Auf dem Bild ist eine Gruppe junger Menschen zu sehen vor dem Buchenwald Mahnmal

Gedenkstättenfahrt Buchenwald

Vom 22.03.2026 bis zum 27.03.2026 nahmen zehn Schüler*innen der Gesamtschule Suderwich an einer Gedenkstättenfahrt in die KZ-Gedenkstätte Buchenwald teil. Das vielseitige Programm bot tiefe Einblicke in die Geschichte des Nationalsozialismus und das Leben der Häftlinge im Lager.

Auf diesem Bild sind große Steine zu sehen, die mit Namen von NS Opfern beschriftet sind.Den Auftakt der Gedenkstättenfahrt Buchenwald bildete die Begehung des Gedenkweg-Buchenwaldbahn mit anschließendem Rundgang über das Gelände der Gedenkstätte. Die Teilnehmer*innen bereiteten im Vorfeld einen der dort verlegten Steine vor, der mit der eingemeißelten Inschrift des Namens eines ehemaligen Buchenwald Häftlings versehen ist.

 

Zu sehen ist die Häftlingskleidung, die im Museum ausgestellt wird

Neben der bewegenden Begehung des ehemaligen Lagergeländes bot die Gedenkstättenfahrt verschiedene Museumsbesuche. Im Mittelpunkt standen dabei das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, die Zwangsarbeit in der NS-Zeit sowie die wirtschaftlichen Verflechtungen der Lager mit umliegenden Fabriken. Durch Führungen, Workshops und Berichte ehemaliger Häftlinge konnten die Teilnehmenden ein eindrückliches Bild der historischen Dimension gewinnen.

Auf diesem Bild ist das Buchenwald Mahnmal zu sehen. Davor sieht man jugendliche mit dem Rücken zur Kamera stehen.

Besonders beeindruck waren die Schüler*innen von der Führung am Mahnmal in Weimar und der damit verbundenen Begehung des Glockenturms. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur in der DDR. Die Teilnehmenden konnten sich dabei intensiv mit der Frage beschäftigen, wie die Geschichte des Nationalsozialismus ideologisch gedeutet wurde.

 

 

Insgesamt wurde die Gedenkstättenfahrt Buchenwald als durchweg positiv wahrgenommen. Die Eindrücke in der Gedenkstätte sowie die vielseitig gesammelten Informationen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und konnten zu intensiven Nachdenken anregen.


Hier ist das Logo der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW abgebildet.

Save the Date! Fördermittelworkshop 2026

Am 15. und 16. Oktober 2026 führen wir in Kooperation mit eurodesk Deutschland in Dortmund, wie jedes Jahr, den Fördermittelworkshop „Einführung in die Förderinstrumente der Internationalen Jugendarbeit“ durch.

Eingeladen sind auch dieses Mal alle Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sowie offenen Kinder- und Jugendarbeit aus NRW, die sich über Förderinstrumente der internationalen Jugendarbeit informieren möchten. Neben einem Einblick in europäische und nationale Fördersysteme werden auch private Finanzierungshilfen, Fundraisingkonzepte und Stiftungsmittel behandelt.

Anmelden können Sie sich hier.


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Einladung zur Informationsveranstaltung "Ohne Moos nichts los"

Die Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW lädt alle interessierten Träger und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit zur Informationsveranstaltung „Ohne Moos nichts los“ ein.

Im Fokus der Veranstaltung stehen die vielfältigen Möglichkeiten zur Fördermittelbeantragung für internationale Jugendarbeit auf EU-, Bundes-, sowie Landesebene. Zu jedem Förderformat wird ein Praxisbeispiel vorgestellt, um das Potenzial internationaler Jugendarbeit und ihre Möglichkeiten praxisnah zu erfahren. Außerdem bietet die Veranstaltung Raum für den fachlichen Austausch und zum Netzwerken.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen durchgeführt und findet am 09.07.2026 in Münster statt.

Anmelden können Sie sich hier.


Der Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dereieck geht weiter

Wir sind Teil des Jugendgipfels des Regionalen Weimarer Dreiecks 2026–2028!

Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass wir als Organisation aus Nordrhein-Westfalen am Jugendgipfel des Regionalen Weimarer Dreiecks in den Jahren 2026 und 2027 teilnehmen und 2028 diesen in NRW ausrichten werden.

