Panelstudie Internationale Jugendbegegnungen / Kinder- und Jugendfreizeiten: Träger gesucht!

28.02.2019

Unter Mitarbeit von transfer e.V. bemüht sich der Forschungsverbund Freizeitenevaluation (vertreten durch Prof. Dr. Wolfgang Ilg, EH Ludwigsburg, und Judith Dubiski, TH Köln), eine umfassende Datenlage zu Jugendreisen und Jugendbegegnungen zu gewinnen. Nun sind Träger gesucht, die sich an diesem Vorhaben beteiligen und davon zugleich für die eigene Qualitätssicherung profitieren.

Mithilfe des Online-Evaluationstools „i-EVAL“ können Träger der Arbeitsfelder internationale Jugendbegegnungen und Kinder- und Jugendfreizeiten ihre Fahrten unkompliziert und kostenfrei evaluieren.Durch die Teilnahme an der Panelstudie erhalten Sie individuelle Unterstützung, um die eigenen Daten aufzubereiten und für Ihre Arbeit nutzbar zu machen. Gleichzeitig können Sie Ihre Daten in anonymisierter Form der Wissenschaft zur Verfügung stellen und stärken so das Arbeitsfeld in Forschung und Politik.

 Weitere Informationen finden Sie unter: www.panelstudie.de

panelstudie-traeger-gesucht


50. Jubiläum

22.02.2019

Im vergangenen Jahr 2018 konnte das aktuelle forum (af) seinen 50. Geburtstag feiern. Wir schauen auf ein gelungenes Jubiläumsjahr mit einer großartigen zentralen Veranstaltung am 15.10.2018 im Hans Sachs Haus in Gelsenkirchen zurück. Wir schauen auch nicht nur mit Stolz in die Vergangenheit und betrachten das Geleistete der letzten 50 Jahre. Vielmehr richtet sich der Blick des af auf das AKTUELLE, auf das, was jetzt ist, um unseren Beitrag zu leisten, die Zukunft mitzugestalten.

Unser 1. Vorsitzender Hans Frey hat eine eindrückliche Jubiläumsrede gehalten, die verdeutlicht, woher das af kommt, wo es steht und was es will:

 

Auszüge aus der Festrede zum 50jährigen af-Bestehen von Hans Frey MdL a. D., Vorsitzender des aktuellen forums e. V. (15.10.2018)

 

„Bei der Geburt des af war von Vereins- und Trägerstrukturen, gar von hauptamtlichen Mitarbeitern/innen noch keine Rede. Aber es gab schon ein Veranstaltungsprogramm mit z. T. namhaften Referenten. Damaliger Höhepunkt war die mittlerweile legendär gewordene Veranstaltung mit Rudi Dutschke und Johannes Rau am 4.2.1968 in Wattenscheid. Sie wurde zum Symbol für einen leitenden Grundgedanken des af. Man bringt Menschen zusammen, die normalerweise nur übereinander, aber nicht miteinander reden.“

 

„Die Entstehung des aktuellen forums hat viel, wenn nicht alles mit einer umfassenden, politisch-kulturellen Aufbruchsstimmung zu tun. Die materiellen Folgen der mörderischen Nazi-Politik waren Anfang der 60er Jahre weitgehend überwunden. Die geistig-kulturellen Folgen der Nazi-Herrschaft waren dagegen aber keineswegs abgearbeitet. Die Vergangenheit, die Schuld und das eigene Versagen wurden planvoll verdrängt. Dagegen regte sich Widerstand – erst bei sog. Außenseitern, dann bei immer mehr vor allem jungen Menschen, die nicht mehr bereit waren, die kollektive Verdrängung weiter mitzumachen.“

 

„Die Genese des af kann als Auswirkung wie auch als integraler Bestandteil einer politisch-kulturellen Erneuerungsbewegung definiert werden. Das aktuelle forum ist der Beweis dafür, dass der Geist der vielgeschmähten 68er uns mehr Gutes als Schlechtes beschert hat.“

 

„Im Jahr 1975 trat das wegweisende NRW-Weiterbildungsgesetz in Kraft. Das af hat daran seinen schwergewichtigen Anteil, und zwar in der Person von Reinhard Grätz, der von 1970 bis 2000 Landtagsabgeordneter und von 1972 bis 1980 af-Vorsitzender war. Reinhard Grätz ist unumstritten der Vater des WbG, und dafür ist ihm immer wieder zu danken.“

 

„Ein anderer großer Name des af ist Helmut Hellwig, MdL a. D. Helmut, der leider schon von uns gegangen ist, übernahm 1980 den af-Vorsitz. Seiner Energie und seinem Enthusiasmus, begleitet von Klaus Amoneit, ist es zu verdanken, dass das af heute noch besteht.“

 

„Ab 2000 hat das af die Projektarbeit entdeckt. Sie ist neben unserem sog. Kerngeschäft, der klassischen Bildungsarbeit, zur zweiten Säule geworden. Die Projektarbeit, die uns endgültig zu einer internationalen Organisation gemacht hat, ist unverzichtbar geworden.“

 

„Heute ist das af eine moderne Weiterbildungsinstitution mit zehn festen Mitarbeitern/innen und ca. 50 Honorarkräften. Fest verankert in unserem Wertefundament sehen wir zuversichtlich in die Zukunft.“

Der Vorstand, die Mitarbeitenden und ich freuen sich auf das neue, d. h. das 51. Lebensjahr des af, das wieder durch viele interessante Veranstaltungen und Ereignisse geprägt sein wird. Schauen Sie selbst!

