Eindrücke zum intternationalen Jugendgipfel im regionalen Weimarer Dreieck 2026

Diese Fahrt war eine erfahrungsreiche Reise – von Anfang an. Zu Beginn war jede Person im Austausch den anderen komplett fremd, auch die deutschen Teilnehmenden kannten sich kaum. Das hat uns dazu gebracht, aus unserer Komfortzone herauszuspringen und schnell neue Kontakte zu knüpfen.

Besonders beeindruckt hat uns, wie engagiert und vielseitig die anderen Teilnehmenden waren. Die meisten sprachen mindestens zwei Sprachen und brachten ein großes Interesse daran mit, Neues zu lernen – das war für uns eine echte Inspiration.

Das Treffen mit den Politikerinnen und Politikern und die Vorbereitung darauf haben unseren Horizont erweitert. Der Denkprozess, eigene Fragen an politische Entscheidungsträger zu entwickeln, hat viel Kommunikation und kognitive Arbeit gefordert – und uns dazu gebracht, die Verbindung zwischen Politik und KI ganz neu zu betrachten.

Neben dem inhaltlichen Programm haben wir auch die Stadt erkundet und beim gemeinsamen Bowling viel Spaß gehabt. Die Freizeit zwischen den Programmpunkten war genauso wertvoll wie das Programm selbst – sie hat uns die Möglichkeit gegeben, echte Freundschaften mit Jugendlichen aus Frankreich, Polen und der Ukraine zu schließen. Das Vertrauen, das uns dabei entgegengebracht wurde, hat uns als Gruppe zusammenwachsen lassen und jedem Einzelnen von uns mehr Selbstbewusstsein gegeben.

Einen herzlichen Dank an Benedikt und Lisa. Sie waren geduldig, fürsorglich und verantwortungsvoll – und haben uns das Vertrauen gegeben, diese Woche wirklich zu genießen.

Tolga, Mohamad Nour und Khalid


Auf diesem Bild sieht man eine Gruppe von Menschen unter einer verrosteten Eisenbrücke stehen

Studienfahrt Bremen - Spurensuche zum Nationalsozialismus

Im Rahmen einer dreitägigen Studienfahrt mit Honorarkräften und Kooperationspartner*innen nach Bremen und ins Emsland haben wir uns intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus, der Erinnerungskultur und den Möglichkeiten historisch-politischer Bildungsarbeit auseinandergesetzt.

Am ersten Nachmittag besuchten wir die Gedenkstätte Esterwegen und beschäftigten uns mit der Geschichte der Emslandlager und den Schicksalen der dort inhaftierten Menschen. Hier sieht man ein Ausschnitt aus der Ausstellung in Esterwegen

Am folgenden Vormittag führte uns die Studienfahrt zur Baracke Wilhelmine, wo wir uns mit der Geschichte des Ortes und unterschiedlichen Formen der Erinnerung und Vermittlung auseinandersetzten. Dort wird auf bemerkenswerte Weise gezeigt, dass Ehrenamt in unserer heutigen Erinnerungskultur einen wichtigen Baustein bildet.

Am Nachmittag besuchten wir den Bunker Valentin in Bremen-Farge. Die Auseinandersetzung mit dem ehemaligen U-Boot-Bunker, der Zwangsarbeit und den Lebensbedingungen der eingesetzten Menschen ermöglichte uns einen vertieften Einblick in die nationalsozialistische Geschichte vor Orthier sieht man ein paar Teilnehmende im freien

Eine Stadtführung zum Thema Bremen in der NS-Zeit ergänzte das Programm. Dabei lernten wir historische Spuren im Bremer Stadtbild kennen und setzten uns mit der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus auseinander.

Die Studienfahrt bot uns die Möglichkeit, verschiedene historische Lern- und Erinnerungsorte kennenzulernen und zugleich deren Bedeutung für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung zu reflektieren. Der fachliche Austausch untereinander gab uns neue Impulse für die eigene Bildungsarbeit und die Gestaltung zukünftiger Angebote. Ein Besuch im Lidice Haus – Jugendbildungsstätte für politische Bildung in Bremen – rundete die Studienfahrt ab und gab noch einmal mehr die Möglichkeit sich mit Fachkräften zu vernetzen.

