Das Seminar „Forschen und Erinnern“ bot den Teilnehmenden eine eindrucksvolle Gelegenheit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Besuch historischer Orte und die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer führten zu tiefgehenden Reflexionen über gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung der Erinnerungskultur.

An den drei Tagen setzten sich die Teilnehmenden der Gesamtschule Osterfeld mit verschiedenen Aspekten des Nationalsozialismus auseinander. Sie besuchten die Gedenkstätte Mittelbau Dora, erfuhren von den Fluchtgeschichten der Häftlinge und beschäftigten sich mit den komplexen Fragen der Nachkriegsaufarbeitung und der Verantwortung gegenüber vergangenen Verbrechen. Besondere Höhepunkte waren die Besichtigung der Stollenanlagen, die Auseinandersetzung mit historischen Filmdokumenten und die Diskussionen über die heutige Relevanz der Geschichte.
Das Seminar vermittelte nicht nur ein tieferes Verständnis für die historischen Ereignisse, sondern regte auch zu einer kritischen Reflexion über die eigene Verantwortung im Umgang mit Diskriminierung und extremen Ideologien an. Die Teilnehmenden nahmen wertvolle Lerneffekte mit, die ihnen halfen, die Bedeutung von Erinnerung und gesellschaftlicher Haltung für die Gegenwart zu erkennen.