Den Auftakt macht der diesjährige Jugendgipfel, der vom 19. bis 25. Juli 2026 in Lille, Frankreich, stattfindet. Im Mittelpunkt steht das Thema „Künstliche Intelligenz, kritisches Denken: KI im Dienste der Unionsbürgerschaft und der europäischen Demokratie“.

Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 17 bis 23 Jahren. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2026 möglich – die Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet.

Weitere Informationen findet ihr auf der Projektseite.

 

Bei Fragen wendet euch gerne an:

Benedikt Schmitt

Tel.: +49 (0) 209 155 10-20

b.schmitt@aktuelles-forum.de

Jetzt anmelden!

Bildungsurlaube

Gerne möchten wir über unsere Bildungsurlaubsangebote für 2026 informieren.

In folgenden Veranstaltungen sind noch Plätze frei!

 

BU2604

19.07- 24.07.2026

Klartext- Kommunikationskompetenz steigern

(mit Kinderbetreuung)

Jugendherberge Ahrweiler

https://www.aktuelles-forum.de/veranstaltung/klartext-kommunikationskompetenz-steigern-mit-kinderbetreuung/sid/0ab91e9a-09a3-4f81-a3ec-28b562852c79/

 

BU2607

28.09.2026 – 02.10.2026

Körperpräsenz im beruflichen Alltag und in der politischen Haltung

Haus Stella Maris Oskar-von-Brock-Straße 16 27476 Cuxhaven-Sahlenburg

https://www.aktuelles-forum.de/veranstaltung/koerperpraesenz-im-beruflichen-alltag-und-in-der-politischen-haltung/sid/ef745530-f6f9-45b9-81cb-1a6247ee080a/

 

BU2606

25.10.2026 – 30.10.2026

Deine Resilienz im Berufsleben aufbauen und stärken

Akademie am Meer Volkshochschule

Klappholttal 25992 List auf Sylt

https://www.aktuelles-forum.de/veranstaltung/deine-resilienz-im-berufsleben-aufbauen-und-staerken/sid/c15e0b6d-48d3-4fc3-9880-b04baa4e6d1c/


Der neue Jahresbericht 2025/2026 ist da

Wir freuen uns, den aktuellen Jahresbericht a(u)f einen Blick vorzustellen. Der Bericht gibt Einblicke in die durchgeführten Seminare des vergangenen Jahres, beleuchtet Herausforderungen und Erfolge und bietet einen Ausblick auf kommende Entwicklungen im Jahr 2026.

Viel Spaß beim Lesen wünscht das af-Team!

Meldet euch gerne bei Anregungen und Fragen bei uns.

 

Auf dem Bild ist das Titelbild des Jahresberichts zu sehen - eine Gruppe junger Menschen


Auf dem Bild ist im Vordergrund ein Auto mit der Aufschrift

Erinnern und verstehen - Vorbereitungswochenende in der Wewelsburg

Das dreitägige intensive Seminar fand vom 20.-22.02.2026 in Kooperation mit dem Pelizeaus Gymnasium in der Wewelsburg statt, es ist so konzipiert, dass es die im Juni geplante Gedenkstättenfahrt nach Ostpolen vorbereitet.

Nach einem ersten Kennenlernen der 26 Teilnehmenden ermöglichte das PolenMobil einen lebendigen und interaktiven Zugang zu unserem Nachbarland sowie zu dessen Sprache. Am Abend referierte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Polen-Instituts, in einem Vortrag, über die Geschichte Polens und Fragen nationaler Identität. Die anschließende Diskussion bot Raum für vertiefende Nachfragen und Austausch.

Der nächste Vormittag stand im Zeichen der Gruppenarbeit: Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit unterschiedlichen Facetten der polnischen und jüdischen Geschichte. Am Nachmittag führte eine pädagogische Mitarbeiterin der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg, die Gruppe ausführlich durch Ausstellung und Gelände. Dabei rückte sie sowohl die Täter- als auch die Opferperspektive des Konzentrationslagers Niederhagen in den Fokus und stellte eindrückliche Bezüge zur Gegenwart her.

Die Präsentationen der Arbeitsergebnisse am Sonntag machten deutlich, wie intensiv und differenziert sich die Teilnehmenden mit ihren Themen auseinandergesetzt hatten.


Auf dem Bild sind beschriftete Baumblätter auf dem Boden zu sehen.

