Zertifikatskurs zur Dialogprozessbegleitung

„Wir schlagen vor, gemeinsam zu erkunden, was jeder von uns sagt, denkt, fühlt, darüber hinaus aber auch die tiefer liegenden Beweg-gründe, Annahmen und Glaubenssätze, die dieses Sagen, Denken, Fühlen bestimmen.“

David Bohm

 

Dialogische Begegnungen

In diesem Seminar laden wir dazu ein, die Kunst lebendiger Dialoge zu erkunden und zu vertiefen. Wie kann es uns gelingen, einander mit echtem Interesse zu begegnen? Mit einer dialogischen Haltung und Offenheit ermöglichen wir den Raum, sich selbst zu reflektieren und eigene Entwicklungspotenziale zu erkennen.

Die dialogische Haltung fördert nicht nur den Austausch von Gedanken und Ideen, sondern verbessert auch das Vertrauen zwischen den Gesprächspartner*innen. Wenn wir uns die Zeit nehmen, ehrlich zu sprechen und einander wirklich zuzuhören, zeigen wir unserem Gegenüber, dass wir dessen Meinungen und Gefühle wertschätzen. Dies schafft eine Atmosphäre, in der sich alle Beteiligten sicher und respektiert fühlen.

 

Demokratisches Miteinander

Wir lernen die Perspektiven anderer zu schätzen und unsere eigenen Vorurteile zu hinterfragen. Die Erkenntnis, dass wir nicht allein sind in unseren Erfahrungen, kann eine tiefgreifende Wirkung auf unsere Beziehungen haben. Trotz unterschiedlicher Hintergründe erleben wir ähnliche Gefühle und Herausforderungen. Dieses Bewusstsein kann Barrieren abbauen und ein demokratisches Miteinander befördern. Die Kunst des Sprechens und Zuhörens geht weit über den bloßen Austausch von Informationen hinaus. Sie ist der Schlüssel zu Ver-trauen, Empathie und Respekt in unseren Beziehungen und verbessert die Zusammenarbeit.

 

 

Inhalte des Seminars

  • lebendige Dialoge und echte Begegnungen begleiten
  • eine neugierige und offene Haltung im Miteinander entwickeln
  • für eigene Wahrnehmungen und Bewertungen sensibilisieren
  • einfühlsamen und wertschätzenden Umgang miteinander fördern
  • echt sprechen, zuhören und miteinander im Kontakt sein
  • achtsam sein mit sich selbst und den Anderen
  • einen geschützten und hierarchiefreien Raum erfahren, indem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann

 

Abschluss

Ein frei gewähltes Praxisprojekt nebst schriftlicher Reflexion bilden den Abschluss der Weiterbildung. Die Weiterbildung qualifiziert dazu, selbst dialogische Prozesse in Gruppen, Teams und/oder mit Einzelnen zu begleiten, sowohl im beruflichen wie im persönlichen Kontext.

 

Termine:

Modul I                   04.03.-07.03.2026

Modul II                  02.09.-05.09.2026

Modul III                 07.04.-10.04.2027

 

Anmeldung

Flyer-Lebendige-Dialoge-begleiten-ab-04.03.26.pdf


es ist eine Gruppe Jugendlicher zu sehen, die im Sitzkreis sitzt und vor sich Bilder liegen hat

Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen

„Wir haben gemeinsam gelernt, geweint und wichtige Momente geteilt“- Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen

„Der Besuch einer Holocaust-Gedenkstätte sollte für alle Schüler*innen verpflichtend sein“. Diese Meinung einer Teilnehmerin der diesjährigen Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen macht deutlich, wie prägend die Auseinandersetzung mit dem schwierigsten Kapitel der deutschen Geschichte war.

auf dem Bild ist eine Gruppe Jugendlicher vor alten Gebäuden sichtbar

27 Schüler*innen des Pelizaeus Gymnasiums aus Paderborn stellten sich nach intensiver Vorbereitung dieser Herausforderung auf der Fahrt, die vom 13. bis 20. Juni 2025 stattfand.

Der Besuch des Museums „Polin“ in Warschau zur jüdischen Geschichte in Polen bildete den Auftakt der Reise, ein geleiteter Rundgang auf dem Gebiet des ehemaligen Warschauer Ghettos schloss sich daran an.

auf dem Bild ist eine auf dem Boden liegende Reihe Bälle zu sehen

Von Warschau aus ging es weiter nach Lublin. Dort waren die nächsten Tage geprägt von der intensiven Arbeit vor Ort: Die Situation der Lubliner Jüd*innen, ein Stadtrundgang auf den Spuren der Opfer und der Täter*innen und zweitägige Workshops und Führungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek standen im Mittelpunkt.

