Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen
„Wir haben gemeinsam gelernt, geweint und wichtige Momente geteilt“- Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen
„Der Besuch einer Holocaust-Gedenkstätte sollte für alle Schüler*innen verpflichtend sein“. Diese Meinung einer Teilnehmerin der diesjährigen Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen macht deutlich, wie prägend die Auseinandersetzung mit dem schwierigsten Kapitel der deutschen Geschichte war.

27 Schüler*innen des Pelizaeus Gymnasiums aus Paderborn stellten sich nach intensiver Vorbereitung dieser Herausforderung auf der Fahrt, die vom 13. bis 20. Juni 2025 stattfand.
Der Besuch des Museums „Polin“ in Warschau zur jüdischen Geschichte in Polen bildete den Auftakt der Reise, ein geleiteter Rundgang auf dem Gebiet des ehemaligen Warschauer Ghettos schloss sich daran an.

Von Warschau aus ging es weiter nach Lublin. Dort waren die nächsten Tage geprägt von der intensiven Arbeit vor Ort: Die Situation der Lubliner Jüd*innen, ein Stadtrundgang auf den Spuren der Opfer und der Täter*innen und zweitägige Workshops und Führungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek standen im Mittelpunkt.
Ein besonders intensiver Moment war das gemeinsame und individuelle Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Gelände des ehemaligen Lagers von Majdanek.

Eine weitere, auch emotionale Herausforderung war die Tagesfahrt nach Izbica, wo sich in der Zeit der deutschen Besatzung ein Transitghetto befand, und zum ehemaligen Vernichtungslager Belzec.
Dass die auf der Fahrt gewonnenen Eindrücke bewegend und bedrückend sind, wurde auch in dem intensiven Austausch in der abschließenden Reflexion deutlich: „Gemeinsam haben wir viel gelernt, geweint und wichtige Momente geteilt.“ Diese Worte einiger Schüler*innen fassen zusammen, wie prägend die Fahrt für all die, die daran teilnehmen konnten, war. Ein besonderer Dank gilt Mateusz Matuszyk und Anita Borkowska für ihre Arbeit vor Ort.

Text: Fr. Große-Bley, Fr. Hertel, Fr. Lettermann, Fotos: Fr. Lettermann
Studienfahrt zum 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Leipzig
Das Ziel der diesjährigen Studienfahrt des aktuellen forum war die sächsische Stadt Leipzig, genauer gesagt der auf dem dortigen Messegelände vom 13. bis zum 15. Mai veranstaltete 18. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT), der unter dem Motto „Weil es ums Ganze geht: Demokratie durch Teilhabe verwirklichen!“ stand.
Am 12. Mai stand auch gleich der erste Programmpunkt der Studienfahrt auf der Liste: eine Stadtführung durch das Zentrum Leipzigs, die einen besonderen Schwerpunkt auf die jüngere und ältere Stadtgeschichte legte und dabei u.a. die Rolle der Stadt in den letzten Monaten der DDR beleuchtete.
Am Dienstagmorgen kam die Gruppe zusammen, um sich durch einen Input inhaltlich auf den 18. DJHT vorzubereiten und die Organisation des Tages zu planen. Gemeinsam nahmen die Teilnehmenden an der Auftakt- und Eröffnungsveranstaltung des Kinder- und Jugendhilfetags teil, bei der u.a. die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien, sowie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer zugegen waren.


Die Planung des weiteren Messebesuchs stand den Teilnehmer*innen offen. In Gruppen besuchten einige die Messestände der etwa 400 Austeller*innen, während andere an Podiumsdiskussionen, Vorträgen oder Workshops teilnahmen. Die angebotenen Themen waren vielfältig und reichten von Extremismusprävention über Erlebnispädagogik bis hin zu neu vorgestellten Methoden in der politischen Bildung. Häufig kritisch thematisiert wurde vor allem vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen der Begriff der „Neutralität“ bzw. des „Neutralitätsgebotes“.
Abends trafen sich alle Teilnehmer*innen im Hotel und tauschten ihre Erlebnisse, Eindrücke und Erkenntnisse aus. Der weitere Abend stand zur freien Planung zur Verfügung.
