Ruhrgebiet. Industrie und Strukturwandel
Das Seminar widmet sich dem Strukturwandel und dessen Entwicklungen anhand prägender Orte der Industriekultur. Eine Fahrt mit der Essener „Kulturlinie 107“ sowie die Besichtigung der Zeche Zollverein und des Landschaftsparks Duisburg-Nord verdeutlichen exemplarisch, wie ehemalige Industrieanlagen heute kulturell und touristisch genutzt werden. Weitere Orte wie z.B. die Zeche Carl, das Colosseum, der Goethebunker in Essen und das Dortmunder Brauereimuseum bieten Perspektiven eines nachhaltigen Strukturwandels an. An diesen Standorten wird erkennbar, wie die Region ihr industrielles Erbe als Ressource nutzt und welche Potenziale für die zukünftige Entwicklung des Ruhrgebiets darin liegen.
Ziele des Seminars:
Die Teilnehmenden verstehen die historischen Grundlagen und zentralen Entwicklungen des Strukturwandels im Ruhrgebiet.
Sie erkennen am Beispiel ausgewählter Orte der Industriekultur, wie ehemalige Industrieanlagen neu genutzt und in kulturelle sowie touristische Konzepte integriert werden.
Durch die Exkursionen entwickeln die Teilnehmenden ein praxisnahes Verständnis für Transformationsprozesse.
Die Teilnehmenden reflektieren, wie das industrielle Erbe als Ressource genutzt wird und welche Chancen sich daraus für die zukünftige Entwicklung der Region ergeben.
Sie stärken ihre Fähigkeit, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen kritisch zu analysieren und zu bewerten.
Beginn
27.07.2026 um 08:30 Uhr
Ende
29.07.2026 um 15:00 Uhr
Leitung
Hannah Grosse-Verspohl
Ort
Duisburg und das Ruhrgebiet
0 €
ohne Übernachtung
Preis inkl. MwSt.
Anmeldung bis: N.N.
Teilnehmer: 10 bis 20
Seminar-Nummer: 26373
Themenfeld: Ruhrgebiet
Verantwortlich: Verena Reichmann
