young workers for europe
Jungen Menschen arbeitsmarktrelevante Handlungskompetenzen vermitteln

young workers for europe

Zeitraum: 01.01.2012 bis 31.12.2014

Das Projekt ging mit einer Abschlussveranstaltung am 16. September 2014 in der "Villa Horion" (ehem. Staatskanzlei) in Düsseldorf zu Ende. Hier die Links zu den Videodokumentationen der Veranstaltung:

Grusswort von Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein- Westfalen

Gesprächsrunde: Anregungen und Feedback  zu den Projektergebnissen - Teil 1 

Gesprächsrunde: Anregungen und Feedback  zu den Projektergebnissen - Teil 2 

beide Gesprächsrunden mit 

Jürgen Schattmann, Gruppenleiter Jugend und Leiter des Referates Allgemeine Jugendpolitik im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein- Westfalen

Marie-Luise Dreber, Direktorin von IJAB- Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. 

Manfred von Hebel, Projektkoordinator in der deutschen Nationalagentur für das EU-Förderprogramm «Erasmus +»

Albert Klein-Reinhardt, Referent für europäische und internationale Jugendpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen  und Jugend

Wolfgang Jörg • MdL, Jugendpolitischer Sprecher der SPD- Fraktion im Landtag von Nordrhein- Westfalen

Bernhard Tenhumberg • MdL, Jugendpolitischer Sprecher der CDU - Fraktion im Landtag von Nordrhein- Westfalen

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Ergebnis der wissenschaftlichen Projektevaluation: Qualitative Analyse: Felix Ludwig, Universität Duisburg - Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften - Institut für Berufs- und Weiterbildung

Ergebnis der wissenschaftlichen Projektevaluation: Quantitative Analyse: Prof. Dr. Andreas Thimmel, Fachhochschule Köln, Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung

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Zielgruppe

Die Zielgruppe sind junge Menschen, die sich in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, außerbetrieblicher Ausbildung und in weiteren Qualifizierungsmaßnahmen bei Jugendberurfshilfeträgern befinden. Die jeweiligen Teilnehmenden werden durch den Kooperationspartner ausgewählt. Eine Teilnahme an den Qualifizierungsbausteinen ist kostenfrei.

Ziel

Ziel ist es, den teilnehmenden jungen Menschen arbeitsmarktrelevante Handlungskompetenzen zu vermitteln, die ihre Chancen nach Abschluss Ihrer Maßnahme und des Projekts in einer Ausbildung oder den ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, erheblich verbessern.

Nach Abschluss aller Qualifizierungen und der Präsentationstagung werden aussagekräftige Zertifikate für die Bewerbungsunterlagen übergeben. Mit diesem Nachweis ihres außerordentlichen Engagements und der erlernten persönlichen und arbeitsmarktrelevanten Handlungskompetenzen wird der Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt erleichtert. Aus diesem Zertifikat geht hervor, dass die jungen Menschen zentrale und für den Arbeitsmarkt relevante Schlüsselqualifikationen erlangt haben, wie z.B.:

  • Soziale Kompetenzen
  • Selbstdarstellung – Selbstreflexion – Medienkompetenz
  • Eigenverantwortung – Eigeninitiative – Selbstständigkeit
  • Flexibilität – Mobilität – interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit

Durchführung

Im Vordergrund des Projektes für die Teilnehmenden steht die Qualifizierung 4 im Europäischen Ausland. Die Qualifizierung 1- 3 dienen der jeweiligen Vorbereitung der Gruppe. Die Präsentationstagung rundet die Qualifizierungsbausteine 1-4 mit einer Auswertung ab.

Qualifizierung 1 – Projektinformation, Vorbereitung der Arbeitsphasen (1-3 Tage) Die jungen Menschen beschäftigen sich mit der zu leistenden Arbeit, dem Ziel der Arbeit und dem allgemeinen Eindruck, den die TeilnehmerInnen vor Ort hinterlassen wollen. Es werden Kenntnisse in Arbeitsplanung, Formen der Arbeitsausführung und Selbstmanagement vermittelt. Sie erhalten bzw. erarbeiten Informationen über das Land z.B. Griechenland, Ungarn, Tschechien, in dem sie die Qualifizierung 4 (Arbeitsphase) durchführen (geografische Lage in Europa, Bevölkerung, politische Struktur, Kultur, Geschichte). Sie setzen sich mit der Sprache auseinander und lernen einige Vokabeln. Darüber hinaus reflektieren die Teilnehmenden die Situation des „Fremdseins“. Des Weiteren werden Sie über die mediale Projektdokumentation und die Evaluation informiert.