Am Mittwochmorgen erfolgte der Messebesuch frei planbar. Die so entstandenen Eindrücke fielen äußerst heterogen aus und wurden abends miteinander verglichen und lebhaft debattiert.
Am letzten Tag traf sich die Gruppe, um sich abschließend über die verschiedenen Workshops, Vorträge, Diskussionen, Messestände und Themen intensiv auszutauschen. Alle Teilnehmenden konnten neue Impulse für ihre eigene Arbeit mitnehmen und an interessanten Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit planen.

"Vom Spielfeld zum Stimmzettel" gestartet!
Vom 23. bis zum 25. April war das af sportlich unterwegs: In Kooperation mit unseren Freund*innen von der Duisburger Werkkiste konnte das Projekt „Vom Spielfeld zum Stimmzettel: Sportlich denken, politisch handeln“ erfolgreich mit dem ersten Seminar starten.
Zu Beginn erlebten die Teilnehmenden eine Einführung in die Trendsportart Ultimate Frisbee – mit verschiedenen Übungen gewöhnten sie sich an das Spielgerät, lernten verschiedene Wurf- und Fangtechniken kennen und überlegten gemeinsam, was die beste Strategie zum Sieg sein könnte. Im abschließenden Ultimate-Spiel schenkten sich die ehrgeizigen Teilnehmenden nichts, blieben aber stets fair und respektvoll. Danach folgte eine ausführliche Reflexionsrunde, in der die Erlebnisse in einen größeren Kontext eingebettet wurden. Fairness und gutes Teamplay sind nämlich nicht nur auf dem Ultimate-Feld, sondern auch im Zusammenleben in einer demokratisch geprägten Gesellschaft von zentraler Bedeutung.
Am Donnerstag ging es dann hoch hinaus – im Hochseilgarten erklommen die Teilnehmenden gemeinsam luftige Höhen. Dabei erwies sich das Wetter als zusätzliches Hindernis, stetiger Regen sorgte für suboptimale Bedingungen und verlangte den Teilnehmenden einiges ab. Diese wuchsen über sich hinaus und meisterten die Kletterparcours trotzdem mit Bravour. Einige überwunden, motiviert durch ihre Peers, sogar ihre Höhenangst. In der anschließenden Runde wurde die Wichtigkeit von Zielen und der Arbeit zu ihrer Erreichung hervorgeheoben – egal ob in den Baumwipfeln oder bei der persönlichen Lebensplanung.
Daran schloss der letzte Seminartag nahtlos an – Die Teilnehmenden lernten die SMART-Methode zur Formulierung ihrer Ziele kennen und dachten gemeinsam über ihre kurz-, mittel- und langfrstigen Ziele nach. Einen wertvollen Impuls leistete zusätzlich Frank Börner, MdL. Der stellvertretende Vorsitzende des af nahm sich Zeit, um seine eigene Lebensgeschichte zu teilen und damit zu unterstreichen, wie wichtig die Arbeit an den eigenen Zielen ist. So verließen die Teilnehmenden das Seminar mit neuen Ideen, Inspiration und Motivation auf ihrem weiteren Lebensweg.
Wir bedanken uns herzlich bei den beteiligten Honorarkräften, Frank Börner, MdL, der Duisburger Werkkiste, allen Teilnehmenden und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. „Vom Spielfeld zum Stimmzettel: Sportlich denken, politisch handeln“ wird ermöglicht durch Mittel aus dem Innovationsfonds für die Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Einladung zur Fortbildung: Kommunikationskompetenz in Seminarsettings – Interaktion und Engagement fördern
Effektive Kommunikation ist in Seminarsettings entscheidend, um den Teilnehmer*innen den Inhalt klar zu vermitteln und produktive Interaktionen zu ermöglichen.
In der Fortbildung soll es darum gehen, wichtige Aspekte zur Verbesserung der eigenen Kommunikationsfähigkeit und Moderationskompetenz kennenzulernen und in praktischen spielerischen Übungen auszuprobieren.