Auf diesem Bild sieht man eine bunt bemalte Treppe, auf der 13 Menschen stehen


Erfahrungsbericht zum internationalen Jugendgipfel im regionalen Weimarer Dreieck 2026

Mein Name ist Fabrice Polczinski und ich hatte die Ehre, als einer von 53 Jugendlichen aus den Regionen Hauts-de-France (Frankreich), Schlesien (Polen), Dnipro (Ukraine) sowie meiner Heimatregion, dem Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen, am internationalen Jugendgipfel des Weimarer Dreiecks teilzunehmen.

Gemeinsam widmeten wir uns einem der bedeutendsten und zugleich brisantesten Themen unserer zunehmend digitalisierten Welt: der Künstlichen Intelligenz (KI).

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie KI unser Zusammenleben in Europa nachhaltig verändern wird und welche Chancen, aber auch welche Risiken mit dieser Technologie verbunden sind. Ziel des Jugendgipfels war es, uns Jugendlichen ein fundiertes Verständnis von Künstlicher Intelligenz zu vermitteln. Dadurch konnten wir besser nachvollziehen, wie KI-Systeme funktionieren, Entscheidungen treffen und unsere Daten verarbeiten.

Besonders spannend war der Austausch mit Expertinnen und Experten von Sciences Po Lille. Dort wurde mir deutlich, welche zentrale Rolle Künstliche Intelligenz künftig sowohl für Unternehmen als auch für staatliche Institutionen spielen wird. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass technischer Fortschritt immer mit klaren rechtlichen und ethischen Leitplanken verbunden sein muss. Gerade weil ich mich für Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und den Schutz demokratischer Werte engagiere, hat mich dieser Aspekt besonders beschäftigt.

In den darauffolgenden Tagen arbeiteten wir in internationalen Teams an eigenen Projektideen. Unsere Aufgabe bestand darin, Konzepte zu entwickeln, wie KI zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden kann. Die Projekte wurden zunächst in Form eines Prototyps vorgestellt und anschließend auf Grundlage des erhaltenen Feedbacks weiterentwickelt.

Meine Gruppe entwickelte die Idee einer KI-Anwendung, die mehr Transparenz bei Lobbyarbeit und politischen Spenden in Europa schaffen soll. Unser Ziel war es, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in demokratische Entscheidungsprozesse zu stärken und politische Einflussnahmen nachvollziehbarer zu machen. Unser Prototyp wurde schließlich mit dem „Citizens‘ Prize“ des Jugendgipfels ausgezeichnet.

Ein besonderes Highlight war für mich die Debatte im Plenum des Regionalrats. Dort durfte ich meine Vorstellungen darüber präsentieren, wie Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll reguliert und zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt werden kann. Es war eine außergewöhnliche Erfahrung, meine Sichtweise vor Politikerinnen und Politikern aus Polen, Frankreich, der Ukraine und Deutschland zu vertreten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Der Jugendgipfel hat mir nicht nur wertvolle fachliche Einblicke in die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz vermittelt, sondern mich auch in meinem Wunsch bestärkt, mich beruflich für den Rechtsstaat einzusetzen. Ich bin überzeugt, dass neue Technologien den Menschen dienen müssen – und dass es dafür unabhängige Gerichte, transparente Institutionen und klare rechtliche Regeln braucht. Der internationale Austausch mit engagierten jungen Menschen hat mir gezeigt, wie wichtig gemeinsame europäische Werte für unsere Zukunft sind und wird mich persönlich wie auch fachlich nachhaltig prägen.


Internationaler Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck 2026 in Lille: KI, Demokratie und internationale Begegnung

Beim internationalen Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck kamen in diesem Jahr insgesamt 53 Jugendliche aus Hauts-de-France (Frankreich), Schlesien (Polen), der Region Dnipro (Ukraine) und Nordrhein-Westfalen zusammen, um sich einer der zentralen Fragen unserer Zeit zu widmen: Wie verändert Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft – und was bedeutet das für die europäische Demokratie?

