Beim internationalen Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck kamen in diesem Jahr insgesamt 53 Jugendliche aus Hauts-de-France (Frankreich), Schlesien (Polen), der Region Dnipro (Ukraine) und Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich einer der zentralen Fragen unserer Zeit zu widmen: Wie verändert Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft – und was bedeutet das für die europäische Demokratie?

Wir starteten unsere Reise nach Lille am Sonntagmorgen am Essener Hauptbahnhof mit 15 Jugendlichen aus NRW. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die anderen Delegationen und einer gemeinsamen Stadtrallye durch Lille lernten wir nicht nur die Stadt kennen, sondern auch unsere neuen internationalen Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

In den folgenden Tagen tauchten wir tief in das Thema ein: Am Sciences Po Lille diskutierten wir über KI und Fake News, beim CITC – Digital Innovation Hub erlebten wir, wie KI Unternehmen und Arbeitswelten bereits heute verändert, und bei der Euracréative zeigte sich, wie digitale Kreativität und Innovation ineinandergreifen. Mittwoch und Donnerstag gehörten dann den Jugendlichen selbst: In intensiven Workshops und einem Hackathon entwickelten die Teilnehmenden aus allen vier Ländern gemeinsam Ideen dazu, wie KI zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden kann.

Das Highlight der Woche war die Abschlussdebatte im Plenum des Regionalrats Hauts-de-France, bei der die Jugendlichen ihre Erkenntnisse präsentierten und eigene Fragen direkt an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger richten konnten.

Doch der Jugendgipfel ist weit mehr als ein Bildungsprogramm. Zwischen den Programmpunkten – beim gemeinsamen Abendessen, beim Bowling, bei spontanen Ausflügen in die Stadt oder abends beim Kartenspiel – wuchs zusammen, was inhaltlich begonnen hatte: echte internationale Freundschaften. Jugendliche aus Schlesien, aus der Region Dnipro, aus Hauts-de-France und aus NRW, die sich eine Woche zuvor noch nicht kannten, tauschten Kontakte, Erfahrungen und Perspektiven aus – auf Englisch, mit Händen und Füßen, und manchmal auch mit einem gemeinsamen Lachen über Sprachbarrieren. Genau diese Begegnungen sind es, die einen Jugendgipfel unvergesslich machen und weit über die Woche in Lille hinauswirken.

Wir danken der Staatskanzlei NRW und allen Partnerorganisationen für die Ermöglichung dieses außergewöhnlichen Formats und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe des internationalen Jugendgipfels im regionalen Weimarer Dreieck. Dommage – schade –, dass es so schnell vorbei war.


Eine Nachricht zum Projekt:

Internationaler Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck 2026-2028

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