Bereiche, die in der Fortbildung behandelt werden:
Verstehen der Zielgruppe – Interessen und Erwartungen kennen
Aktives Zuhören - Mit Aufmerksamkeit zuhören
Umgang mit Störungen - Professionell und respektvoll nach Lösungen suchen
Einbindung der Teilnehmenden - Beteiligung der Teilnehmenden am Prozess spielerisch fördern
Nonverbale Kommunikation - Körpersprache, Gesten und Gesichtsausdruck spielen
Welche Rolle spielen sie bei der Kommunikation?
Bedingungen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre
Welche Faktoren gehören dazu?
Referent: Ralf Brinkhoff (Dipl. Sozialarbeiter, Spiel- und Theaterpädagoge, Deeskalationstrainer)
Termin: 25.6.2025 von 9:30 Uhr- 15:30 Uhr
Seminarort: aktuelles forum e.V., Schwarzmühlenstr. 104, 45884 Gelsenkirchen
Anmeldung unter: Veranstaltung – aktuelles forum
Erinnerung und Verantwortung: Eindrücke aus dem Seminar „Forschen und Erinnern“ 11.02.-13.02.2025
Das Seminar „Forschen und Erinnern“ bot den Teilnehmenden eine eindrucksvolle Gelegenheit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Besuch historischer Orte und die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer führten zu tiefgehenden Reflexionen über gesellschaftliche Verantwortung und die Bedeutung der Erinnerungskultur.
An den drei Tagen setzten sich die Teilnehmenden der Gesamtschule Osterfeld mit verschiedenen Aspekten des Nationalsozialismus auseinander. Sie besuchten die Gedenkstätte Mittelbau Dora, erfuhren von den Fluchtgeschichten der Häftlinge und beschäftigten sich mit den komplexen Fragen der Nachkriegsaufarbeitung und der Verantwortung gegenüber vergangenen Verbrechen. Besondere Höhepunkte waren die Besichtigung der Stollenanlagen, die Auseinandersetzung mit historischen Filmdokumenten und die Diskussionen über die heutige Relevanz der Geschichte.
Das Seminar vermittelte nicht nur ein tieferes Verständnis für die historischen Ereignisse, sondern regte auch zu einer kritischen Reflexion über die eigene Verantwortung im Umgang mit Diskriminierung und extremen Ideologien an. Die Teilnehmenden nahmen wertvolle Lerneffekte mit, die ihnen halfen, die Bedeutung von Erinnerung und gesellschaftlicher Haltung für die Gegenwart zu erkennen.

Bewerbungsstart für den Internationalen Jugendgipfel 2025 im Regionalen Weimarer Dreieck
Der Internationale Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck findet dieses Jahr in Köln statt! Vom 17. - 23. August 2025 werden sich Jugendliche im Alter von 17 bis 23 Jahren aus Frankreich, Polen und Deutschland treffen und sich zu politischen und gesellschaftlichen Themen austauschen.
Dieses Jahr steht der Jugendgipfel unter dem Motto: „Zukunft aktiv (mit)gestalten? -Smarter durch Gaming“. Dich erwarten spannende Einblicke in das Thema Gaming mit den Schwerpunkten Demokratiebildung, Nachhaltigkeit und Digital Wellbeing. Neben den thematischen Diskussionen und Programmpunkten stehen der interkulturelle Austausch zwischen den Teilnehmer*innen sowie der Besuch der Gamescom im Mittelpunkt.
Wenn du dich für eine Teilnahme interessierst, beraten wir dich gerne.
Ab dem 31. März kannst du dein ausgefülltes Bewerbungsformular bis zum 31. Mai an Julius: (j.niggemeyer@aktuelles-forum.de) senden. Viel Erfolg!

Positionspapier der Mitglieder des Nationalen Beirats für die EU-Programme Erasmus+ Jugend und Europäisches Solidaritätskorps zur neuen Generation der EU-Jugendprogramme 2028-2034
Der Nationale Beirat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist für die fachliche Begleitung der Umsetzung der EU-Jugendprogramme in Deutschland zuständig und besteht aus 33 Mitgliedern, die freie und öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland vertreten.
