
Preis inkl. MwSt.
Anmeldung bis: 01.03.2025
Teilnehmer: 10 bis 17
Seminar-Nummer: 26311
Themenfeld: Erinnerungskultur
Verantwortlich: Verena Reichmann
