Im Projekt nähern wir uns der kulturellen und historischen Vielfalt sowie den verschiedenen Perspektiven darauf. Die Teilnehmenden erleben, wie eine persönliche aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen wie der Erinnerungskultur möglich ist.

„Lost Stories – Lost Places“ will Parallelen aufzeigen zwischen der deutschen und den Geschichten der Migrant*innen, es will sensibilisieren für die Kriegs- und Ausgrenzungserfahrungen der verschiedenen Gruppen und Generationen. Durch selbst gelegte Geocaches oder Actionbounds werden Orte der Erinnerung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Methoden

Innerhalb unserer (Jugend)- Bildungsarbeit führen wir seit vielen Jahren regelmäßig Veranstaltungen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung im Themenschwerpunkt Erinnerungskultur und Teilhabe in Schulen, Berufsschulen, in der Verbandlichen Jugendarbeit und bei Trägern der Jugendsozialarbeit durch. Dabei rücken zunehmend aktivierende Methoden unter Rückgriff auf digitale Medien in den Fokus. Dazu zählen das Anlegen von Geocaches und das Gestalten von Actionbounds,  sowie die Installation von Escape Rooms.

Escape Game to go

Die Feldpost– ist ein in kompaktes Escape Game und damit schnell und einfach im Seminar einsetzbar. Inhaltlich geht es um Erinnerungskultur, speziell zum ersten Weltkrieg.

 

Actionbound – Geschichte multimedial entdecken- Geschichte innovativ  und mobil erleben

Manass Neumark  in Duisburg

Kurzbeschreibung: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten setzen auch in Duisburg die Ausschreitungen gegen Menschen jüdischen Glaubens ein. So wurden Nachbarn, Freunde und Kollegen, die zuvor das Bild der Stadtgesellschaft prägten, zu Opfern des Holocaust. Aus Überresten und Gedenkstätten lassen sich einige dieser Schicksale rekonstruieren, wie beispielsweise das des Rabbiners Manass Neumark, um den es in dieser Actionbound gehen wird.

Erinnerungsorte in Bochum

Eine Stadtteil-Rallye in der Bochumer Innenstadt entlang wichtiger Erinnerungsorte! Vom Haupt- bzw. Nordbahnhof aus, durch die Innenstadt am Dr. Ruer-Platz vorbei in den Stadtpark. Von dort aus mit Stopps an der Neuen Synagoge und der Lutherkirche schließlich zum Ruhrstadion… und wieder zurück zum Hbf.

Auf den Spuren Oberhausener Industriekultur

Löst das Geheimnis um ein verschwundenes Familienmitglied und lernt dabei die Geschichte Oberhausens kennen.

 

Geocaching – verbindet Natur und Technik -kann lehrreich sein – spannend und entspannend – es ist faszinierend. 

Geocaching wird als moderne Schnitzeljagd bezeichnet. Ein Geocache ist Behälter, der mindestens ein Logbuch enthält. Dieser wir irgendwo auf der Welt versteckt. Die Koordinaten des Geocaches meldet man auf www.geocaching.com an. Ein paar Regeln gibt es und muss man beachten. Diese findet man auf www.geocaching.com. Danach wird der Geocache von einem Reviewer frei. Im Anschluss ist dieser dann für die Geocacher Community im Internet sichtbar.

Geocaching ist geeignet für jung und alt. Dies kann man zu jeder Jahreszeit machen und auf der ganzen Welt möglich.

 

Im Seminar gelegte Geocaches:

Ehemalige Brotfabrik „Germania“ N 51° 30.230 E 006° 46.162

Volkspark Rotthausen –  N 51° 29.686′ E 007° 04.732′

Musikschule im Bunker – N 51° 34.314′ E 007° 02.619′

Mahnmal in der Bittermark – N 51° 26.911′ E 007° 28.776′

Burg Vonderort – N 51° 29.949′ E 006° 54.483′

Die Spurensucher – N 51° 34.533′ E 007° 03.200′

Ehemalige „Judenhäuser“ N 51° 28.216 E 006° 46.342

Hinweis auf schon bestehende Caches:

Gedenkstätte Außenlager des KZ Buchenwald (Wider dem Vergessen…)

N 51° 27.186′ E 007° 35.566′ http://www.geocaching.com/geocache/GC7DNV9

Geocaching mit dem af siehe Karte

 

Hier findet Ihr entstandene Video, Interviews, Biografien, Artikel und Audiobeiträge.

Videos:

Audios:

Ansprechpartner/in:

Verena Reichmann
Tel.: 0209- 15510 12
v.reichmann@aktuelles-forum.de

Lost Stories Lost Places ist ein Projekt vom aktuellen forum und wird durch das Programm „Politische Jugendbildung im AdB“ mit Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert.