Workshop- Basics der politischen Bildungsarbeit

Innerhalb der Methodenschulung Basics der politischen Bildung werden Honorarkräfte, Ehrenamtliche und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit in die außerschulische politische Bildungsarbeit eingeführt.
Politische (Jugend) Bildungsarbeit umfasst ein breites und vielfältiges Spektrum von Themenfeldern. Ziel des Seminars Basic politischen Bildungsarbeit ist es, einen Überblick über die Themenfelder wie z.B. Diversität, Demokratie, Erinnerungskultur zu geben.
Im Seminar sollen fachliches Know how , Methoden und praktische Fähigkeiten vermittelt werden. Die Teilnehmenden sollen bei dem Erwerb von Handlungskompetenzen und der Entwicklung der eigenen Identität unterstützt werden.

Termin: 15.02.2022

Folgender Ablauf ist geplant:
10-11 Uhr: Einstieg, Kennenlernen „Mein Weg in die politische Bildung“
11.15-12 Uhr:
Grundsätze der politischen Bildung – Input und Diskussion
12.45-14 Uhr
1. Moderationskompetenz
2. Politische Bildung im af:
a) Leitbild und Themenfelder
b) Seminarkonzepte, Materialien, Methoden
c) Rahmenbedingungen

 

Anmeldung 


Aus 2 wird 1

Im Frühjahr 2021 erreichte das aktuelle forum (af) die Anfrage des Bildungswerks der Humanistischen Union (BW HU) in Essen, ob wir ggf. bereit wären zu fusionieren. Den Vorstand des BW HU hatten mehrere Gründe dazu bewogen, die Entscheidung zu treffen, den eigenständigen Betrieb einzustellen. Nach Gesprächen im Vorstand des af und im Team der Geschäftsstelle wurde entschieden, in tiefere Gesprächsrunden mit dem BW HU einzusteigen. Sehr schnell wurde allen bewusst, dass die jeweiligen Wurzeln, Inhalte und Ziele sehr ähnlich waren und sind. Gemeinsam haben wir im September 2021 einen Antrag zur Fusion bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht, der im November positiv beantwortet wurde. Seit dem 1.1.22 sind aus zwei eine Bildungseinrichtung geworden, die den Namen „aktuelles forum“ trägt und ihren Sitz in Gelsenkirchen hat.

Als af freuen wir uns sehr über das Vertrauen des Vorstands des BW HU. Wir schätzen die geleistete Arbeit des BW HU und der Mitarbeitenden als sehr wertvoll ein. Im Laufe der Jahre gab beständig sehr wichtige Beiträge für die politische Bildung in ganz Deutschland. Dadurch hat sich das BW HU großen Respekt erworben. Dem Vorstand und dem Team der Geschäftsstelle des aktuellen forums ist es wichtig, die bisherigen Inhalte fortzuführen und in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln. Seit dem 1.1.22 schauen wir auf unsere gemeinsamen Wurzeln und entwickeln daraus Angebote für die Gegenwart und die Zukunft, um diese mitzugestalten.

Markus Schröder


OPEN

Gemeinsamt mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der AWO Dortmund sind wir Teil des Projektes OPEN.

„OPEN – Offene Jugendarbeit und politische Bildung gemeinsam engagiert“ ist ein Projekt der Transferstelle politische Bildung, einem Fachbereich von Transfer für Bildung e.V. Es wird gefördert durch die Stiftung Mercator.

Ziel des Projektes ist das Stärken und die Potenziale der Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der politischen Jugendbildung in Nordrhein-Westfalen zusammenzubringen.

Weitere Informationen findet Ihr auf der  OPEN-Projektseite: https://transfer-politische-bildung.de/transferstelle/open


Gedenkstättenfahrt Berlin

Vom 30. November bis zum 2. Dezember reisten wir, das aktuelle forum, mit einigen unserer Honorarkräfte und anderen pädagogischen Mitarbeiter*innen im Rahmen einer Gedenkstättenfahrt zusammen nach Berlin. Die Fahrt stand unter dem Titel „Erinnerung als Chance für Zivilcourage“. In den drei Tage sollte es inhaltlich viel um Widerstand zu Zeiten des Nationalsozialismus und weiterführend um die pädagogische Arbeit mit Gedenkstätten gehen.  

Dienstagmorgen starteten wir gemeinsam mit dem Zug nach Berlin. Der erste Programmpunkt war eine Führung in der Blindenwerkstatt Otto Weidt in Berlin-Mitte. Otto Weidt war ein Widerständler der NS-Diktatur und beschütze seine jüdischen Zwangsarbeiter*innen vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Seine Werkstatt dient heute als Museum und erzählt seine Geschichte und die der Jüd*innen, denen er geholfen hatte. Einige von ihnen haben dank Otto Weidt den Holocaust überleben können. Aufgeteilt in zwei Gruppen erkundeten wir mithilfe unseres Guides die Umgebung rund um das Museum und entdeckten andere Orte des damaligen und vor allem heutigen jüdischen Lebens, so zum Beispiel die Reste eines alten jüdischen Friedhofes und ein jüdisches Gymnasium, dass heute noch besucht wird.   

Am nächsten Tag ging es für uns in das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen nach Oranienburg, das heute als Museum und Gedenkstätte dient. Einige Teilnehmer*innen hatten schon einige ehemalige Arbeits- bzw. Vernichtungslager besucht, für andere war es das erste Mal. Auch wenn alle Teilnehmer*innen Vorwissen über Konzentrationslager im Allgemeinen besaßen, lernten wir während unserer Führung über das Lagergelände viel Neues über die Funktionsweise von KZs und spezifisch natürlich über Sachsenhausen. Durch unseren Guide wurden uns erneut bewusst, wie wichtig Erinnerungsarbeit auch heute noch ist. Das kalte und regnerische Wetter passte gut zu der Thematik und vor allem zu dem beklemmenden Gefühl, dass so ein Ort mit sich bringt.  

Am Abreisetag machten wir uns morgens auf dem Weg zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Viele von uns hatten das frei zugängliche und zentral gelegene Denkmal schon mehrfach besucht, allerdings ohne Guide. Zu Beginn hatten wir die Möglichkeit diesen Ort und die Entstehungsgeschichte des Denkmals auf einer sehr sachlichen Ebene kennenzulernen. Zur Architektur des Denkmals und was genau es darstellen soll, erfuhren wir nichts. Unser Guide schickte uns stattdessen in das Stelenfeld hinein und wir sammelten unsere eigenen Eindrücke, die wir anschließend im Plenum miteinander besprachen. Zu entdecken, welche Eindrücke der Gedenkort ohne jegliche Erklärung hinterlässt, war für alle interessante Erfahrung.   

Zum Abschluss jedes Gedenkortes ließen wir das Erlebte Revue passieren. In Reflexionsgesprächen ging es viel um die Orte selbst, aber vor allem darum, wie wichtig die Arbeit mit Gedenkstätten in der Jugendbildung ist. Allen ist während der drei Tage erneut bewusstgeworden, dass es nicht möglich ist das Gefühl und die Präsenz eines Gedenkstättenortes in einen Seminarraum zu transportieren. Es wurde sich weitergehend viel darüber ausgetauscht, welche Herausforderungen Gedenkstättenarbeit mit sich bringt und welche neuen Anregungen die Teilnehmer*innen für die eigene pädagogische Arbeit mitnehmen konnten. Zusätzlich hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit sich besser kennenzulernen und sich auch untereinander zu vernetzen. Das aktuelle forum bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für diese interessante und aufschlussreiche Fahrt!   


Projektabschluss

„Die DIGI-Macher*innen“ haben es geschafft!

Die Workshopreihe ist beendet, die Teilnehmer*innen sind bereit für die Welt der digitalen Workshops. Referentin Yinka Kehinde ließ den Anwesenden in der letzten Sitzung viel Raum die sieben Monate Revue passieren zu lassen. Was nehme ich aus den Workshops mit? Was hat mir gefallen? Was hätte ich mir gewünscht? Mit viel Austausch, kleinen Tanzeinheiten und einer entspannten Atmosphäre ist die Workshopreihe zu einem gelungenen Abschluss gekommen.


Neuer Kollege im af- Team

Hallo zusammen, 

mein Name ist Felix Tschuch und ich arbeite seit Juli als Bildungsreferent für das Bildungswerk der Humanistischen Union und das aktuelle forum. 

Ich studierte Lehramt Englisch und Sozialwissenschaften an der Uni Duisburg-Essen, doch ein Praktikum beim af hat mich von der außerschulischen politischen Bildung überzeugt und ich freue mich sehr, dass ich nach meinem Bachelorabschluss ins af-Team einsteigen konnte. 

Schon seit mehreren Jahren arbeite ich in verschiedenen Kontexten sowohl ehrenamtlich als auch auf Honorarbasis mit jungen Menschen zusammen, die Vermittlung und Stärkung unserer freiheitlich-demokratischen Werte stand dabei für mich immer im Vordergrund. Sie erreichen mich unter 0209-1551020 oder per E-Mail an f.tschuch@aktuelles-forum.de. 

Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit! 

Mit herzlichen Grüßen, 

Felix Tschuch 


Bildungsurlaub auf Sylt: Die zweite Geschichte des Nationalsozialismus

Klappholttal/Akademie am Meer (List auf Sylt)

Sonntag, 29. Mai – Freitag, 3. Juni 2022

Die zweite Geschichte des Nationalsozialismus

Facetten und kulturelle Zeugnisse der NS-Aufarbeitung

Ein Wochen- und Bildungsurlaubs-Seminar

 

Die Anstrengungen, demokratische Normalität in Deutschland nach 1945 wiederherzustellen, waren anfänglich nur von sehr zaghaften Versuchen geprägt, die vorangegangenen Menschheitsverbrechen zu „verstehen“ und ihre Voraussetzungen zu beseitigen.

