Methodenschulung

Vom 31.07.-01.08.2020 hatten wir eine Methodenschulung. Wir sind Leiter*innen in der Verbandlichen Jugendarbeit in Duisburg. Innerhalb der Methodenschulung haben wir uns unter anderem mit dem Anlegen von Geocaches, dem Gestalten von Actionbounds und Drama Games/ Liverollenspielen. Des Weiteren haben wir uns mit der Installation und dem Einsatz von Escape Rooms beschäftigt. Wir bekamen Zugang zu neuen Aktivierungsformen in der (Kinder)- und Jugendbildung und konnten die eigenen Methoden und Fähigkeiten erweitern. Ganz Interessant fanden wir die Möglichkeit – Geocaches mit geschichtlichen Hintergründen zu legen. Dazu wurde uns das Projekt Lost Stories Lost Places vorgestellt.

Gemeinsam haben wir dann den Cache „Ehemalige Brotfabrik Germania“ gelegt https://coord.info/GC8XQJQ

Hier einige Informationen zum Ort:

Brotfabrik „Germania“

Die Duisburger Brotfabrik „Germania“ lieferte neben Brot auch Anti-NS-Publikationen aus. Die Fabrik wurde zur Zentrale des sozialdemokratischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

Hinweis auf ein Hörspielprojekt https://soundcloud.com/freigesprochen/horspiel-brotfabrik-germania

Hier findet Ihr ein Video von der Ruhrorter „HOFkultur“ zum Thema „ Die Widerstandsgruppe um die Brotfabrik „Germania“ in Duisburg-Hamborn gegen die Nationalsozialisten“ https://www.youtube.com/watch?v=onOtr4VOLiY

 

Weitere Informationen zu dem Thema:

http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hermann-runge/DE-2086/lido/57cd23e7446d15.13931610

https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/die-duisburger-brotfabrik-lieferte-neben-brot-auch-anti-ns-publikationen-aus/DE-2086/lido/dc00019120

 

Wir fanden es sehr spannend, mehr über den Ort zu erfahren, denn wir kannten das Gebäude schon in unserer Kindheit.

Da gab es dort unter anderem Spielzeug!


DateSpeech - Dokumentation ist Online!

Das Modellprojekt „DateSpeech“ trägt die Zielvorstellung in seinem Titel. Mit dem Kunstwort DateSpeech hat das Projekt für eine freundliche Sprache und einen respektvollen Umgang miteinander geworben – wie beim nächsten Date. Statt den Hassreden und Ausgrenzungen Raum zu geben, sollten kritisches Bewusstsein sowie Empathie- und Kommunikationsfähigkeit der Teilnehmenden gestärkt werden. Die jungen Teilnehmenden im Alter von 16 bis 26 Jahren gehören zu den Menschen mit geminderten Chancen und/oder Flucht- bzw. Migrationserfahrungen. Im Projektverlauf wurde die Sensibilisierung für Diskriminierungen und ihre allgemeinen Sozialkompetenzen gestärkt.

Das Projekt verfolgte zwischen 2018 und 2019 ein Format aus, Seminaren, Aufbauseminaren für Multiplikator*innen und Peerto- Peer Veranstaltungen sowie einer Abschlussveranstaltung. Über den gesamten Projektverlauf informierte ein BLOG, der auch die medialen Ergebnisse der Seminararbeit präsentierte: www.datespeech.de. Er stellte außerdem Hintergrundinformationen bereit und verwies auf Hilfsangebote.

Nun ist die Dokumentation zum Projekt fertig und kann hier heruntergeladen werden. Dokumentation DateSpeech

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ Weitere Fördermittel durch die Deutsche Bank Stiftung und Kurt & Maria Dohle Stiftung.


Aktivierende Methoden der politischen Bildung

Innerhalb unserer Honorarkräfteschulung haben wir uns mit aktivierenden Methoden der politischen Bildung auseinandergesetzt.

