Im Rahmen einer dreitägigen Studienfahrt mit Honorarkräften und Kooperationspartner*innen nach Bremen und ins Emsland haben wir uns intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus, der Erinnerungskultur und den Möglichkeiten historisch-politischer Bildungsarbeit auseinandergesetzt.

Am ersten Nachmittag besuchten wir die Gedenkstätte Esterwegen und beschäftigten uns mit der Geschichte der Emslandlager und den Schicksalen der dort inhaftierten Menschen. Hier sieht man ein Ausschnitt aus der Ausstellung in Esterwegen

Am folgenden Vormittag führte uns die Studienfahrt zur Baracke Wilhelmine, wo wir uns mit der Geschichte des Ortes und unterschiedlichen Formen der Erinnerung und Vermittlung auseinandersetzten. Dort wird auf bemerkenswerte Weise gezeigt, dass Ehrenamt in unserer heutigen Erinnerungskultur einen wichtigen Baustein bildet.

Am Nachmittag besuchten wir den Bunker Valentin in Bremen-Farge. Die Auseinandersetzung mit dem ehemaligen U-Boot-Bunker, der Zwangsarbeit und den Lebensbedingungen der eingesetzten Menschen ermöglichte uns einen vertieften Einblick in die nationalsozialistische Geschichte vor Orthier sieht man ein paar Teilnehmende im freien

Eine Stadtführung zum Thema Bremen in der NS-Zeit ergänzte das Programm. Dabei lernten wir historische Spuren im Bremer Stadtbild kennen und setzten uns mit der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus auseinander.

Die Studienfahrt bot uns die Möglichkeit, verschiedene historische Lern- und Erinnerungsorte kennenzulernen und zugleich deren Bedeutung für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung zu reflektieren. Der fachliche Austausch untereinander gab uns neue Impulse für die eigene Bildungsarbeit und die Gestaltung zukünftiger Angebote. Ein Besuch im Lidice Haus – Jugendbildungsstätte für politische Bildung in Bremen – rundete die Studienfahrt ab und gab noch einmal mehr die Möglichkeit sich mit Fachkräften zu vernetzen.

Auf diesem Bild sieht man eine bunt bemalte Treppe, auf der 13 Menschen stehen