Die Nachfolgestaaten des NS-Systems gründeten ihre Daseinsberechtigung zwar auf den Bruch mit dem Nationalsozialismus und dem Krieg – aber auf sehr unterschiedliche Weise und stets begleitet von Gegenrede und Verdrängung. Zumeist handelte es sich bei der Aufklärung um Minderheiten-Projekte, und sie nutzten die verschiedensten Medien: unter anderem Bildungswesen, Massenmedien, Ausstellungen und Gedenkstätten, Literatur, Wissenschaft und Justiz. Skandale erwiesen sich mehrfach als Beschleuniger von Lernprozessen.

In dieser Seminarwoche werfen wir prüfende und vergleichende Blicke auf einige Zeugnisse dieser widersprüchlichen und oft unzureichenden Anstrengungen, den von den Meisten ersehnten „Schlussstrich“ unter die Vergangenheit zu vermeiden, und diskutieren mögliche Folgerungen für die aktuelle Geschichtskultur.

Wir setzen im Seminarablauf auf lebendige Formen der Auseinandersetzung, die alle Teilnehmenden einbeziehen. Erwarten Sie nicht nur Vorträge, sondern auch Musik, Filmausschnitte, Bilder, Arbeits­gruppen, Lesephasen und viele Diskussionen. – Änderungen im zeitlichen Ablauf des Programms, insbesondere aus Gründen der Gesundheitsvorsorge (Corona) bleiben vorbehalten.

Leitung und Referenten: Dr. Paul Ciupke und Dr. Norbert Reichling

 

Weitere Informationen und Anmeldung über folgenden Link 

Fact-Sheet Bildungsurlaube NRW

Fact- Sheet Fördermöglichkeiten


Ausschreibung Honorarkräfte im af

Das aktuelle forum e.V. besteht seit über 52 Jahren und ist ein anerkannter Träger der politischen Erwachsenenbildung sowie der Jugendhilfe. Seminare, Projekte und Veranstaltungen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen werden von uns entwickelt und durchgeführt.

Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt freiberufliche Honorarkräfte, die für uns Bildungsveranstaltungen der politischen Bildung konzipieren und durchführen. Unsere Bildungsangebote werden auf der Grundlage des Weiterbildungsgesetzes NRW und über unserer Förderung durch die Landeszentrale politische Bildung NRW sowie Bundeszentrale für politische Bildung umgesetzt.

Die Angebote finden in der Regel im Ruhrgebiet bei Kooperationspartnern statt. Alle Seminare und Projekte bewegen sich thematisch in folgenden Themenfeldern:

  • Ruhrgebiet
  • Partizipation
  • Diversität
  • Internationales
  • Erinnerungskultur
  • Lebenswelt

Weitere Informationen über uns und unsere Inhalte erhalten Sie auf unserer Homepage www.aktuelles-forum.de und auf unseren Kanälen bei Instagram bzw. Facebook.

Wir bieten eine interessante Arbeit mit diversen Kooperationspartnern in dem spannenden Feld der politischen Weiterbildung, eine faire Bezahlung auf Honorarbasis und Fort- und Weiterbildungsangebote für unsere Honorarkräfte.

Bei Interesse wenden Sie sich, gerne mit Bewerbungsunterlagen, an Miriam Jusuf:

per Mail an m.jusuf@aktuelles-forum.de oder telefonisch unter 0209 1551023

Gerne stehen wir auch bei Fragen zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen das af- Team!


rausvonzuhaus.de geht mit neuem Design und Mobile-First-Ansatz online

Bonn, 16. September 2021.

Für ein paar Wochen oder Monate ins Ausland gehen? Dabei hilft das Mobilitätsportal rausvonzuhaus.de, das komplett überarbeitet und in neuem Design heute online geht. Ob Freiwilligendienste, Work&Travel, Jugendbegegnungen oder Praktika im Ausland – mit der neuen Seite finden junge Menschen noch schneller zum passenden Angebot.

Eurodesk Deutschland unterstützt so die Mobilität von jungen Menschen in Europa und weltweit.

 

Weitere Informationen zum Relaunch in der Pressemitteilung oder unter

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Gedenkstättenfahrt „Erinnerung als Chance für Zivilcourage“

Im Mittelpunkt der Gedenkstättenfahrt „Erinnerung als Chance für Zivilcourage“ stehen der Widerstand sowie die Widerstandskämpfer, die es im zweiten Weltkrieg in Deutschland gab. Die Gedenkstättenfahrt wird einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten von Widerstand geben und beginnt mit der Auseinandersetzung in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Des Weiteren wird die Gedenkstätte Deutscher Widerstand besucht, um sich vertiefend mit der Thematik des Widerstands in Berlin auseinanderzusetzen.

Im Museum „Blindenwerkstatt Otto Weidt“ wird ein weiterer Aspekt des Widerstands während der NS Diktatur behandelt. Am letzten Tag der Gedenkstättenfahrt wird vormittags der Ort der Information unter dem Stelenfeld mit anschließendem Rundgang über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht.

Zeitraum 30.11-2.12.2021

Unterkunft: im DZ inkl. Frühstück, Motel One Hackescher Markt

An—und Abreise: Deutsche Bahn

Zielgruppe: Honorarkräfte der politischen Bildung

 

Es wird kein Teilnahmebeitrag erhoben.

 

Anmeldung ist bis zum 30.10.2021 über info@aktuelles-forum.de möglich.