Ein besonders intensiver Moment war das gemeinsame und individuelle Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Gelände des ehemaligen Lagers von Majdanek.

Auf dem Bild ist eine Gruppe Jugendlicher zu sehen, die vor großen Buchstaben stehen, welche das Wort "Lublin" ergeben

Eine weitere, auch emotionale Herausforderung war die Tagesfahrt nach Izbica, wo sich in der Zeit der deutschen Besatzung ein Transitghetto befand, und zum ehemaligen Vernichtungslager Belzec.

Dass die auf der Fahrt gewonnenen Eindrücke bewegend und bedrückend sind, wurde auch in dem intensiven Austausch in der abschließenden Reflexion deutlich: „Gemeinsam haben wir viel gelernt, geweint und wichtige Momente geteilt.“ Diese Worte einiger Schüler*innen fassen zusammen, wie prägend die Fahrt für all die, die daran teilnehmen konnten, war. Ein besonderer Dank gilt Mateusz Matuszyk und Anita Borkowska für ihre Arbeit vor Ort.

Auf dem Bild ist eine Gruppe Jugendlicher zu sehen.

Text: Fr. Große-Bley, Fr. Hertel, Fr. Lettermann, Fotos: Fr. Lettermann

 


Studienfahrt zum 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Leipzig

Das Ziel der diesjährigen Studienfahrt des aktuellen forum war die sächsische Stadt Leipzig, genauer gesagt der auf dem dortigen Messegelände vom 13. bis zum 15. Mai veranstaltete 18. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT), der unter dem Motto „Weil es ums Ganze geht: Demokratie durch Teilhabe verwirklichen!“ stand.

Das Bild ist von oben aufgenommen worden. Man sieht eine Fläche mit einem Poster vom DJHT. 

Am 12. Mai stand auch gleich der erste Programmpunkt der Studienfahrt auf der Liste: eine Stadtführung durch das Zentrum Leipzigs, die einen besonderen Schwerpunkt auf die jüngere und ältere Stadtgeschichte legte und dabei u.a. die Rolle der Stadt in den letzten Monaten der DDR beleuchtete.  

Am Dienstagmorgen kam die Gruppe zusammen, um sich durch einen Input inhaltlich auf den 18. DJHT vorzubereiten und die Organisation des Tages zu planen. Gemeinsam nahmen die Teilnehmenden an der Auftakt- und Eröffnungsveranstaltung des Kinder- und Jugendhilfetags teil, bei der u.a. die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien, sowie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer zugegen waren. 

Auf diesem Bild ist die Leipziger Messe zu sehen und Menschen, die davor stehenAuf dem Bild sind Honorarkräfte des aktuellen forum zu sehen, wie sie in einer Reihe sitzen

Die Planung des weiteren Messebesuchs stand den Teilnehmer*innen offen. In Gruppen besuchten einige die Messestände der etwa 400 Austeller*innen, während andere an Podiumsdiskussionen, Vorträgen oder Workshops teilnahmen. Die angebotenen Themen waren vielfältig und reichten von Extremismusprävention über Erlebnispädagogik bis hin zu neu vorgestellten Methoden in der politischen Bildung. Häufig kritisch thematisiert wurde vor allem vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen der Begriff der „Neutralität“ bzw. des „Neutralitätsgebotes“. 

Abends trafen sich alle Teilnehmer*innen im Hotel und tauschten ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erkenntnisse aus. Der weitere Abend stand zur freien Planung zur Verfügung. 

Am Mittwochmorgen erfolgte der Messebesuch frei planbar. Die so entstandenen Eindrücke fielen äußerst heterogen aus und wurden abends miteinander verglichen und lebhaft debattiert. 

Am letzten Tag traf sich die Gruppe, um sich abschließend über die verschiedenen Workshops, Vorträge, Diskussionen, Messestände und Themen intensiv auszutauschen. Alle Teilnehmenden konnten neue Impulse für ihre eigene Arbeit mitnehmen und an interessanten Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit planen. 

Auf dem Bild sieht man eine vielfältige Gruppe von Menschen im Kreis zusammen sitzen


"Vom Spielfeld zum Stimmzettel" gestartet!

Vom 23. bis zum 25. April war das af sportlich unterwegs: In Kooperation mit unseren Freund*innen von der Duisburger Werkkiste konnte das Projekt „Vom Spielfeld zum Stimmzettel: Sportlich denken, politisch handeln“ erfolgreich mit dem ersten Seminar starten.