Im Hinblick auf die Vorbereitungen für die nächste EU-Programmgeneration (2028-2034) hat der Nationale Beirat ein Positionspapier mit Kernforderungen veröffentlicht.
Das Positionspapier in voller Länge können Sie hier abrufen Deutsche Fassung Englische Fassung
Quelle: JUGEND für Europa / https://www.jugendfuereuropa.de/news/11444-nationaler-beirat-und-jugendbeirat-beziehen-stellung-zur-zukunft-der-eu-jugendprogramme/
Vorbereitungswochenende in der Gedenkstätte Wewelsburg
Vorbereitungswochenende auf die Gedenkstättenfahrt zu den vergessenen Orten der Shoah in Ostpolen

Vom 07.-09.03.2025 machte sich eine Gruppe von 27 Geschichtsschüler*innen des Pelizaeus Gymnasium aus Paderborn auf den Weg zur Wewelsburg, um sich in einem mehrtägigen Seminar auf die im Frühsommer anstehende Gedenkstättenfahrt nach Ostpolen vorzubereiten.
Direkt nach Ankunft sorgte das aus Darmstadt angereiste PolenMobil für eine aktivierende Annäherung an
das Nachbarland und seine Sprache. Im Anschluss hielt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Polen-Instituts, am Abend einen interessanten wie detaillierten Vortrag über die Geschichte Polens und seine nationale Identität.
Auf dieser Basis konzentrierten sich die Schüler*innen am Folgetag darauf, einzelne Aspekte des Vortrags durch Quellenarbeit arbeitsteilig zu vertiefen und Präsentationen für den Sonntag vorzubereiten. Am Nachmittag führte eine pädagogische Mitarbeiterin der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg, die Gruppe mehr als drei Stunden lang durch den Ort. Dabei hielt die Gruppe an Stationen, die Auskunft über die Geschichte der Täter und Opfer des Konzentrationslagers Niederhagen geben.
Die am Sonntag souverän vorgestellten Gruppenergebnisse zeigten, wie intensiv und genau sich alle Schüler*innen mit ihren Themen auseinandergesetzt haben.
Text und Fotos: Fr. Hertel
Bildungsurlaube 2025/ 2026
Gerne möchten wir Sie über unsere Angebote für 2025/ 2026 informieren.
Die Anmeldung ist möglich und es sind noch ein paar Plätze/ Zimmer frei in folgenden Bildungsurlauben:
BU2512
04.04.-06.04.2025, Alte Timmerschule "Dialograum", Bochum
Neugier trifft Vielfalt- Ein Einführungsseminar in den Dialog von David Bohm
"Und wenn wir in der Lage sind, alle Ansichten gleichermaßen zu betrachten, werden wir vielleicht fähig, uns auf kreative Weise....
BU2503
04.05.2025 - 09.05.2025, DJH Borkum
Der eigene rote Faden- Biografie Arbeit am Meer (mit Kinderbetreuung)
In dem Bildungsurlaub findet eine Auseinandersetzung mit den eigenen Quellen und Ressourcen statt. Dazu beschäftigen sich die Teilnehmenden mit kreativen…
BU2505
13.07.2025 - 18.07.2025, Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler Ahrtal-Jugendherberge
Kompetenzerweiterung durch systemische Aufstellungen (mit Kinderbetreuung)
Der berufliche Alltag fordert uns eine Menge an Schlüsselkompetenzen ab. Wir müssen Struktur in unseren Beruf bringen und diesen mit…
BU2506
04.08.2025 - 08.08.2025, HOTEL ÄNNCHEN GARNI Niederhutstr. 11 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Das Ahrtal - Wandel in Handwerk und Tourismus in Steilhängen
Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. – und international durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 –, Dem…
BU2507
17.08.2025 - 22.08.2025,DJH Resort Neuharlingersiel
Selbstwert – wie steigere ich mein berufliches Wertempfinden? (mit Kinderbetreuung)
Die Bemessung unseres eigenen Wertes spielt eine große Rolle in unserem beruflichen Auftreten und im Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzen.…
BU2526
16.09.2025- 5.09.2026, Haus Mariagrund, Münster
Lebendige Dialoge begleiten- Zertifikatskurs zur Dialogprozessbegleitung in 3 Modulen
Wir schlagen vor, gemeinsam zu erkunden, was jeder von uns sagt, denkt, fühlt, darüber hinaus aber auch die tiefer liegenden....