Wir starteten unsere Reise nach Lille am Sonntagmorgen am Essener Hauptbahnhof mit 15 Jugendlichen aus NRW. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die anderen Delegationen und einer gemeinsamen Stadtrallye durch Lille lernten wir nicht nur die Stadt kennen, sondern auch unsere neuen internationalen Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

In den folgenden Tagen tauchten wir tief in das Thema ein: Am Sciences Po Lille diskutierten wir über KI und Fake News, beim CITC – Digital Innovation Hub erlebten wir, wie KI Unternehmen und Arbeitswelten bereits heute verändert, und bei der Euracréative zeigte sich, wie digitale Kreativität und Innovation ineinandergreifen. Mittwoch und Donnerstag gehörten dann den Jugendlichen selbst: In intensiven Workshops und einem Hackathon entwickelten die Teilnehmenden aus allen vier Ländern gemeinsam Ideen dazu, wie KI zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden kann.

Das Highlight der Woche war die Abschlussdebatte im Plenum des Regionalrats Hauts-de-France, bei der die Jugendlichen ihre Erkenntnisse präsentierten und eigene Fragen direkt an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger richten konnten.

Doch der Jugendgipfel ist weit mehr als ein Bildungsprogramm. Zwischen den Programmpunkten – beim gemeinsamen Abendessen, beim Bowling, bei spontanen Ausflügen in die Stadt oder abends beim Kartenspiel – wuchs zusammen, was inhaltlich begonnen hatte: echte internationale Freundschaften. Jugendliche aus Schlesien, aus der Region Dnipro, aus Hauts-de-France und aus NRW, die sich eine Woche zuvor noch nicht kannten, tauschten Kontakte, Erfahrungen und Perspektiven aus – auf Englisch, mit Händen und Füßen, und manchmal auch mit einem gemeinsamen Lachen über Sprachbarrieren. Genau diese Begegnungen sind es, die einen Jugendgipfel unvergesslich machen und weit über die Woche in Lille hinauswirken.

Wir danken der Staatskanzlei NRW und allen Partnerorganisationen für die Ermöglichung dieses außergewöhnlichen Formats und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe des internationalen Jugendgipfels im regionalen Weimarer Dreieck. Dommage – schade –, dass es so schnell vorbei war.


Auf diesem Bild sehen Sie das Logo des aktuelles forums. Die Abkürzung af ist links neben einem Globus zu sehen.

Honorarkräfte gesucht!

Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt freiberufliche Honorarkräfte, die für uns Bildungsveranstaltungen der politischen Bildung konzipieren und durchführen. Unsere Bildungsangebote werden auf der Grundlage des Weiterbildungsgesetzes NRW und über unserer Förderung durch die Landeszentrale politische Bildung NRW sowie Bundeszentrale für politische Bildung umgesetzt.

Die Angebote finden in der Regel im Ruhrgebiet bei Kooperationspartnern statt. Alle Seminare und Projekte bewegen sich thematisch in folgenden Themenfeldern:

  • Ruhrgebiet
  • Demokratie und Partizipation
  • Diversität
  • Internationales
  • Erinnerungskultur
  • Lebenswelt und nachhaltige Entwicklung

Weitere Informationen über uns und unsere Inhalte erhalten Sie auf unserer Homepage und auf unseren Kanälen bei Instagram bzw. Facebook.

Wir bieten eine interessante Arbeit mit diversen Kooperationspartnern in dem spannenden Feld der politischen Weiterbildung, eine faire Bezahlung auf Honorarbasis und Fort- und Weiterbildungsangebote für unsere Honorarkräfte.

Meldet euch gerne mit Bewerbungsunterlagen an Miriam Jusuf per Mail m.jusuf@aktuelles-forum.de

Gerne stehen wir auch bei Fragen zur Verfügung.

Viele Grüße,

af Team


Studienfahrt 2026 nach Auschwitz – Erinnerung als Auftrag für die Gegenwart

Im Rahmen unserer Arbeit im Themenschwerpunkt Erinnerungskultur besuchten Vorstandsmitglieder, Referent*innen und hauptamtliche Mitarbeiter*innen des aktuellen forums die Gedenkstätte Auschwitz sowie weitere Erinnerungsorte in Oświęcim. Die Studienfahrt bot die Möglichkeit, sich intensiv mit den nationalsozialistischen Verbrechen auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Erinnerungsarbeit für unsere heutigen politischen Bildungsarbeit zu reflektieren.