Qualifizierung 2 – Ausdruck, Präsentation und Medienkompetenz (3 – 4 Tage) Öffentlichkeitsarbeit oder Recherche – d.h. der kompetente Umgang mit neuen Medien wird mittlerweile in vielen Berufsfeldern gefordert und stellt auf dem Arbeitsmarkt eine vorteilhafte Zusatzqualifikation dar. Durch die Einbindung unterschiedlicher zielgruppengerechter Methoden – unter Nutzung der Vielfalt kultureller Medien, wie Musik, Video, Theater sowie neuer Medien – sollen die Jugendlichen praktisch erleben, erfahren und ausprobieren, welche Ausdrucksmöglichkeiten es für sie gibt. Sie sollen ein Produkt erarbeiten (Rapsong / Theater / Tanz) und dies im Web (Social Commuties und andere Dienste/Tools wie Facebook, StudiVZ, Vimeo oder Flickr) öffentlich machen. Die Ausdrucksfähigkeit in Sprache und Schrift, sowie die Kompetenz, sich selbst und verantwortungsbewusst zu präsentieren und darzustellen, wird gefördert.

Qualifizierung 3 – Team- und Konfliktfähigkeit, Persönlichkeitsschulung (gem. Aktivitäten mit Übernachtung, 3-5 Tage) Eine unabdingbare Qualifikation für den Arbeitsmarkt ist die Team- und Konfliktfähigkeit sowie Durchhaltevermögen. In Seminaren und kurzzeitkulturpädagogischen Maßnahmen werden die Teilnehmenden zur Ausbildung von notwendigen internen Prozessen der Gruppenbildung, Verstärkung persönlicher und gruppenbezogener Disziplin sowie Verlässlichkeit gefördert. (z.B. Segeln, Naturcamp, Erlebnistage in Hattingen)

Qualifizierung 4 – Berufliche Qualifikation vor dem Hintergrund von Mobilität, interkulturellem Lernen und Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit (14 Tage) In dieser Qualifikation arbeiten die jungen Menschen in einer für sie neuen und ungewohnten Umgebung. Unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen können sie das in den vorangegangenen Qualifizierungen Gelernte anwenden. Von den AuftraggeberInnen erleben sie Wertschätzung und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit und ihr soziales Engagement. Erstmals können sie sich in der Position befinden, Hilfe geben zu können. Die Arbeitsphase im Ausland ermöglicht zum einen den direkten Kontakt mit anderen kulturellen Gegebenheiten (Sprache, Arbeitsweise, Umgangsformen). Zum anderen lernen sie auf Unvorhergesehenes flexibel und angemessen zu reagieren. Im Ausland schaffen sie beständige Arbeitsergebnisse an besonderen Orten (soziale und kulturelle Einrichtungen, Gedenkstätten). Neben der praktischen Arbeit in ihrem Handwerk werden die jungen Menschen ihre in Qualifikation 2 angeeignete Medienkompetenz anwenden (z.B. Internet-Tagebuch). Die gesamte Arbeitphase wird von einer hauptverantwortlichen Bildungsbegleitung unterstützt. So können vor Ort die social media Aktivitäten unterstützt, Konflikte aufgefangen und (kultur-)politische Hintergründe des Gastlandes reflektiert werden.

Gastländer waren z.B. sein Griechenland, Ungarn, Tschechien, Slowakei.

Präsentationstagung – Erfahrungsaustausch, Bewerbungs- und Präsentationstraining Zur Darstellung des Erfahrenen und Erlernten gegenüber der Öffentlichkeit und in Bewerbungsverfahren wird in dieser Qualifikation die Selbstpräsentation geschult. In einem Erfahrungsaustausch wird das Erlebte und die geleistete Arbeit reflektiert und präsentiert. Es werden u.a. Ideen für die alltägliche Umsetzung des Gelernten in die alltägliche Situation am eigenen Wohnort gesammelt.

Methoden

In vier abgestimmten Qualifizierungen und einer abschließenden Präsentationstagung geht es um Berufsvorbereitung /-qualifizierung, Kompetenztraining und Mobilität, um dabei die individuelle Beschäftigungsfähigkeit und den Übergang in die Arbeitswelt zu realisieren. Dabei werden mit den Methoden der sozialen Gruppenarbeit, der individuellen Förderung, der kulturellen Bildung sowie der internationalen Erziehung insbesondere die Elemente der individuellen Stärkung sowie die Merkmale der beruflichen Fähigkeit und Bereitschaft nachweisbar verbessert. Durch die besonderen und miteinander verbundenen Arbeitsmethoden des Projektes (Nutzung der Vielfalt kultureller Medien, wie Fotografie, Musik, Video, Theater und neuer Medien) sowie durch die Stärkung der Sozial- und Medienkompetenz, der Konflikt- und Teamfähigkeit werden die TeilnehmerInnen zu interessanten BewerberInnen für ArbeitgeberInnen.

  1. Methoden der kulturellen Bildung
  2. Methoden der Medienpädagogik
  3. Methoden der Erlebnispädagogik
  4. Methoden der interkulturellen Arbeit
  5. Methoden der politischen Bildung

 

Gefördert im Rahmen des Programms “XENOS - Integration und Vielfalt” vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds sowie durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW

 

 

 

 

 

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