Prävention und Intervention: Kinder- und Jugendschutz
Um Kinder und Jugendliche wirksam vor sexualisierter Gewalt zu schützen, brauchen Fachkräfte in der Kinder- und Jugend(verbands-)arbeit, der Jugendsozialarbeit, der politischen Bildung entsprechendes Wissen. Prävention sexualisierter Gewalt und die Entwicklung von Standards zum Kinder- und Jugendschutz sind ein zentrales Thema.
Mit dem im Januar 2012 eingeführten Bundeskinderschutzgesetz sind diese Standards zur Pflicht geworden.
„Im Jahr 2019 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik rund 15.000 gemeldete Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Das bedeutet, dass jeden Tag etwa 40 Kinder von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Um sexualisierte Gewalt zu verhindern, müssen Erwachsene sensibilisiert sein und wissen, wie sie Kindern helfen können. Gerade Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sollten sich weiterbilden können, um qualifizierte Ansprechpersonen zu werden. Fortbildungen sind dabei ein zentraler Bestandteil - auch um Schutzkonzepte in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.“ www.bmfsfj.de
Im Seminar wird Grundlagenwissen, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt für Fachkräfte vermittelt. Die Teilnehmer*innen werden in die Thematik 'Sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche' eingeführt, erlernen Handlungsstrategien zum adäquaten Umgang mit betroffenen Kinder und Jugendlichen und erarbeiten Handlungsschritte zur Abklärung einer Vermutung, dass ein Kind von sexualisierter Gewalt betroffen sein könnte, sowie zur Intervention.
Des Weiteren erhalten die Fachkräfte Informationen über mögliche Online- Informationsplattformen und Onlineberatungsportalen.
Beginn
08.12.2026 um 09:00 Uhr
Ende
10.12.2026 um 15:00 Uhr
Leitung
Sabine Wellmann-Schillinger
Ort
Essen
0 €
ohne Übernachtung
Preis inkl. MwSt.
Anmeldung bis: N.N.
Teilnehmer: 8 bis 10
Seminar-Nummer: 26357
Themenfeld: Diversität
Verantwortlich: Verena Reichmann
