Erinnern für die Zukunft – Verantwortung übernehmen

Das Seminar verbindet historisches Lernen am authentischen Ort mit einer gegenwartsbezogenen Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur, Migration und gesellschaftlicher Teilhabe.
Im Zentrum steht die mehrtägige Gedenkstättenfahrt zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald steht exemplarisch für die nationalsozialistischen Verbrechen und die systematische Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen.
Gleichzeitig will das Seminar Parallelen aufzeigen zwischen der deutschen Geschichte des Nationalsozialismus und den Kriegs-, Flucht- und Ausgrenzungserfahrungen von Migrant*innen sowie unterschiedlichen Generationen. Es sensibilisiert für Kontinuitäten von Diskriminierung und für die Bedeutung einer vielfältigen Erinnerungskultur in einer pluralen Gesellschaft.
Durch interaktive Lernformate werden Orte der Erinnerung neu erschlossen.

Zielsetzung
Historisches Lernen am authentischen Ort: Auseinandersetzung mit der Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald (1937–1945).

Reflexion von Erinnerungskultur: Kritische Beschäftigung mit Formen des Gedenkens in Vergangenheit und Gegenwart.

Perspektivwechsel und Empathieförderung: Verbindung historischer Verfolgungserfahrungen mit heutigen Biografien von Migration, Krieg und Ausgrenzung.

Stärkung demokratischer Kompetenzen: Sensibilisierung für Menschenrechte, Teilhabe und gesellschaftliche Verantwortung.

Aktivierende Teilhabe: Entwicklung eigener kreativer Beiträge zur öffentlichen Erinnerungskultur.

Beginn

24.06.2026 um 08:00 Uhr

Ende

25.06.2026 um 16:00 Uhr

Leitung

Maximilian Möhring

Ort

Düsseldorf

0 €

ohne Übernachtung
Preis inkl. MwSt.

Ausgebucht
Buchung nicht möglich

Anmeldung bis: N.N.
Teilnehmer: 10 bis 20
Seminar-Nummer: 26340
Themenfeld: Erinnerungskultur
Verantwortlich: Verena Reichmann