 

Markus Schröder (Leiter) u. Hans Frey (1. Vorsitzender)

 

WAZ, 16.10.2018: Politik und Prominenz feiern in Gelsenkirchen Geburtstag

Video: 5 Minuten vom Fest


JiVE Handlungsempfehlungen für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

06.02.2019

Die Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) engagiert sich seit 10 Jahren mit der jugendpolitischen Initiative JiVE für die interkulturelle Öffnung der Gesellschaft und für die strukturelle Verankerung internationaler und europäischer Angebote in der Jugendarbeit. Im November 2018 haben die beteiligten Partner Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung veröffentlicht.

Handlungsempfehlungen JiVE_Fachkräfte

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter: www.ijab.de


Fördermittelworkshop 13. und 14. Mai 2019

28.01.2019

Am 13. und 14. Mai 2019 führen wir in Kooperation mit eurodesk Deutschland in der Räumlichkeiten der Auslandsgesellschaft in Dortmund den Fördermittelworkshop „Einführung in die Förderinstrumente der Internationalen Jugendarbeit“ durch.

Eingeladen sind auch dieses Mal alle Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sowie offenen Kinder- und Jugendarbeit aus NRW, die sich über Förderinstrumente der internationalen Jugendarbeit informieren möchten. Neben einem Einblick in europäische und nationale Fördersysteme werden auch private Finanzierungshilfen, Fundraisingkonzepte und Stiftungsmittel behandelt.

Weitere Informationen zu den Inhalten des Workshops sowie den Tagungsort entnehmen Sie dem Programm:

Programm Fördermittelworkshop 2019

Sie können sich online unter folgendem Link anmelden:

http://www.internationale-jugendarbeit-nrw.de/2019/01/28/foerdermittelworkshop-13-14-mai-2019/&p=1984


Positionspapier "Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie

15.01.2019

IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat am 06.12.2018 in ihrer Sitzung in Bonn einstimmig ein Positionspapier zum Thema „Internationale Jugendarbeit für Vielfalt und Demokratie – Standortbestimmung angesichts menschenfeindlicher und extremistischer Strömungen“ verabschiedet. 

 Die Mitglieder von IJAB beobachten mit Sorge politische Strömungen, die zum Ziel haben, ausschließlich rein nationale Sichtweisen zur Grundlage von politischen Entscheidungen zu machen und menschenfeindliche und extremistische Haltungen zu fördern.

 Mit solchen Haltungen ist IJAB nicht einverstanden und stellt dem ein gemeinsames Verständnis Internationaler Jugendarbeit und ihrer Ziele entgegen und macht sich das Verständnis von Menschenrechten, wie sie in der Menschenrechtscharta der UN, des Europarats sowie in Verfassungen vieler Länder und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind, zu eigen. Auf diesen Grundlagen versteht sich Internationale Jugendarbeit und jugendpolitische Zusammenarbeit auch als Beitrag zur Entwicklung einer starken Zivilgesellschaft und zur Förderung eines demokratischen Gemeinwesens sowie einer gerechten und solidarischen Welt.

ijab-Positionspapier


Servicestelle für mehr IJA in NRW geht weiter!

09.01.2019

Zum neuen Jahr 2019 können wir verkünden, dass das Projekt Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW für die nächsten zweieinhalb Jahre verlängert wird. Ein Ziel für die nächsten zweieinhalb Jahre ist die Bereitstellung von Information und Beratung – mit Blick auf die Akteurinnen und Akteure der Internationalen Jugendarbeit, denen durch den Informations- und Beratungsansatz der Servicestelle Wissen über Internationale Jugendarbeit zur Verfügung gestellt wird.
Weiterhin wird die Vernetzung der Akteurinnen und Akteuren der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit ausgebaut.
Die Servicestelle für mehr IJA in NRW möchte das Feld Internationale Jugendarbeit sowie die Fachkräfte in der Praxis sichtbarer und damit in ihrer Repräsentanz stärker machen kann.


Qualitätsmanagement 2018-2021

Das aktuelle forum hat zum vierten Mal in Folge die Zertifizierung nach Gütesiegelverbund Weiterbildung erfolgreich absolviert. Das Qualitätssiegel gilt nun für weitere drei Jahre bis 2021. Damit weist das aktuelle forum die Einhaltung zahlreicher Standards nach. Diese beinhalten wichtige Prozesse von der Finanzverwaltung bis zur Bildungsplanung und Teilnehmendenzufriedenheit. Die Bildungseinrichtung des aktuellen forums verfolgt mit diesem Qualitätsmanagementsystem eine kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung seiner Bildungsarbeit.

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