Bereits die ersten Programmpunkte machten deutlich, dass Erinnerungskultur weit mehr ist als die Vermittlung historischer Fakten. Bei der Einführung in die Arbeit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim sowie während der Stadtführung wurde sichtbar, wie eng die Geschichte des Ortes mit den Lebensgeschichten der Menschen verbunden ist, die hier vor dem Holocaust lebten. Besonders der Besuch des Jüdischen Zentrums Oświęcim eröffnete einen Perspektivwechsel: Nicht allein die Geschichte der Verfolgung stand im Mittelpunkt, sondern auch das Erinnern an das vielfältige jüdische Leben, das durch die nationalsozialistische Gewalt nahezu ausgelöscht wurde.

Der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz I konfrontierte die Teilnehmer*innen mit den konkreten Dimensionen des nationalsozialistischen Terrors. Die Ausstellungen, Dokumente und persönlichen Gegenstände der Opfer machten deutlich, dass hinter den unvorstellbar großen Zahlen einzelne Menschen, Familien und Lebensgeschichten stehen. Viele Eindrücke ließen sich nur schwer in Worte fassen. Die gemeinsame Reflexion am Abend zeigte, wie sehr die Begegnung mit diesem historischen Ort berührte und zugleich Fragen nach Verantwortung, Erinnerung und gesellschaftlichem Handeln aufwarf.

Besonders eindrücklich war am folgenden Tag der Besuch von Auschwitz II-Birkenau. Die Weite des Geländes, die Überreste der Baracken und die Spuren der Vernichtungsmaschinerie machten das Ausmaß der Verbrechen auf bedrückende Weise erfahrbar. Das Wissen um die Geschichte dieses Ortes erhielt durch die unmittelbare Begegnung eine neue Tiefe. Viele Teilnehmer*innen berichteten von dem Eindruck, an einem Ort zu stehen, der symbolisch für das Menschheitsverbrechen der Shoah steht. Für die Erinnerungskultur besitzt dieser Ort eine zentrale Bedeutung.

Ein bewegender Höhepunkt der Studienfahrt war das Gespräch mit der Zeitzeugin Stefania Wernik. Ihre persönlichen Erinnerungen schufen eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die weit über historische Darstellungen hinausgeht. Die Begegnung machte deutlich, wie wertvoll die Berichte der letzten Zeitzeug*innen sind und welche Verantwortung daraus für kommende Generationen erwächst. Gerade vor dem Hintergrund, dass diese Stimmen in Zukunft nicht mehr unmittelbar hörbar sein werden, gewinnt die Aufgabe der Erinnerungsarbeit weiter an Bedeutung.

Für unsere Arbeit im Themenschwerpunkt Erinnerungskultur war die Studienfahrt von besonderem Wert. Sie hat uns darin bestärkt, Erinnerung nicht als rückwärtsgewandte Beschäftigung mit Geschichte zu verstehen, sondern als aktiven Beitrag zur Gestaltung der Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit den Mechanismen von Ausgrenzung, Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zeigt, wie wichtig es ist, historische Erfahrungen in aktuelle gesellschaftliche Debatten einzubringen.

Die Tage in Oświęcim haben eindrucksvoll vor Augen geführt, dass Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeiten sind. Erinnerungskultur bedeutet deshalb nicht nur, an die Vergangenheit zu erinnern, sondern auch Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse dieser Studienfahrt werden unsere politische Bildungsarbeit nachhaltig prägen und uns darin bestärken, Räume für Erinnerung, Begegnung und gesellschaftliche Verantwortung zu schaffen.


Auf diesem Bild sehen Sie das Logo des aktuelles forums. Die Abkürzung af ist links neben einem Globus zu sehen.

Neue Kollegin im af-Team

Hallo, ich bin Johanna Streit und unterstütze seit dem 01. April 2026 das Team des Aktuellen Forums als Projektleitung der Demokratiewerkstatt Dortmund-Nord.
Während und nach meinem Master of Education in den Fächern Deutsch sowie Sozial- und Bildungswissenschaften arbeitete ich bereits in verschiedenen Bereichen politischer Bildung. Darüber hinaus bin ich geschult im Bereich der Rechtsextremismusprävention und in den einzelnen Erscheinungsformen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie Rassismus und Antisemitismus.
Mein Fokus liegt vor allem auf den Bereichen der Demokratiebildung und Antidiskriminierung, um unsere Demokratie sowie das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein füreinander zu stärken.