BU2510
25.08.- 29.08.2025, Alanus Werkhaus gemeinnützige GmbH, Alfter/Bonn
Kreisgespräche für den Berufsalltag
Was macht ein "gutes" Gespräch aus? Wie wird mehr Wertschätzung und Zugewandtheit im Gespräch möglich? Wie finden wir zu einer....
BU2513
5.10.- 10.10.2025, Akademie am Meer, Sylt
Inselzeit- Meine Zeit für mich- Kraft tanken am Meer
Meine Ressourcen entdecken, aufbauen, umsetzen und Spaß haben. Deine persönliche Resilienz stärken am Meer.
BU2508
12.10.2025 - 17.10.2025, Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler
Pausen optimal nutzen (mit Kinderbetreuung)
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und das ohne Stress. Das ist ein Anspruch, den viele für sich formulieren und doch…
BU2509
2.-7.11.2025, Norderney
Das richtige Maß - die Work-Life-Balance
Als Orientierung und wichtiger denn je für ein zufriedenes Leben: die Work-Life-Balance, der Balance-Akt zwischen Beruf und Privatleben…
2026
BU2601
22.02.-27.02.2026, DJH Resort Neuharlingersiel
Meer Aussichten- wertschätzende Gesprächskultur für Alltag und Beruf (mit Kinderbetreuung)
In diesem Seminar am Meer nutzen wir erfahrungsorientierte Übungen, um Dich auf eine Reise der Verständigung und des Respekts mitzunehmen....
Fachtag Demokratiebildung 2.0: Chancen und Risiken – Professioneller Umgang mit demokratiegefährdenden Inhalten im Netz
Gerne machen wir auf den Fachtag der Regionale Schulberatungsstelle Demokratiebildung 2.0: Chancen und Risiken – Professioneller Umgang mit demokratiegefährdenden Inhalten im Netz aufmerksam.
In Zeiten der digitalen Kommunikation und globalen Vernetzung nimmt die Verbreitung von Fake News, extremis-tischen Inhalten und manipulativen Narrativen zu. Demokratische Bildung in der Schule spielt eine zentrale Rolle, um diesen Herausforderungen professionell und pädagogisch zu begegnen. Der Fachtag „Demokratiebildung 2.0“ widmet sich diesen Themen und bietet praxisnahe Workshops und Vorträge, um Fachkräften konkrete Handlungsansätze zu vermitteln.
Der Tag beginnt mit einem Fachvortrag von Frau Heer von Klicksafe mit dem Titel „Zwischen Trend und Tarnung: Rechtsextreme Online-Strategien Wie Rechtsextreme Heranwachsende im Internet und auf Social Media für ihre Ideologie gewinnen“. Im Anschluss informiert der Staatsschutz Gelsenkirchen über allgemeine Tendenzen demokratiegefährdender Inhalte im Netz.
Neben einem Markt der Möglichkeiten, bei dem die Gelegenheit besteht, sich mit außerschulischen Kooperationspartnern zu vernetzen, können sich die Teilnehmenden des Weiteren für zwei unterschiedliche Workshops anmelden. Bitte melden Sie sich zusätzlich zur Teilnahme am Fachtag bereits im Vorfeld auch für die jeweiligen Workshops an, die Sie belegen möchten.
Die Veranstaltung ist barrierefrei erreichbar. Für das leibliche Wohl, inklusive Mittagessen, wird gesorgt.
