Das dreitägige intensive Seminar fand vom 20.-22.02.2026 in Kooperation mit dem Pelizeaus Gymnasium in der Wewelsburg statt, es ist so konzipiert, dass es die im Juni geplante Gedenkstättenfahrt nach Ostpolen vorbereitet.
Nach einem ersten Kennenlernen der 26 Teilnehmenden ermöglichte das PolenMobil einen lebendigen und interaktiven Zugang zu unserem Nachbarland sowie zu dessen Sprache. Am Abend referierte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Polen-Instituts, in einem Vortrag, über die Geschichte Polens und Fragen nationaler Identität. Die anschließende Diskussion bot Raum für vertiefende Nachfragen und Austausch.
Der nächste Vormittag stand im Zeichen der Gruppenarbeit: Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit unterschiedlichen Facetten der polnischen und jüdischen Geschichte. Am Nachmittag führte eine pädagogische Mitarbeiterin der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg, die Gruppe ausführlich durch Ausstellung und Gelände. Dabei rückte sie sowohl die Täter- als auch die Opferperspektive des Konzentrationslagers Niederhagen in den Fokus und stellte eindrückliche Bezüge zur Gegenwart her.
Die Präsentationen der Arbeitsergebnisse am Sonntag machten deutlich, wie intensiv und differenziert sich die Teilnehmenden mit ihren Themen auseinandergesetzt hatten.

