Die „Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW“ ist eine Fachstelle für das Land Nordrhein-Westfalen und knüpft mit ihrem Ansatz an den vorhandenen Strukturen und Netzwerken an. Ziel ist es, Akteure und Verbände auf Landesebene für internationale Arbeit neu bzw. stärker als bisher zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Jugendliche mit geringeren Chancen sollen dieselben Möglichkeiten haben an internationalen Erfahrungen teilzuhaben, wie akademisch geprägte Jugendliche. Internationale Jugendarbeit soll selbstverständlicher integrativer Teil der Jugendsozialarbeit werden.

Um das Ziel der Verstetigung zur Fachstelle für die internationale Jugendarbeit in NRW voranzubringen, hat sich die Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW für das Jahr 2020 Ziele gesetzt, die dieses Jahr umgesetzt werden sollen:

Neben der Sensibilisierung der Träger/ Netzwerke auf NRW-Ebene für internationale Jugendarbeit, soll die Beratungsfunktion in Form von Anfragen zur internationalen Jugendarbeit umgesetzt werden. Die bisherigen Beratungsanfragen, die auf telefonischem Weg, per Mail oder durch eine Beratung vor Ort durchgeführt werden, bleiben weiterhin für alle interessierten Einrichtungen eine Möglichkeit selbst in das Thema einzusteigen

Ein zentrales Ziel ist die Vertiefende Kooperation mit den Landschaftsverbänden (LWL, LVR) und den vorhandenen Begleitgruppen der Kommunen sowie die Jugendsozialarbeit am Übergang. Ein wichtiger Ansatzpunkt in diesem Jahr ist die Ausweitung der Zusammenarbeit mit anderen potenziellen Begleitgruppen. Hierzu zählen offene Türen, die aktiven Kommunen der Jugendarbeit, LGBTIQ Einrichtungen sowie Migrantenselbstorganisationen. Die oben genannten Begleitgruppen sollen angesprochen werden mit dem Ziel, sich kennenzulernen, in einen Austausch zu kommen, um Erfahrungen zu teilen und Hemmnisse abzubauen.

Ein weiteres wichtiges Ziel umfasst die Durchführung von  Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Förderworkshops:
Die Informationsveranstaltung „Ohne Moos nichts los“ in Kooperation mit den Landschaftsverbänden Westfalen und dem Rheinland haben sich dahingehend bewährt, die Servicestelle zukünftig als Fachstelle in Nordrhein-Westfalen zu etablieren.

In diesem Jahr wird es eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Jugendwerken und den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland geben. Am 25. und 26. November wird es Corona bedingt einen digitalen Infotag in NRW geben. Der Fördermittelworkshop, der jährlich in Kooperation mit eurodesk Deutschland geplant wird, wurde dieses Jahr am 25. und 26. Mai online durchgeführt.

Für aktuelle Informationen rund um anstehende Veranstaltungen oder Fristen besuchen Sie uns auf der Homepage der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW

http://www.servicestelle-ija-nrw.de/

 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW finanziert.


Ansprechpartner/in:

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse wenden Sie sich bitte an das Projektbüro: Karolina Hajjar, 0209/1551021 k.hajjar@aktuelles-forum.de