Daniel Steinbach vom Waldritter e.V. in Herten hat uns die praxisnahen Beispiele erläutert und zum selber spielen angeleitet. Dazu zählten das Anlegen von Geocaches, das Gestalten von Actionbounds, das Initiieren von Alternate Reality Games und Drama Games/ Liverollenspielen sowie die Installation und der Einsatz von Escape Rooms. Wir bekamen Zugang zu neuen Aktivierungsformen in der Jugend- und Erwachsenenbildung und konnten die eigenen Methoden und Fähigkeiten erweitern.

Wir führen seit vielen Jahren regelmäßig Veranstaltungen der politischen Erwachsenenbildung in Schulen, Berufsschulen und bei Trägern der Jugendsozialarbeit durch. Mit diesen aktuellen Methoden wollen wir die Teilnehmenden unserer Seminare und Projekte für gesellschaftliche und politische Inhalte begeistern.


young workers - Projekt gestartet!

Das Projekt „young workers“ ist am 01.06.2020 gestartet!

Ab sofort sind wir in intensiven Vorbereitungen für die Handwerkseinsätze im rumänischen Radeln (Roades).

 

Für nähere Informationen oder Anfragen ist Projektleiter Oliver Zier unter 0209 15510-20 oder o.zier@aktuelles-forum.de erreichbar.


Der Förderworkshop als online Seminar war ein voller Erfolg!

Auch in diesem Jahr fand in Zusammenarbeit mit eurodesk Deutschland und der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW der Fördermittelworkshop statt. Bedingt der Corona Situation, wurde der Workshop in diesem Jahr als online Seminar angeboten. Jedoch änderte dies nichts an dem Interesse der Teilnehmenden, die an dem Workshop teilgenommen haben. Nach einer kurzen Vorstellungs- und Kennenlernrunde wurde eine Einführung in die Fördertheorie- und landschaft sowie ein Überblick über Private Stiftungen und Finanzierungschancen gegeben. Insgesamt war das Feedback der Schulung durchweg positiv und verdeutlicht einmal mehr, dass die Nachfrage nach der Fördermöglichkeit in der internationalen Jugendarbeit groß ist.


Online Seminar Fördermittelworkshop Einführungstermine 25. und 26. Mai 2020

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns dazu entschlossen den Förderworkshop „Einführung in die Förderinstrumente der Internationalen Jugendarbeit“ nicht wie bisher geplant in Gelsenkirchen als Präsenzveranstaltung stattfinden zu lassen, sondern ein online Seminar daraus zu machen.

  • Wir werden aus dem zwei Tages Workshop ein 6 Einheiten á 2 Stunden Webinar machen
  • d.h. die ersten beiden Einheiten finden am 25. Mai (11:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr) und 26. Mai (10:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr) statt. Für die nächsten Termine werden wir gemeinsam beim ersten Treffen nach geeigneten Zeiträumen suchen

Neben einer Einführung in die Fördertheorie, werden Mittel auf europäischer, nationaler und Länderebene besprochen. Weitere Inhalte können Sie dem Programm entnehmen:

Programm Fördermittelworkshop Webinar 2020 Mai

Anmeldungen sind bis zum 19. Mai über die folgende Anmeldemaske möglich:

Anmeldung Förderworkshop


Honorarkräfteschulung „Methoden der politischen Bildung“ 16.07.2020 im „StadtBauRaum“ in der Zeche Oberschuir, Boniverstr.30, 45883 Gelsenkirchen:

Politische Jugend- und Erwachsenenbildung ist immer auf die Resonanz ihrer Adressaten angewiesen, dass diese auch wiederkommen. Daher müssen die Honorarkräfte, die in der politischen Bildung tätig sind, entsprechend interessante Angebote entwickeln. Ein Garant für eine gelingende Praxis ist ihr Fundus an erprobten und kreativen Methoden und Bearbeitungsformen. An dem Tag (ca. 9-17 Uhr) haben wir als Referenten Daniel Steinbach von den Waldrittern zu Gast. Er wird euch in die Methoden Action Bound, Escape Room und Alternate Reality Games einführen und ihre Einsatzmöglichkeiten aufzeigen.