Auf dem Bild ist Johanna Streit zu sehen

Sie erreichen mich unter 0209-15510-16 oder per E-Mail 


Auf dem Bild ist eine Gruppe junger Menschen zu sehen vor dem Buchenwald Mahnmal

Gedenkstättenfahrt Buchenwald

Vom 22.03.2026 bis zum 27.03.2026 nahmen zehn Schüler*innen der Gesamtschule Suderwich an einer Gedenkstättenfahrt in die KZ-Gedenkstätte Buchenwald teil. Das vielseitige Programm bot tiefe Einblicke in die Geschichte des Nationalsozialismus und das Leben der Häftlinge im Lager.

Auf diesem Bild sind große Steine zu sehen, die mit Namen von NS Opfern beschriftet sind.Den Auftakt der Gedenkstättenfahrt Buchenwald bildete die Begehung des Gedenkweg-Buchenwaldbahn mit anschließendem Rundgang über das Gelände der Gedenkstätte. Die Teilnehmer*innen bereiteten im Vorfeld einen der dort verlegten Steine vor, der mit der eingemeißelten Inschrift des Namens eines ehemaligen Buchenwald Häftlings versehen ist.

 

Zu sehen ist die Häftlingskleidung, die im Museum ausgestellt wird

Neben der bewegenden Begehung des ehemaligen Lagergeländes bot die Gedenkstättenfahrt verschiedene Museumsbesuche. Im Mittelpunkt standen dabei das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, die Zwangsarbeit in der NS-Zeit sowie die wirtschaftlichen Verflechtungen der Lager mit umliegenden Fabriken. Durch Führungen, Workshops und Berichte ehemaliger Häftlinge konnten die Teilnehmenden ein eindrückliches Bild der historischen Dimension gewinnen.

Auf diesem Bild ist das Buchenwald Mahnmal zu sehen. Davor sieht man jugendliche mit dem Rücken zur Kamera stehen.

Besonders beeindruck waren die Schüler*innen von der Führung am Mahnmal in Weimar und der damit verbundenen Begehung des Glockenturms. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur in der DDR. Die Teilnehmenden konnten sich dabei intensiv mit der Frage beschäftigen, wie die Geschichte des Nationalsozialismus ideologisch gedeutet wurde.

 

 

Insgesamt wurde die Gedenkstättenfahrt Buchenwald als durchweg positiv wahrgenommen. Die Eindrücke in der Gedenkstätte sowie die vielseitig gesammelten Informationen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und konnten zu intensiven Nachdenken anregen.


Hier ist das Logo der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW abgebildet.

Save the Date! Fördermittelworkshop 2026

Am 15. und 16. Oktober 2026 führen wir in Kooperation mit eurodesk Deutschland in Dortmund, wie jedes Jahr, den Fördermittelworkshop „Einführung in die Förderinstrumente der Internationalen Jugendarbeit“ durch.

Eingeladen sind auch dieses Mal alle Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sowie offenen Kinder- und Jugendarbeit aus NRW, die sich über Förderinstrumente der internationalen Jugendarbeit informieren möchten. Neben einem Einblick in europäische und nationale Fördersysteme werden auch private Finanzierungshilfen, Fundraisingkonzepte und Stiftungsmittel behandelt.

Anmelden können Sie sich hier.


Hier ist das Logo der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW abgebildet.

Einladung zur Informationsveranstaltung "Ohne Moos nichts los"

Die Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW lädt alle interessierten Träger und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit zur Informationsveranstaltung „Ohne Moos nichts los“ ein.

Im Fokus der Veranstaltung stehen die vielfältigen Möglichkeiten zur Fördermittelbeantragung für internationale Jugendarbeit auf EU-, Bundes-, sowie Landesebene. Zu jedem Förderformat wird ein Praxisbeispiel vorgestellt, um das Potenzial internationaler Jugendarbeit und ihre Möglichkeiten praxisnah zu erfahren. Außerdem bietet die Veranstaltung Raum für den fachlichen Austausch und zum Netzwerken.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen durchgeführt und findet am 09.07.2026 in Münster statt.

Anmelden können Sie sich hier.