Save the Date! Fördermittelworkshop 2026
Am 15. und 16. Oktober 2026 führen wir in Kooperation mit eurodesk Deutschland in Dortmund, wie jedes Jahr, den Fördermittelworkshop „Einführung in die Förderinstrumente der Internationalen Jugendarbeit“ durch.
Eingeladen sind auch dieses Mal alle Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sowie offenen Kinder- und Jugendarbeit aus NRW, die sich über Förderinstrumente der internationalen Jugendarbeit informieren möchten. Neben einem Einblick in europäische und nationale Fördersysteme werden auch private Finanzierungshilfen, Fundraisingkonzepte und Stiftungsmittel behandelt.
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Einladung zur Informationsveranstaltung "Ohne Moos nichts los"
Die Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW lädt alle interessierten Träger und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit zur Informationsveranstaltung „Ohne Moos nichts los“ ein.
Im Fokus der Veranstaltung stehen die vielfältigen Möglichkeiten zur Fördermittelbeantragung für internationale Jugendarbeit auf EU-, Bundes-, sowie Landesebene. Zu jedem Förderformat wird ein Praxisbeispiel vorgestellt, um das Potenzial internationaler Jugendarbeit und ihre Möglichkeiten praxisnah zu erfahren. Außerdem bietet die Veranstaltung Raum für den fachlichen Austausch und zum Netzwerken.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen durchgeführt und findet am 09.07.2026 in Münster statt.
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Bildungsurlaube
Gerne möchten wir über unsere Bildungsurlaubsangebote für 2026 informieren.
In folgenden Veranstaltungen sind noch Plätze frei!
BU2604
19.07- 24.07.2026
Klartext- Kommunikationskompetenz steigern
(mit Kinderbetreuung)
Jugendherberge Ahrweiler
BU2607
28.09.2026 – 02.10.2026
Körperpräsenz im beruflichen Alltag und in der politischen Haltung
Haus Stella Maris Oskar-von-Brock-Straße 16 27476 Cuxhaven-Sahlenburg
BU2606
25.10.2026 – 30.10.2026
Deine Resilienz im Berufsleben aufbauen und stärken
Akademie am Meer Volkshochschule
Klappholttal 25992 List auf Sylt
Der neue Jahresbericht 2025/2026 ist da
Wir freuen uns, den aktuellen Jahresbericht a(u)f einen Blick vorzustellen. Der Bericht gibt Einblicke in die durchgeführten Seminare des vergangenen Jahres, beleuchtet Herausforderungen und Erfolge und bietet einen Ausblick auf kommende Entwicklungen im Jahr 2026.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das af-Team!
Meldet euch gerne bei Anregungen und Fragen bei uns.

Erinnern und verstehen - Vorbereitungswochenende in der Wewelsburg
Das dreitägige intensive Seminar fand vom 20.-22.02.2026 in Kooperation mit dem Pelizeaus Gymnasium in der Wewelsburg statt, es ist so konzipiert, dass es die im Juni geplante Gedenkstättenfahrt nach Ostpolen vorbereitet.
Nach einem ersten Kennenlernen der 26 Teilnehmenden ermöglichte das PolenMobil einen lebendigen und interaktiven Zugang zu unserem Nachbarland sowie zu dessen Sprache. Am Abend referierte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Polen-Instituts, in einem Vortrag, über die Geschichte Polens und Fragen nationaler Identität. Die anschließende Diskussion bot Raum für vertiefende Nachfragen und Austausch.
Der nächste Vormittag stand im Zeichen der Gruppenarbeit: Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit unterschiedlichen Facetten der polnischen und jüdischen Geschichte. Am Nachmittag führte eine pädagogische Mitarbeiterin der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg, die Gruppe ausführlich durch Ausstellung und Gelände. Dabei rückte sie sowohl die Täter- als auch die Opferperspektive des Konzentrationslagers Niederhagen in den Fokus und stellte eindrückliche Bezüge zur Gegenwart her.
Die Präsentationen der Arbeitsergebnisse am Sonntag machten deutlich, wie intensiv und differenziert sich die Teilnehmenden mit ihren Themen auseinandergesetzt hatten.

Gedenkstättenfahrt „Spurensuche in Sachsenhausen“
Die Gedenkstättenfahrt der Spurensucher AG der Gesamtschule Buer Mitte fand vom 09.02. bis 13.02.2026 statt. Bereits am ersten vollständigen Tag verschaffte die gemeinsame Begehung des Geländes den Teilnehmenden einen wichtigen ersten Eindruck. Die Führung verfolgten sie aufmerksam – mit interessierten Nachfragen, teils aber auch in stiller Betroffenheit. Am Nachmittag bot die Jugendbegegnungsstätte einen willkommenen Perspektivwechsel. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden Opferbiografien, die sie im Laufe der Fahrt als Podcasts gestalteten. Diese kreative Präsentationsform stieß auf große Zustimmung und wurde mit viel Engagement und Ehrgeiz umgesetzt. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der musikalischen Projektarbeit. Gemeinsam mit den Musikern sammelte die Gruppe zunächst Ideen und Assoziationen. Die beiden Workshopleiter bauten schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre auf, führten in die Technik ein und begleiteten die musikalische Entwicklung. Im weiteren Verlauf präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse im Plenum. Dabei zeigte sich die Vielfalt der Talente und Interessen innerhalb der Gruppe. Inhaltlich entstanden anspruchsvolle Songtexte, in denen persönliche Familiengeschichten, die erarbeiteten Biografien sowie eigene Eindrücke vom Gedenkstättenbesuch verarbeitet wurden. Auch die Wirkung von Musik und ihre Angemessenheit als Ausdrucksform wurde intensiv reflektiert. Der abschließende Aufenthalt in Berlin bildete einen eindrucksvollen Schlusspunkt der Fahrt. Besonders der Besuch des Holocaust-Mahnmals bot Gelegenheit zum Innehalten und zur vertieften Reflexion der vergangenen Tage.
Die Gedenkstättenfahrt wurde durch Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes sowie der Bethe-Stiftung finanziert.

