Die „Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW“ ist eine Fachstelle für das Land Nordrhein-Westfalen und knüpft mit ihrem Ansatz an den vorhandenen Strukturen und Netzwerken an. Ziel ist es, Akteure und Verbände auf Landesebene für internationale Arbeit neu bzw. stärker als bisher zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Jugendliche mit geringeren Chancen sollen dieselben Möglichkeiten haben an internationalen Erfahrungen teilzuhaben, wie akademisch geprägte Jugendliche. Internationale Jugendarbeit soll selbstverständlicher integrativer Teil der Jugendsozialarbeit werden.

Neben der Sensibilisierung der Träger/ Netzwerke auf NRW-Ebene für internationale Jugendarbeit, soll die Beratungsfunktion in Form von Anfragen zur internationalen Jugendarbeit umgesetzt werden. Die bisherigen Beratungsanfragen, die auf telefonischem Weg, per Mail oder durch eine Beratung vor Ort durchgeführt werden, bleiben weiterhin für alle interessierten Einrichtungen eine Möglichkeit selbst in das Thema einzusteigen

Das Jahr 2020 war ein herausforderndes Jahr, für die Servicestelle, das aktuelle forum, für die Bevölkerung in Deutschland und auf der ganzen Welt. Einmal mehr wird deutlich, wie wichtig internationale Beziehungen und Kooperationen sind, gerade in Ausnahmesituationen wie dieser. Hier wird der große Stellenwert der Arbeit der Servicestelle für mehr IJA in NRW sichtbar. Mehr internationale Jugendarbeit für alle ist das Motto der Servicestelle. Auch wenn es 2020 zu vielen Absagen und Verschiebungen internationaler Maßnahmen gekommen ist, wird es eine Zeit nach Corona geben, in der die internationalen Kooperationen wiederbelebt werden müssen. Da setzt die Arbeit der Servicestelle an: Informationsveranstaltungen, Beratungen vor Ort, per Mail oder telefonisch und Vernetzungstreffen sind Teil dieser Arbeit. Ob digital wie 2020 in (fast) allen von der Servicestelle organisierten Veranstaltungen wie z.B. dem Fördermittelworkshop, dem digitalen Info- und Vernetzungstag, welcher in Kooperation mit den Jugendwerken stattgefunden hat oder den eigenen Begleitgruppentreffen. Ein großer Schritt für die Digitalisierung der internationalen Jugendarbeit mit viel Potenzial für die Zukunft. Deshalb bleiben wir positiv gestimmt und blicken aufs kommende Jahr 2021.

Ein Schwerpunkt wird auf dem neuen Konzept für Vernetzungstreffen liegen. Wir möchten regionale Werkstattgespräche mit unterschiedlichen Akteuren aus den Bereichen Jugendsozialarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit, Politik, Jugendamt, Jobcenter und uvm. planen und durchführen. Ziel ist die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der internationalen Jugendarbeit in der eigenen Region. Aber auch erprobte und bewährte Ideen der Servicestelle wie beispielsweise die Informationsveranstaltungen werden stattfinden und ein Hauptaugenmerk wird auf der Weiterentwicklung und Zukunft der Servicestelle liegen.

Denn: internationale Jugendarbeit öffnet Türen für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft.

Für aktuelle Informationen rund um anstehende Veranstaltungen oder Fristen besuchen Sie uns auf der Homepage der Servicestelle für mehr internationale Jugendarbeit in NRW

http://www.servicestelle-ija-nrw.de/

 

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW finanziert.


Ansprechpartner/in:

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse wenden Sie sich bitte an das Projektbüro: Karolina Hajjar, 0209/1551021 k.hajjar@aktuelles-forum.de