Zu Beginn erlebten die Teilnehmenden eine Einführung in die Trendsportart Ultimate Frisbee – mit verschiedenen Übungen gewöhnten sie sich an das Spielgerät, lernten verschiedene Wurf- und Fangtechniken kennen und überlegten gemeinsam, was die beste Strategie zum Sieg sein könnte. Im abschließenden Ultimate-Spiel schenkten sich die ehrgeizigen Teilnehmenden nichts, blieben aber stets fair und respektvoll. Danach folgte eine ausführliche Reflexionsrunde, in der die Erlebnisse in einen größeren Kontext eingebettet wurden. Fairness und gutes Teamplay sind nämlich nicht nur auf dem Ultimate-Feld, sondern auch im Zusammenleben in einer demokratisch geprägten Gesellschaft von zentraler Bedeutung.

Am Donnerstag ging es dann hoch hinaus – im Hochseilgarten erklommen die Teilnehmenden gemeinsam luftige Höhen. Dabei erwies sich das Wetter als zusätzliches Hindernis, stetiger Regen sorgte für suboptimale Bedingungen und verlangte den Teilnehmenden einiges ab. Diese wuchsen über sich hinaus und meisterten die Kletterparcours trotzdem mit Bravour. Einige überwunden, motiviert durch ihre Peers, sogar ihre Höhenangst. In der anschließenden Runde wurde die Wichtigkeit von Zielen und der Arbeit zu ihrer Erreichung hervorgeheoben – egal ob in den Baumwipfeln oder bei der persönlichen Lebensplanung.

Daran schloss der letzte Seminartag nahtlos an – Die Teilnehmenden lernten die SMART-Methode zur Formulierung ihrer Ziele kennen und dachten gemeinsam über ihre kurz-, mittel- und langfrstigen Ziele nach. Einen wertvollen Impuls leistete zusätzlich Frank Börner, MdL. Der stellvertretende Vorsitzende des af nahm sich Zeit, um seine eigene Lebensgeschichte zu teilen und damit zu unterstreichen, wie wichtig die Arbeit an den eigenen Zielen ist. So verließen die Teilnehmenden das Seminar mit neuen Ideen, Inspiration und Motivation auf ihrem weiteren Lebensweg.

Wir bedanken uns herzlich bei den beteiligten Honorarkräften, Frank Börner, MdL, der Duisburger Werkkiste, allen Teilnehmenden und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. „Vom Spielfeld zum Stimmzettel: Sportlich denken, politisch handeln“ wird ermöglicht durch Mittel aus dem Innovationsfonds für die Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.


Einladung zur Fortbildung: Kommunikationskompetenz in Seminarsettings – Interaktion und Engagement fördern

Effektive Kommunikation ist in Seminarsettings entscheidend, um den Teilnehmer*innen den Inhalt klar zu vermitteln und produktive Interaktionen zu ermöglichen.

In der Fortbildung soll es darum gehen, wichtige Aspekte zur Verbesserung der eigenen Kommunikationsfähigkeit und Moderationskompetenz kennenzulernen und in praktischen spielerischen Übungen auszuprobieren.

Bereiche, die in der Fortbildung behandelt werden:

Verstehen der Zielgruppe – Interessen und Erwartungen kennen

Aktives Zuhören - Mit Aufmerksamkeit zuhören

Umgang mit Störungen -   Professionell und respektvoll nach Lösungen suchen

Einbindung der Teilnehmenden  -   Beteiligung der Teilnehmenden am Prozess spielerisch fördern

Nonverbale Kommunikation  -   Körpersprache, Gesten und Gesichtsausdruck spielen

Welche Rolle spielen sie bei der Kommunikation?

Bedingungen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre

Welche Faktoren gehören dazu?

 

Referent: Ralf Brinkhoff (Dipl. Sozialarbeiter, Spiel- und Theaterpädagoge, Deeskalationstrainer)

Termin: 25.6.2025 von 9:30 Uhr- 15:30 Uhr

Seminarort: aktuelles forum e.V., Schwarzmühlenstr. 104, 45884 Gelsenkirchen

Anmeldung unter: Veranstaltung – aktuelles forum

 

 


Erinnerung und Verantwortung: Eindrücke aus dem Seminar „Forschen und Erinnern“ 11.02.-13.02.2025

Das Seminar „Forschen und Erinnern“ bot den Teilnehmenden eine eindrucksvolle Gelegenheit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Besuch historischer Orte und die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer führten zu tiefgehenden Reflexionen über gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung der Erinnerungskultur.