„Diszipliniert im Ring – und darüber hinaus“: Abschlussseminar setzt starken Schlusspunkt
Vom 02.–04.12.2025 fand in Köln das letzte Seminar im Rahmen des Projekts Vom Spielfeld zum Stimmzettel statt. In Kooperation mit dem Kolping Bildungswerk Diözesanverband Köln e.V. kamen 14 engagierte Teilnehmende zusammen, um sich drei Tage lang mit Disziplin, Fairness und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.
Das Seminarkonzept verband praktische Einheiten aus dem Boxsport mit politischer Bildung: Wo im Training Durchhaltevermögen, klare Regeln und Respekt entscheidend sind, eröffnen sich zugleich Zugänge zu Themen wie Teilhabe, Konfliktlösung und demokratischen Werten. Die Mischung aus körperlicher Erfahrung und Reflexion wurde von allen Teilnehmenden ausdrücklich gelobt; die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus.
Mit diesem Seminar geht ein vielfältiges Projektjahr zu Ende, das gezeigt hat, wie wirkungsvoll Sport und politische Bildung zusammengedacht werden können. Unser Dank gilt den Kooperationspartnern, Honorarkräften und Mittelgebern, die dieses innovative Format ermöglicht und begleitet haben.



Workshop stärkt Dialog, Kreativität und Projektkompetenz
Der vom Brachland Ensemble gestaltete und durchgeführte Workshop vereinte zwei praxisnahe Ansätze:
„IN (E-)Motion – pARTizipative Methodik für mehr Pluralismus“ machte komplexe Themen durch emotionale und kreative Methoden erfahrbar und zeigte, wie Emotionen konstruktiv für Diskurs und Teilhabe genutzt werden können.
„CONTACT CONNECT COMMUNICATE“ vermittelte, wie aus ersten Ideen lebendige, tragfähige Projekte entstehen – unterstützt durch Schauspiel-, Kommunikations- und Projektentwicklungstechniken.
Der Workshop wurde im Rahmen der Demokratie-Werkstätten aus Duisburg und Dortmund organisiert. Insgesamt nahmen 13 Mitarbeiter*innen der AWO Unterbezirk Dortmund, der Duisburger Werkkiste und des aktuellen forums teil. Gemeinsam arbeiteten sie engagiert an neuen Formen des Austauschs, lernten Methoden kennen und blickten in die gemeinsamen Projektansätze.
Es war ein kompakter, inspirierender Workshop, der bewegt, verbindet und Lust auf Umsetzung macht.

Gelsenkirchener Berufsschüler*innen GEmeinsam GEgen GEwalt und AusGrEnzung
Am 06.11.2025 fand „GEmeinsam GEgen GEwalt und AusGrEnzung“ im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen statt. Organisiert vom aktuellen forum, wurde mit dem Comedian, Podcaster und Autor Abdul Kader Chahin und weiteren Gästen über unterschiedliche Ausprägungen des Extremismus gesprochen. Konkret waren die Beispiele Antisemitismus, Rechtsextremismus und antimuslimischer Rassismus Gesprächsthemen. Es war eine geschlossene Veranstaltung, die von Berufsschüler*innen aus Gelsenkirchen besucht wurde. Neben informativen Inputs zur Einordnung der einzelnen Ausprägungen wurde ebenfalls Raum für die Gedanken der Teilnehmenden zu den Themen gegeben.

Die Idee zu dieser Diskussions- und Informationsveranstaltung entstand auf Grund des aktuell sehr polarisierenden politischen Klimas in Deutschland. Die sich dadurch entwickelnden extremistischen Strömungen sind eine Herausforderung für bestehende demokratische Grundwerte. Von dieser Entwicklung ist auch Gelsenkirchen nicht ausgeschlossen. Deshalb war das Ziel der Veranstaltung, den Berufsschüler*innen Gelsenkirchens mitzugeben, dass Handlungsohnmacht und die Angst vor Meinungsäußerung bereits im kleinen und lokalen minimiert werden kann.
Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch Mittel der Fachstelle demokratie.bewegen der Stadt Gelsenkirchen und der Stadt Sparkasse Gelsenkirchen, bei denen wir uns herzlich bedanken.
Neuer Kollege im af-Team
Ich, Benedikt Schmitt, arbeite seit August 2025 als Bildungsreferent im aktuelles forum e.V.. In meiner neuen Rolle begleite und plane ich unter anderem Gedenkstättenfahrten. Darüber hinaus arbeite ich mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen, um junge Menschen wie auch Erwachsene in ihrer Auseinandersetzung mit Geschichte, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung zu stärken. Besonders wichtig ist mir dabei das Thema soziale Gerechtigkeit – vor allem, wenn es um den Zugang zu Bildung und die Möglichkeit politischer Beteiligung geht.
Neben meinem Masterabschluss in Erwachsenenbildung/Weiterbildung an der Universität Duisburg-Essen bringe ich vielfältige Praxiserfahrungen mit. So bin ich beispielsweise Betzavta-Trainer, eine Methode der Demokratiepädagogik. Hierbei begleite ich Gruppen in Lern- und Reflexionsprozessen, um Demokratie erfahrbar zu machen und um Raum für Perspektivwechsel zu bieten.
Sie erreichen mich unter 0209-1551020 oder per E-Mail an b.schmitt@aktuelles-forum.de








