Die Gedenkstättenfahrt der Spurensucher AG der Gesamtschule Buer Mitte fand vom 09.02. bis 13.02.2026 statt. Bereits am ersten vollständigen Tag verschaffte die gemeinsame Begehung des Geländes den Teilnehmenden einen wichtigen ersten Eindruck. Die Führung verfolgten sie aufmerksam – mit interessierten Nachfragen, teils aber auch in stiller Betroffenheit. Am Nachmittag bot die Jugendbegegnungsstätte einen willkommenen Perspektivwechsel. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden Opferbiografien, die sie im Laufe der Fahrt als Podcasts gestalteten. Diese kreative Präsentationsform stieß auf große Zustimmung und wurde mit viel Engagement und Ehrgeiz umgesetzt. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der musikalischen Projektarbeit. Gemeinsam mit den Musikern sammelte die Gruppe zunächst Ideen und Assoziationen. Die beiden Workshopleiter bauten schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre auf, führten in die Technik ein und begleiteten die musikalische Entwicklung. Im weiteren Verlauf präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse im Plenum. Dabei zeigte sich die Vielfalt der Talente und Interessen innerhalb der Gruppe. Inhaltlich entstanden anspruchsvolle Songtexte, in denen persönliche Familiengeschichten, die erarbeiteten Biografien sowie eigene Eindrücke vom Gedenkstättenbesuch verarbeitet wurden. Auch die Wirkung von Musik und ihre Angemessenheit als Ausdrucksform wurde intensiv reflektiert. Der abschließende Aufenthalt in Berlin bildete einen eindrucksvollen Schlusspunkt der Fahrt. Besonders der Besuch des Holocaust-Mahnmals bot Gelegenheit zum Innehalten und zur vertieften Reflexion der vergangenen Tage.

Die Gedenkstättenfahrt wurde durch Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes sowie der Bethe-Stiftung finanziert.