An den drei Tagen setzten sich die Teilnehmenden der Gesamtschule Osterfeld mit verschiedenen Aspekten des Nationalsozialismus auseinander. Sie besuchten die Gedenkstätte Mittelbau Dora, erfuhren von den Fluchtgeschichten der Häftlinge und beschäftigten sich mit den komplexen Fragen der Nachkriegsaufarbeitung und der Verantwortung gegenüber vergangenen Verbrechen. Besondere Höhepunkte waren die Besichtigung der Stollenanlagen, die Auseinandersetzung mit historischen Filmdokumenten und die Diskussionen über die heutige Relevanz der Geschichte.
Das Seminar vermittelte nicht nur ein tieferes Verständnis für die historischen Ereignisse, sondern regte auch zu einer kritischen Reflexion über die eigene Verantwortung im Umgang mit Diskriminierung und extremen Ideologien an. Die Teilnehmenden nahmen wertvolle Lerneffekte mit, die ihnen halfen, die Bedeutung von Erinnerung und gesellschaftlicher Haltung für die Gegenwart zu erkennen.


Auf diesem Bild ist ein junger Mensch zu sehen, der ein Computerspiel spielt. Hinter ihm stehen zwei weitere junge Menschen, die ihm zuschauen und mitfiebern.

Bewerbungsstart für den Internationalen Jugendgipfel 2025 im Regionalen Weimarer Dreieck

Der Internationale Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck findet dieses Jahr in Köln statt! Vom 17. - 23. August 2025 werden sich Jugendliche im Alter von 17 bis 23 Jahren aus Frankreich, Polen und Deutschland treffen und sich zu politischen und gesellschaftlichen Themen austauschen.

Dieses Jahr steht der Jugendgipfel unter dem Motto: „Zukunft aktiv (mit)gestalten? -Smarter durch Gaming“. Dich erwarten spannende Einblicke in das Thema Gaming mit den Schwerpunkten Demokratiebildung, Nachhaltigkeit und Digital Wellbeing. Neben den thematischen Diskussionen und Programmpunkten stehen der interkulturelle Austausch zwischen den Teilnehmer*innen sowie der Besuch der Gamescom im Mittelpunkt.

Wenn du dich für eine Teilnahme interessierst, beraten wir dich gerne.

Ab dem 31. März kannst du dein ausgefülltes Bewerbungsformular bis zum 31. Mai an Julius: (j.niggemeyer@aktuelles-forum.de) senden. Viel Erfolg!

 


Auf diesem Bild sehen Sie das Logo des aktuelles forums. Die Abkürzung af ist links neben einem Globus zu sehen.

Positionspapier der Mitglieder des Nationalen Beirats für die EU-Programme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps zur neuen Generation der EU-Jugendprogramme 2028-2034

Der Nationale Beirat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist für die fachliche Begleitung der Umsetzung der EU-Jugendprogramme in Deutschland zuständig und besteht aus 33 Mitgliedern, die freie und öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland vertreten.

Im Hinblick auf die Vorbereitungen für die nächste EU-Programmgeneration (2028-2034) hat der Nationale Beirat ein Positionspapier mit Kernforderungen veröffentlicht.

Das Positionspapier in voller Länge können Sie hier abrufen Deutsche Fassung Englische Fassung

 

 

Quelle: JUGEND für Europa / https://www.jugendfuereuropa.de/news/11444-nationaler-beirat-und-jugendbeirat-beziehen-stellung-zur-zukunft-der-eu-jugendprogramme/

 


Vorbereitungswochenende in der Gedenkstätte Wewelsburg

Vorbereitungswochenende auf die Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen

Auf dem Bild sieht man eine Gruppe von Jugendlichen vor einem Hauseingang stehen. Vor der Gruppe ist ein weißer Wagen mit der Aufschrift "Polen Mobil" zu sehen.

Vom 07.-09.03.2025 machte sich eine Gruppe von 27 Geschichtsschüler*innen des Pelizaeus Gymnasium aus Paderborn auf den Weg zur Wewelsburg, um sich in einem mehrtägigen Seminar auf die im Frühsommer anstehende Gedenkstättenfahrt nach Ostpolen vorzubereiten.

Direkt nach Ankunft sorgte das aus Darmstadt angereiste PolenMobil für eine aktivierende Annäherung anEs ist eine Gruppe von 9 Jugendlichen zu sehen, die an Tablets arbeiten. das Nachbarland und seine Sprache. Im Anschluss hielt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Polen-Instituts, am Abend einen interessanten wie detaillierten Vortrag über die Geschichte Polens und seine nationale Identität.