Es gibt max. 15 Plätze. Die Schulung ist kostenlos. Anmelden könnt ihr euch bei Florian Verch: info@aktuelles-forum.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freund*innen des af,

erinnerungspolitisch symbolisiert der 8. Mai 2020 den 75. Jahrestag des Kriegsendes in Europa. Deutschland und Europa wurden vom Faschismus befreit. Umso irritierender und besorgniserregender sind die jüngsten Ereignisse in unserem Land. Wir erleben immer neue nazistische, faschistische, populistische und rechtsextreme Erscheinungsformen. Wir hatten geglaubt oder gehofft, all dies überwunden zu haben und zu besseren Erkenntnissen gekommen zu sein. Stattdessen müssen wir uns fragen, ob es nicht bereits zu einer Neuformierung faschistischer Bewegungen gekommen ist, ob eine Wiederkehr politischer Instabilität droht und wie widerstandsfähig die Strukturen unserer Demokratie sind.

Das af wird auch in diesem Jahr alles dafür tun, um die Demokratie in unserem Land zu stärken. Wir motivieren vor allen Dingen junge Menschen, sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden zu stellen, sondern weiter zu fragen, um besser zu verstehen. Wir befähigen sie zur Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen im Großen und Kleinen.

Das af wird in diesem Jahr 52 Jahre jung. Wir haben unseren Beitrag zum Fortschritt der Gesellschaft geleistet und wir sind nicht bereit, auch nur einen Schritt zurückzugehen.

Das Team der Geschäftsstelle und ich hoffen, Ihnen und Euch mit dem neuen a(u)f einen blick einen guten Einblick in unsere Arbeit von 2019 und 2020 geben zu können. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Anregungen.

Markus Schröder
Leitung

auf einen Blick 2020

Fördermittelworkshop vom 25. bis 26. Mai 2020

Am 25. und 26. Mai 2020 führen wir in Kooperation mit eurodesk Deutschland in den Räumlichkeiten des aktuellen forums in Gelsenkirchen den Förderworkshop zur „Einführung in die Förderinstrumente der Internationalen Jugendarbeit“ durch.
Eingeladen sind auch dieses Mal alle Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sowie offenen Kinder- und Jugendarbeit aus NRW, die sich über Förderinstrumente der internationalen Jugendarbeit informieren möchten. Neben einem Einblick in europäische und nationale Fördersysteme werden auch private Finanzierungshilfen, Fundraisingkonzepte und Stiftungsmittel behandelt.

Das Programm können Sie folgendem Link entnehmen:
Programm Fördermittelworkshop 2020

Bei kurzfristigen Absagen nehmen wir uns das Recht heraus, die uns entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen


Fachtagung Zugangsstudie+: internationale Jugendarbeit - Zugänge und Barrieren

Am 18. September 2019 fand im Jugendhaus Düsseldorf in Kooperation mit der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW, der Technischen Hochschule Köln und transfer e.V. die Fachtagung zur Zugangsstudie+ statt.

Die Moderation der Fachtagung übernahmen Claudia Gerbaud von transfer e.V. und Karolina Hajjar vom aktuellen forum e.V. . Herr  Dr. Tilman Graf war in seiner Funktion als Referent für „Allgemeine Fragen der Jugendpolitik, Kinder- und Jugendförderplan“ aus dem Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW anwesend und  eröffnete mit einer Einordnung der politischen Situation der internationalen Jugendarbeit in NRW.

Anschließend wurden die zentralen Ergebnisse der  „Zugangsstudie: Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“ durch Zijad Naddaf (TH Köln), Dr. Silke Borgstedt (SINUS Institut) und Herr Prof. Dr. Andreas Thimmel (TH Köln) vorgestellt. Im Anschluss daran bestand ausführlich Zeit für Rückfragen.

Der Nachmittag wurde dazu genutzt, sich in Kleingruppen darüber auszutauschen, welche Erkenntnisse und Bedeutung internationale Jugendarbeit auf lokaler Ebene hat.
Anschließend wurden die Ergebnisse gesammelt und ein Ausblick gegeben