Gedenkstättenfahrt „Spurensuche in Sachsenhausen“

Die Gedenkstättenfahrt der Spurensucher AG der Gesamtschule Buer Mitte fand vom 09.02. bis 13.02.2026 statt. Bereits am ersten vollständigen Tag verschaffte die gemeinsame Begehung des Geländes den Teilnehmenden einen wichtigen ersten Eindruck. Die Führung verfolgten sie aufmerksam – mit interessierten Nachfragen, teils aber auch in stiller Betroffenheit. Am Nachmittag bot die Jugendbegegnungsstätte einen willkommenen Perspektivwechsel. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden Opferbiografien, die sie im Laufe der Fahrt als Podcasts gestalteten. Diese kreative Präsentationsform stieß auf große Zustimmung und wurde mit viel Engagement und Ehrgeiz umgesetzt. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der musikalischen Projektarbeit. Gemeinsam mit den Musikern sammelte die Gruppe zunächst Ideen und Assoziationen. Die beiden Workshopleiter bauten schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre auf, führten in die Technik ein und begleiteten die musikalische Entwicklung. Im weiteren Verlauf präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse im Plenum. Dabei zeigte sich die Vielfalt der Talente und Interessen innerhalb der Gruppe. Inhaltlich entstanden anspruchsvolle Songtexte, in denen persönliche Familiengeschichten, die erarbeiteten Biografien sowie eigene Eindrücke vom Gedenkstättenbesuch verarbeitet wurden. Auch die Wirkung von Musik und ihre Angemessenheit als Ausdrucksform wurde intensiv reflektiert. Der abschließende Aufenthalt in Berlin bildete einen eindrucksvollen Schlusspunkt der Fahrt. Besonders der Besuch des Holocaust-Mahnmals bot Gelegenheit zum Innehalten und zur vertieften Reflexion der vergangenen Tage.

Die Gedenkstättenfahrt wurde durch Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes sowie der Bethe-Stiftung finanziert.


„Diszipliniert im Ring – und darüber hinaus“: Abschlussseminar setzt starken Schlusspunkt

Vom 02.–04.12.2025 fand in Köln das letzte Seminar im Rahmen des Projekts Vom Spielfeld zum Stimmzettel statt. In Kooperation mit dem Kolping Bildungswerk Diözesanverband Köln e.V. kamen 14 engagierte Teilnehmende zusammen, um sich drei Tage lang mit Disziplin, Fairness und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.

Das Seminarkonzept verband praktische Einheiten aus dem Boxsport mit politischer Bildung: Wo im Training Durchhaltevermögen, klare Regeln und Respekt entscheidend sind, eröffnen sich zugleich Zugänge zu Themen wie Teilhabe, Konfliktlösung und demokratischen Werten. Die Mischung aus körperlicher Erfahrung und Reflexion wurde von allen Teilnehmenden ausdrücklich gelobt; die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus.

Mit diesem Seminar geht ein vielfältiges Projektjahr zu Ende, das gezeigt hat, wie wirkungsvoll Sport und politische Bildung zusammengedacht werden können. Unser Dank gilt den Kooperationspartnern, Honorarkräften und Mittelgebern, die dieses innovative Format ermöglicht und begleitet haben.

                


Workshop stärkt Dialog, Kreativität und Projektkompetenz

Der vom Brachland Ensemble gestaltete und durchgeführte Workshop vereinte zwei praxisnahe Ansätze:
„IN (E-)Motion – pARTizipative Methodik für mehr Pluralismus“ machte komplexe Themen durch emotionale und kreative Methoden erfahrbar und zeigte, wie Emotionen konstruktiv für Diskurs und Teilhabe genutzt werden können.
„CONTACT CONNECT COMMUNICATE“ vermittelte, wie aus ersten Ideen lebendige, tragfähige Projekte entstehen – unterstützt durch Schauspiel-, Kommunikations- und Projektentwicklungstechniken.

Der Workshop wurde im Rahmen der Demokratie-Werkstätten aus Duisburg und Dortmund  organisiert. Insgesamt nahmen 13 Mitarbeiter*innen der AWO Unterbezirk Dortmund, der Duisburger Werkkiste und des aktuellen forums teil. Gemeinsam arbeiteten sie engagiert an neuen Formen des Austauschs, lernten Methoden kennen und blickten in die gemeinsamen Projektansätze.

Es war ein kompakter, inspirierender Workshop, der bewegt, verbindet und Lust auf Umsetzung macht.