Datum & Ort:
26.3.25 von 8.30 – 15.30 Uhr im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
Anmeldung: www.gelsenkirchen.de - Fachtage
Folgende Workshops werden angeboten:
WS 1: Digitale Zivilcourage: Junge Menschen im Umgang mit rechtsextremen Online-Inhalten empowern (Klicksafe)
Um Jugendlichen heute fit zu machen, gegen rechtsextremen Hass und gegen menschenverachtende Inhalte online vorzugehen, sind gute Beispiele nötig, die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten aufzeigen. Die vermittelten Gegenstrategien reichen von Humorinhalten über Counter-Speech-Übungen bis hin zur Meldung von rechts-extremen Content auf Social Media. Die Workshop-Teilnehmenden lernen positive Gegennarrative für rechtsextreme Inhalte auf Basis demokratischer Werte kennen.
WS 2: „Islamistische Influencer und Propaganda in den sozialen Medien“ (Wegweiser)
Der Workshop wird von Beraterinnen des Präventionsprogramms „Wegweiser – stark ohne islamistischen Extre-mismus“ durchgeführt. Angesprochen werden Fachkräfte, die einen Überblick über islamistische Akteure, ihre
Strategien zur Rekrutierung von Jugendlichen und geeignete pädagogische Ansätze im schulischen Kontext ge-winnen möchten.
WS 3: Class Virtual Reality (Manus Haus)
Tauchen Sie ein in die Welt der Virtual Reality (VR) und entdecken Sie, wie das Class VR-System im Unterricht genutzt werden kann, um historische und politische Themen lebendig zu gestalten. In diesem Workshop lernen Sie die Virtual Reality-Technologie als Vertiefungsmöglichkeit für Unterrichtsinhalte kennen, die die Zeit des Nati-onalsozialismus beleuchten. Neben der technischen Einführung erleben Sie VR-Szenarien, die historische Stätten und Ereignisse virtuell erfahrbar machen. Praktische Übungen ermöglichen Ihnen, die Technologie selbst auszu-probieren und Ideen für Ihren Unterricht zu entwickeln.
WS 4: Propaganda 2.0: Rechtsextreme Fake News in sozialen Netzwerken (aktuelles forum)
Soziale Netzwerke sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Informationen aus der ganzen Welt sind mit einem Klick verfügbar – doch nicht alle sind vertrauenswürdig. Besonders rechtsextreme Akteure und Akteurinnen nutzen gezielt die Mechanismen und Algorithmen sozialer Netzwerke, um falsche Nachrichten und Verschwörungsnarrative zu verbreiten. Ihr Ziel ist es, Angst zu schüren, Feindbilder zu schaffen und demokra-tische Werte zu untergraben.
Der Workshop untersucht die Herkunft und Verbreitung von Fake News sowie die Absichten, die hinter ihrer Ver-öffentlichung stehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse rechtsextremer Narrative und Kommunikationsstra-tegien. Zudem werden mithilfe interaktiver Methoden Techniken vermittelt, um seriöse von unseriösen Quellen zu unterscheiden, und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie mit reißerischen Schlagzeilen und Desinformation in den sozialen Medien umgegangen werden kann.
WS 5: Gegen Fake News, Gewalt und Cyber Crime (Passionate Protectors)
Angst, Ignoranz, eine Verweigerungshaltung oder auch Unwissenheit führen dazu, dass zu wenig Menschen gut informiert sind und deshalb zu viele destruktive Kräfte zu oft freie Hand haben und ihre Pläne ungestört umsetzen können. Insa Backe und Dirk Beerhenke berichten klar und deutlich von ihren Erkenntnissen über Gefahren, die im Netz und in der Realität lauern - und wie man ihnen lösungsorientiert begegnen kann. Die Schulung von Kindern ist das zentrale Thema des Teams. Kinder und Jugendliche zu befähigen, sich sicher in der digitalen und der echten Welt zu bewegen braucht geschulte Erwachsene, die als Ansprechpartner und Unterstützer von entscheidender Bedeutung sind.
WS 6: Fakt-Fake-Meinung (Kommunales Integrationszentrum Gelsenkirchen)
Im Workshop geht es um die aktive Erprobung der Methode Fakt-Fake-Meinung mit einem anschließenden Austausch. Diese Methode bietet sich insbesondere für Kinder der Grundschule oder Kinder der 5./6. Klasse an und soll zeigen, dass auch komplexe Themen für Kinder greifbar gemacht werden können.



