Auf dieser Basis konzentrierten sich die Schüler*innen am Folgetag darauf, einzelne Aspekte des Vortrags durch Quellenarbeit arbeitsteilig zu vertiefen und Präsentationen für den Sonntag vorzubereiten. Am Nachmittag führte eine pädagogische Mitarbeiterin der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg, die Gruppe mehr als drei Stunden lang durch den Ort. Dabei hielt die Gruppe an Stationen, die Auskunft über die Geschichte der Täter und Opfer des Konzentrationslagers Niederhagen geben.

Die am Sonntag souverän vorgestellten Gruppenergebnisse zeigten, wie intensiv und genau sich alle Schüler*innen mit ihren Themen auseinandergesetzt haben.

Text und Fotos: Fr. Hertel


Auf diesem Bild sehen sie den Schriftzug

Bildungsurlaube 2025/ 2026

Gerne möchten wir Sie über unsere Angebote für 2025/ 2026 informieren.

Die Anmeldung ist möglich und es sind noch ein paar Plätze/ Zimmer frei in folgenden Bildungsurlauben:

 

BU2512

04.04.-06.04.2025, Alte Timmerschule "Dialograum", Bochum

Neugier trifft Vielfalt- Ein Einführungsseminar in den Dialog von David Bohm

"Und wenn wir in der Lage sind, alle Ansichten gleichermaßen zu betrachten, werden wir vielleicht fähig, uns auf kreative Weise....

Ausschreibung

 

BU2503

04.05.2025 - 09.05.2025, DJH Borkum

Der eigene rote Faden- Biografie Arbeit am Meer (mit Kinderbetreuung)

In dem Bildungsurlaub findet eine Auseinandersetzung mit den eigenen Quellen und Ressourcen statt. Dazu beschäftigen sich die Teilnehmenden mit kreativen…

Ausschreibung

 

BU2505

13.07.2025 - 18.07.2025, Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler Ahrtal-Jugendherberge

Kompetenzerweiterung durch systemische Aufstellungen (mit Kinderbetreuung)

Der berufliche Alltag fordert uns eine Menge an Schlüsselkompetenzen ab. Wir müssen Struktur in unseren Beruf bringen und diesen mit…

Ausschreibung

 

BU2506

04.08.2025 - 08.08.2025, HOTEL ÄNNCHEN GARNI Niederhutstr. 11 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Das Ahrtal - Wandel in Handwerk und Tourismus in Steilhängen

Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. – und international durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 –, Dem…

Ausschreibung

 

BU2507

17.08.2025 - 22.08.2025,DJH Resort Neuharlingersiel

Selbstwert – wie steigere ich mein berufliches Wertempfinden? (mit Kinderbetreuung)

Die Bemessung unseres eigenen Wertes spielt eine große Rolle in unserem beruflichen Auftreten und im Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzen.…

Ausschreibung

 

BU2526

16.09.2025- 5.09.2026, Haus Mariagrund, Münster

Lebendige Dialoge begleiten- Zertifikatskurs zur Dialogprozessbegleitung in 3 Modulen

Wir schlagen vor, gemeinsam zu erkunden, was jeder von uns sagt, denkt, fühlt, darüber hinaus aber auch die tiefer liegenden....

Ausschreibung

 

BU2510

25.08.- 29.08.2025, Alanus Werkhaus gemeinnützige GmbH, Alfter/Bonn

Kreisgespräche für den Berufsalltag

Was macht ein "gutes" Gespräch aus? Wie wird mehr Wertschätzung und Zugewandtheit im Gespräch möglich? Wie finden wir zu einer....

Ausschreibung

 

BU2513

5.10.- 10.10.2025, Akademie am Meer, Sylt

Inselzeit- Meine Zeit für mich- Kraft tanken am Meer

Meine Ressourcen entdecken, aufbauen, umsetzen und Spaß haben. Deine persönliche Resilienz stärken am Meer.

Ausschreibung

 

BU2508

12.10.2025 - 17.10.2025, Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler
Pausen optimal nutzen (mit Kinderbetreuung)

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und das ohne Stress. Das ist ein Anspruch, den viele für sich formulieren und doch…

Ausschreibung

 

BU2509

2.-7.11.2025, Norderney

Das richtige Maß - die Work-Life-Balance

Als Orientierung und wichtiger denn je für ein zufriedenes Leben: die Work-Life-Balance, der Balance-Akt zwischen Beruf und Privatleben…

Ausschreibung

 

2026

BU2601

22.02.-27.02.2026, DJH Resort Neuharlingersiel

Meer Aussichten- wertschätzende Gesprächskultur für Alltag und Beruf (mit Kinderbetreuung)

In diesem Seminar am Meer nutzen wir erfahrungsorientierte Übungen, um Dich auf eine Reise der Verständigung und des Respekts mitzunehmen....

Ausschreibung